Kündigung der Lebensversicherung soll einfacher werden » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Lebensversicherung > Kündigung der Lebensversicherung soll einfacher werden

Wer in den ersten Jahren nach dem Abschluss eine Lebensversicherung kündigt, muss zumeist hohe Verluste in Kauf nehmen. Die Versicherungen müssen nicht mehr als die Hälfte der eingezahlten Beiträge zurückerstatten.

Begründet wird diese Praxis damit, dass insbesondere im ersten Jahr die Beitragszahlungen in erster Linie die so genannten Abschlusskosten decken. Im Klartext: Mit seinen Beiträgen finanziert der Versicherte erst einmal die Provision für den Vermittler. Erst danach fließen nennenswerte Teile der Einzahlungen in den ‚"Spartopf".

Das Bundesjustizministerium will damit im Zuge der geplanten Modernisierung des Versicherungsrechts Schluss machen. Die Abschlusskosten, so der Plan, sollen ab 2008 auf fünf Jahre verteilt werden. Dadurch erhöht sich bereits im ersten Jahr der Sparanteil – also der Teil der Beiträge, der für den Versicherten angelegt wird. Wer nach einem, zwei oder drei Jahren kündigt, wird nach der neuen Regelung also mehr herausbekommen als nach derzeitigem Stand.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Rückkaufwert bei Lebensversicherung Wenn ein Versicherungsnehmer seine Lebensversicherung kündigt, so wird von der Versicherung der Rückkaufwert berechnet, den der Versicherungsnehmer dann ausbezahlt bekommt. Dieser ist häufig wesentlich niedriger als die Summe der gezahlten Beiträge. Die Berechnung des Rückkaufswertes von der Versicherung ist allerdings nicht immer korrekt und sollte daher auf jeden Fall überprüft werden. Häufig stellen sich Versicherungen allerdings quer, wenn es darum geht, dem Kunden eine Aufstellung des Rückkaufswertes zur Verfügung zu stellen. Auch zeigen sich einige Versicherungen wenig gesprächsbereit, ...
Gekündigte Lebensversicherung zwischen 1994 und 2001 Für alle Versicherungsnehmer, die Ihre Lebensversicherung zwischen 1994 und 2001 gekündigt haben, was ein Urteil des BGH vom Oktober 2005 sicherlich eine erfreuliche Nachricht. Demnach kann der Kunde eine Neuberechung des Rückkaufwertes von seinem Versicherungsgeber verlangen. Mit dem Urteil wurde festgelegt, dass aus dem ursprünglichen Vertrag ein Nachschlag gezahlt werden muss. Viele Versicherer berufen sich allerdings auf die 5 jährige Verjährungsfirst, was für viele Kunden bedeutete, dass sie ohne anwaltliche Unterstützung nicht weiter kamen. Auf der Jahreskonferenz der BaFin in Bonn w...
Lebensversicherung zunehmend unattraktiver Zwar ist die Kapitallebensversicherung immer noch die meist genutzte Altersvorsorge der Deutschen, doch sie verliert zunehmend an Attraktivität. Flexiblere und günstigere Alternativen laufen der Lebensversicherung langsam aber sicher den Rang ab. Investmentfonds zeichnen sich beispielsweise nicht nur durch eine deutlich größere Flexibilität aus, sondern vor allem auch durch höhere Renditen, was für eine umfassende Altersvorsorge berücksichtigt werden muss. Die Kapitallebensversicherung steht vor allem für Sicherheit, doch wird oft übersehen, dass nur ca. 50% aller Versicherten überhaupt das Ve...
Risikolebensversicherung: Maximaler Schutz bei minimalen Beiträgen Eine ‚"klassische" Lebensversicherung erfüllt zwei Aufgaben: Zum einen bietet sie schon während der Ansparphase finanziellen Schutz für die Angehörigen, falls dem Versicherten etwas zustößt. Zum anderen ist die Lebensversicherung ein Instrument der Vermögensbildung, weil mit den langjährigen Beitragszahlungen ein ansehnliches finanzielles Polster fürs Alter geschaffen werden kann. Eine Risikolebensversicherung hingegen ist nicht kapitalbildend. Der Versicherte erhält keine Auszahlung am Ende, sondern sichert während der Laufzeit von zumeist 15 bis 20 Jahren ‚"nur" seine Fa...
Versicherungsbetrüger müssen ins Gefängnis Versicherungsbetrug zahlt sich selten aus und kann in ganz gravierenden Fällen sogar im Gefängnis enden. Ein 32-jähriger Monheimer stand vor dem Landgericht Paderborn, weil er gewerbsmäßigen Betrug mit Lebensversicherungen betrieben haben soll. Die Richter sahen den Betrug als erwiesen an und verurteilten den Angeklagten zu 3 Jahren Haft. Sein Komplize, eine 43-jähriger Man aus Paderborn muss sogar für dreieinhalb Jahre hinter Gitter. Beide Angeklagten hatte vor Gericht zugegeben, dass sie Lebensversicherungspolicen von Kunden aufgekauft hatten und den Verkäufern Renditen von 2 bis 6 % zuges...
Von Stephan (Insgesamt 332 News)