Deutschland als Vorbild für China » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Unfallversicherung > Deutschland als Vorbild für China

Das System der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland genießt weltweit hohes Ansehen. Nach dem Vergleich verschiedener Modelle will sich nun auch China Deutschland zum Vorbild nehmen.

Das zuständige chinesische Arbeits- und Sozialministerium hat dazu ein Abkommen mit dem Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) geschlossen. Ziel der Kooperation ist es, im ‚"Reich der Mitte" ein gesetzliches Unfallversicherungs-System einzuführen, das unter anderem den Versicherungsschutz der Arbeitnehmer sowie die Freistellung des Arbeitgebers von Haftungsansprüchen regelt.

Wie in Deutschland sollen auch Menschen in ‚"risikoreichen" Berufen Versicherungsschutz genießen. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu vielen anderen Ländern, in denen allein privatwirtschaftliche Versicherungsunternehmen Unfallschutz-Policen anbieten. Die Assekuranzen weigern sich oft, Mitarbeiter aus ‚"riskanten" Branchen zu versichern.

Bleiben Sie immer aktuell mit unserer kostenlosen Handy-App!

Deutschland als Vorbild für China
Bitte Bewerten

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Daumen ab – Versicherungsbetrug gescheitert Um Versicherungsprämien in Höhe von etwa 360. 000 Euro zu kassieren, hat sich ein thailändischer Versicherungsvertreter selbst den Daumen abgehackt. Der Mann meldete den ‚"Unfall" dann 30 verschiedenen Versicherungen und gab an, beim zerkleinern von Schweineknochenscheiben sich mit einem Messer versehentlich den Daumen abgeschnitten zu haben. Ein annähen des Daumen sei nicht mehr möglich gewesen, da der Daumen direkt ins Feuer gefallen ist. Eines der Versicherungsunternehmen wurde allerdings skeptisch und meldete den Fall der Polizei. Ein Gutachten ergab, dass es nicht möglich sei...
Unfallversicherung für Minijobber Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen weisen darauf hin, dass Minijobber auch zur gesetzlichen Unfallversicherung angemeldet werden müssen. Der Beitrag zur Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See enthält nämlich nicht die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung. Ausnahme: Beim so genannten Haushaltsscheckverfahren werden die Beiträge mit den anderen Sozialversicherungsbeiträgen für Haushaltshilfen in Privathaushalten mit einem Verdienst von maximal 400 Euro überwiesen, asl der klassische 400 Euro Job. Alle geringfügig Beschäftigten, die nicht zu dieser...
Arbeitsunfall beim Grillfest Vor dem Sozialgericht in Gießen wurde ein Fall verhandelt, beim dem ein Arbeitnehmer auf einem Grillfest mit Kollegen gestürzt war und sich an der Schulter verletzte hatte. Die Berufsgenossenschaft wollte diesen Unfall nicht als Arbeitsunfall anerkennen und lehnte die Zahlung ab. Aufgrund dieser Tatsache ging der Mann vor Gericht und klagte gegen die Berufsgenossenschaft. Der Arbeitnehmer war der Meinung, dass es sich um eine Firmenveranstaltung handelte, da der Betriebsrat in Abstimmung mit der Geschäftsführung zu dieser Feier eingeladen hatte. Die Berufsgenossenschaft vertrat den Standpunk...
Bei sicherer Invalidität reicht zeitnahe Unfall-Anzeige Einem Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart zufolge reicht es aus, wenn ein bei einem Unfall schwer Verletzter, der in der Folge invalide sein wird, dieser den Unfall der Unfallversicherung zeitnah anzeigt (Az.: 7 U 174/08). Im konkreten Fall, von dem die "Ad-Hoc-News" berichten, hatte ein Mann im August 2005 einen Arbeitsunfall erlitten, bei dem er sich an Armen, Beinen, dem Hals und im Gesicht Verbrennungen dritten Grades zuzog. Im Oktober des gleichen Jahres schickte seine Lebensgefährtin der privaten Unfallversicherung des Mannes eine Unfallanzeige. In dieser waren sowohl die Schwere de...
Urteil: Raucherpause nicht unfallversichert Nach einem aktuellen Urteil des Berliner Sozialgerichts gelten Unfälle, die sich in der Raucherpause ereignen, nicht als Arbeitsunfall. Da das Rauchen eine persönliche Angelegenheit ohne sachlichen Bezug zur Berufstätigkeit sei, haben Betroffene in diesen Fällen auch keinen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung (Az.: S 68 U 577/12). Im konkreten Fall hatte eine Pflegehelferin aus einem Berliner Seniorenheim geklagt, weil die gesetzliche Unfallversicherung nicht für die Kosten aufkommen wollte. Da in dem Gebäude Rauchverbot herrscht, ging die Frau zur Raucherpause vor die...
Von Stephan (Insgesamt 332 News)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Menschlich? Dann bitte rechnen. ;) *