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Der häufigste Grund (35,6%) für eine Berufsunfähgkeit (BU) sind psychische Erkrankungen. Doch gerade dies ist auch ein entscheidendes Kriterium bei der Gesundheitsprüfung der Berufsunfähigkeitsversicherungen. Denn wie Beate-Kathrin Bextermöller von der Stiftung Warentest berichtet, ist es für Menschen mit psychischen Problemen und Menschen, die bereits eine Therapie gemacht haben, sehr schwierig, eine BU-Versicherung zu bekommen.

Dabei können auch Anträge von Personen abgelehnt werden, die sich noch gar nicht in therapeutischer Behandlung befinden. Es reicht z.B. aus, dass sie als Kinder oder Jugendliche mit Ritalin (einem Medikament mit dem Wirkstoff Methylphenidat) behandelt wurden. Dieses Arzneimittel wird üblicherweise bei einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) verordnet. Von ADHS, das als psychische Störung gilt, sind in Deutschland Schätzungen zufolge ca. 4-8% der Schulkinder betroffen.

Eine gute BU-Versicherung ist wichtig, weil sie im schlimmsten Fall den finanziellen Ruin verhindert. Selbst vorbelastete Verbraucher sollten deshalb versuchen, eine Police abzuschließen.

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