Kritik und Zustimmung zur Rente mit 67 » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Rentenversicherung > Kritik und Zustimmung zur Rente mit 67

Nach dem überraschend schnellen Beschluss des Bundeskabinetts, die Rente mit 67 bereits bis zum Jahr 2029 und damit früher als bislang geplant einzuführen, hat es unterschiedliche Reaktionen gegeben. Während Gewerkschaften und Sozialverbände lautstark protestierten, gab es von Wissenschaftlern Beifall.

Gewerkschaftsvertreter wehrten sich gegen die ‚"faktische Rentenkürzung" und forderten, erst einmal müssten die Unternehmen in Deutschland eine ausreichende Zahl von Arbeitsplätzen für ältere Menschen anbieten. Der Präsident des Sozialverbandes VdK, Hirrlinger, bezeichnete die Entscheidung der Regierung als ‚"kleine Katastrophe". Er werde entschieden dafür kämpfen, dass diese Koalitionsvorlage niemals Gesetz werde.

Als ‚"unverzichtbar" hat hingegen der Finanzexperte Bert Raffelhüschen den Regierungsbeschluss bezeichnet. Die faktische Kürzung der Renten um etwa drei bis vier Prozent, die durch die Anhebung des Eintrittsalters erreicht werde, sei ‚"das letzte fehlende Glied in einer Kette von Maßnahmen zur langfristigen Sicherung der Rentenversicherung".

Bleiben Sie immer aktuell mit unserer kostenlosen Handy-App!

Kritik und Zustimmung zur Rente mit 67
Bitte Bewerten

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Versicherte müssen eigenmächtig gekaufte Hilfsmittel selbst bezahlen Nach einem Urteil des Landessozialgerichts (LSG) Rheinland-Pfalz in Mainz müssen Versicherte, die sich eigenmächtig ein medizinisches Hilfsgerät kaufen, damit rechnen, dass er die Kosten hierfür nicht von der gesetzlichen Krankenkasse oder der Rentenversicherung ersetzt bekommt (Az.: L 4 R 56/10). In dem konkreten Fall hatte sich die Bürokraft einer Bäckerei aufgrund einer ärztlichen Verordnung ein Hörgerät gekauft, noch bevor sie die Zustimmung des zuständigen Sozialversicherungsträgers hatte. Die Frau begründete den schnellen Kauf damit, dass sie aufgrund ihres Kontakts zu Kollegen und Kund...
Aufbewahrungsfrist für Lohnunterlagen von DDR-Betrieben läuft aus Die Deutsche Rentenversicherung weist darauf hin, dass Ende diesen Jahres (31.12.2011) die Aufbewahrungsfrist für Lohnunterlagen von Betrieben aus der ehemaligen DDR ausläuft. Versicherte, die in der ehemaligen DDR beschäftigt waren und noch nicht ihr Rentenversicherungskonto überprüft haben, sollten dies so schnell wie möglich nachholen und eine Prüfung beantragen. Nur wenn das Versicherungskonto vollständig ist, umfasst die Rentenberechnung auch alle Versicherungszeiten. Betroffene können via Internet die entsprechenden Antragsformulare ausdrucken und diese dann zu versenden, um die frühere...
RV muss Hörgerät für lauten Arbeitsplatz bezahlen Nach einem Urteil des Sozialgerichts in Frankfurt/Main haben Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz dies erfordert, einen Anspruch auf ein Spezialhörgerät, das von der Rentenversicherung bezahlt wird (Az.: S 6 R 834/08). Die "Aachener Zeitung" weist darauf hin, dass die bisherige Rechtsprechung mit dem Urteil deutlich ausgeweitet wird, denn bislang musste die Rentenversicherung nur bei Arbeitnehmern zahlen, die ein hervorragendes Hörvermögen besitzen müssen, wie z.B. bei Orchestermusikern. Mit dem Frankfurter Urteil wird der Anspruch auf ein solches Spezialhörgerät von der Art der Tätigkeit entbunde...
Ansprüche auf Nachzahlung bei Allianz Lebensversicherung melden! Erst im nächsten Jahr wird das Oberlandesgericht Stuttgart erneut über die Klauseln in den Verträgen der Allianz Lebensversicherung zum Rückkaufwert und einbehaltener Stornokosten entscheiden. Die betroffenen ehemaligen Kunden der Allianz, die sich eine Nachzahlung versprechen, müssen also noch warten. Allerdings sollten sie ihre Ansprüche schon jetzt melden. Darauf weist die Stiftung Warentest und die Verbraucherzentrale Hamburg, die bereits ein entsprechendes Urteil erstritten hat, hin. Laut Verbraucherzentrale Hamburg beträgt die Nachzahlung für die betroffenen Kunden durchschnittlich 500 E...
Rentenversicherung warnt vor neuem Betrügerschreiben Aus aktuellem Anlass warnt die Deutsche Rentenversicherung Bund vor einem neuen Trickbetrüger-Schreiben: In diesen Tagen erhalten zahlreiche Rentner ein dubioses Schreiben der "Deutschen RentNER Versicherung", in dem sie dazu aufgefordert werden, auf ein bestimmtes Konto 212,40 Euro einzuzahlen. Kommen sie der Zahlungsaufforderung nicht nach, wird ihnen mit einer Rentenkürzung gedroht. Das angegebene Konto wird bei der HypoVereinsbank unter dem Empfänger "DRV München" geführt. Potenzielle Opfer könnten fälschlicherweise annehmen, dass es sich hierbei um eine Institution der Deutschen Rentenve...
Von Stephan (Insgesamt 332 News)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Menschlich? Dann bitte rechnen. ;) *