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Manchmal geht in der Politik plötzlich alles ganz schnell. Erst am Wochenende hatte Vizekanzler Franz Müntefering (SPD) mit seinem Vorstoß für die schnellere Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre viel Wirbel verursacht – bereits am Mittwoch danach wurde das entsprechende Gesetz vom Bundeskabinett verabschiedet.

Was zunächst wie eine voreilige Interviewäußerung des Sozialministers aussah, erscheint im Nachhinein als Teil eines im Geheimen ausgeheckten Planes: Die Äffentlichkeit sollte schon einmal auf die Regierungspläne eingestimmt werden. Und nachdem der ganz große Aufschrei ausblieb, traute man sich dann, die Gesetzesvorlage schnell zu beschließen.

Nun müssen allerdings noch die Fraktionen der Regierungsparteien im Bundestag zustimmen. Während sich die Unionspolitiker mit dem Anstieg des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre bis 2029 (und damit sechs Jahre früher als bislang geplant) offenbar anfreunden können, hat die SPD noch Probleme. Zahlreiche Sozialdemokraten hatten am Wochenende den Vorschlag ihres Parteifreundes Müntefering entschieden zurückgewiesen.

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