Merkel gibt Müntefering Rückendeckung für Rente mit 67 » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Rentenversicherung > Merkel gibt Müntefering Rückendeckung für Rente mit 67

Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt dem Sozialminister Müntefering Rückendeckung für seine Pläne, das Renteneintrittsalter schon bis zum Jahr 2029 auf 67 zu erhöhen. Kanzlerin Angela Merkel habe dem Vizekanzler „Rückendeckung gegeben“, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm. Aus Sicht der SPD wurde es dafür höchste Zeit. Die Ablehnung aus der Union hatte führende Sozialdemokraten verärgert – zumal vieles dafür spricht, dass Müntefering seine Pläne vorher mit Merkel abgestimmt hatte.

Die große Koalition kann nur erfolgreich sein, wenn beide Partner auch gemeinsam schwierige Entscheidungen durchtragen, erklärte der SPD-Chef Matthias Platzeck. Deshalb begrüße er es, dass Angela Merkel „endlich klar Position bezogen hat“.

Nach den Plänen der Regierung soll das Renteneintrittsalter ab 2012 bis einschließlich 2023 um jeweils einen Monat pro Jahr erhöht werden. Ab 2024 sind es dann zwei Monate jährlich. 2029 wäre dann die Erhöhung des Rentenalters um zwei Jahre abgeschlossen. Wer 45 Jahre in die Rentenkassen eingezahlt hat, soll aber auch weiterhin mit 65 in Rente gehen können. (TAZ)

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

EM-Fähnchen am Auto gefährden Versicherungsschutz Heute beginnt die Fußball-Europameisterschaft Euro 2008 und die Autos vieler Fußball-Fans sind bereits mit Deutschland-Fähnchen geschmückt. So schön sie auch aussehen mögen, der Bund der Versicherten warnt vor unliebsamen Folgen, denn für Schäden, die wegen dem oder durch das Fähnchen entstehen, muss der Autofahrer selbst haften. Die oft billig produzierten Fähnchen werden in der Regel einfach nur in die Seitenscheibe eingeklemmt und können schon bei leicht erhöhten Geschwindigkeiten aus ihrer Halterung reißen. Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV) appelliert weg...
Ombudsmann veröffentlicht Jahresbericht 2011 Wenn sich Versicherte und Versicherungen streiten, ist dies ein Fall für den Ombudsmann Günter Hirsch. Dieser hat jetzt seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2011 vorgelegt, aus dem hervorgeht, dass Lebens-, Renten-, Gebäude- und Berufsunfähigkeitsversicherungen offenbar das größte Konfliktpotenzial bieten. Insgesamt erreichten den Ombudsmann im letzten Jahr 17.733 Fälle, von denen fast jeder dritte Fall Lebens- oder Rentenversicherungen betrafen. Hirsch zufolge liegt das Problem bei diesen beiden Versicherungen weniger in Rechtsstreitigkeiten, sondern meistens in einem Informationsdefizit de...
Diebstahlnachweis in Maßen Wie aus einem in dieser Woche bekanntgewordenen Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz hervorgeht, dürfen die Forderungen zum Diebstahlnachweis durch Versicherungen nicht überzogen sein (Az.: 10 U 515/07). Im konkreten Fall zeigte eine Fahrzeughalterin nach einem Wohnungseinbruch den Diebstahl ihres Autos in Polen an. Die polnische Polizei verhaftete kurz darauf einen Verdächtigen, der ein Geständnis über den Autodiebstahl ablegte. Die Versicherung der Frau weigerte sich jedoch zu zahlen mit der Begründung, es sei nicht ausgeschlossen, dass der Mann von der Frau zu dem Diebstahl des Fahrzeugs ...
Allianz Aktien verlieren leicht Die Allianz-Aktien verloren 1,92 Prozent und fielen somit auf 118,77 Euro. Die Allianz Versicherung hat den in Australien geplanten Börsengang eines Immobilienpakets aus dem Grundwert-Fonds der Fondstochter Degi platzen lassen. 'Die Transaktion war vollständig gezeichnet, ist aber kurzfristig zurückgezogen worden, da Allianz Global Investors Australien seine globale REIT-Strategie überdenkt', sagte Degi-Geschäftsführer Malcolm Morgan der 'Financial Times Deutschland'. Das Volumen lag bei rund 450 Millionen Euro. Deutsche Aktien haben allgemein am Donnerstag, belastet von Unsicherheit durch sc...
Versicherungsvertreter müssen nicht allgemein beraten Wie das Oberlandesgericht Celle in einem aktuellen Urteil entschied, ist ein Vermittler eines Versicherungsunternehmens nicht dazu verpflichtet, einen Kunden vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung ungefragt über die Vor- und Nachteile aufzuklären, die ein Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private mit sich bringen (Az.: 8 U 189/07). Nur wenn der Vermittler konkrete Vergleichsberechnungen über die zu erwartenden Kosten angefertigt hat oder der Kunde ein besonderes Auskunfts- oder Beratungsbedürfnis besitzt, kommt eine Aufklärung über die Vor- und Nachteile in Betr...
Von Mario (Insgesamt 372 News)