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Lebensversicherungen sind immer noch beliebt, vor allem als Instrument zur Altersvorsorge. In den letzten Jahren ist allerdings die Rendite dieser Anlageform stetig gesunken, auch die Garantieverzinsung wurde herabgesetzt.

Einen Grund sehen Experten unter anderem in den hohen Anforderungen an die Sicherheit der Kundengelder: Die Bestimmungen erlauben den Versicherungen nur begrenzte Investitionen in Aktien und Fonds, mit den eine höhere Rendite erwirtschaftet werden könnte. Die Gesellschaften sind daher auf Anlagen am Kapitalmarkt angewiesen. Hier jedoch sind die Erträge wegen der historisch niedrigen Zinsen bescheiden.

Dass es auch anders geht, sieht man in Großbritannien. Englische Lebensversicherungen dürfen einen weitaus größeren Teil des Kundenvermögens in Aktien und Fonds investieren. Die großen Gesellschaften haben auch in Zeiten, in denen sich die Börsen nur seitwärts entwickelten, jährliche Renditen von durchschnittlich fast zehn Prozent erwirtschaftet. Zudem ist die Kostenquote in Englang niedriger. Das heißt: Während in Deutschland viel Geld für Verwaltung und Vertriebskosten bei den Versicherungen bleibt, fließt auf der Insel ein höherer Anteil der Beitragszahlungen auch tatsächlich in den Versicherungsvertrag.

Auch deutsche Kunden können eine englische Lebensversicherung abschließen. Dabei profitieren sie von denselben steuerlichen Vorteilen wie bei einer deutschen Police.

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