Mehr Rendite mit englischen Lebensversicherungen » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Lebensversicherung > Mehr Rendite mit englischen Lebensversicherungen

Lebensversicherungen sind immer noch beliebt, vor allem als Instrument zur Altersvorsorge. In den letzten Jahren ist allerdings die Rendite dieser Anlageform stetig gesunken, auch die Garantieverzinsung wurde herabgesetzt.

Einen Grund sehen Experten unter anderem in den hohen Anforderungen an die Sicherheit der Kundengelder: Die Bestimmungen erlauben den Versicherungen nur begrenzte Investitionen in Aktien und Fonds, mit den eine höhere Rendite erwirtschaftet werden könnte. Die Gesellschaften sind daher auf Anlagen am Kapitalmarkt angewiesen. Hier jedoch sind die Erträge wegen der historisch niedrigen Zinsen bescheiden.

Dass es auch anders geht, sieht man in Großbritannien. Englische Lebensversicherungen dürfen einen weitaus größeren Teil des Kundenvermögens in Aktien und Fonds investieren. Die großen Gesellschaften haben auch in Zeiten, in denen sich die Börsen nur seitwärts entwickelten, jährliche Renditen von durchschnittlich fast zehn Prozent erwirtschaftet. Zudem ist die Kostenquote in Englang niedriger. Das heißt: Während in Deutschland viel Geld für Verwaltung und Vertriebskosten bei den Versicherungen bleibt, fließt auf der Insel ein höherer Anteil der Beitragszahlungen auch tatsächlich in den Versicherungsvertrag.

Auch deutsche Kunden können eine englische Lebensversicherung abschließen. Dabei profitieren sie von denselben steuerlichen Vorteilen wie bei einer deutschen Police.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Wer braucht eine Risikolebensversicherung? Wie soll es jetzt weitergehen? Eine Frage, die sich viele Menschen stellen, wenn der Lebenspartner gestorben ist. Denn nicht nur der persönliche Verlust macht den meisten zu schaffen. Gerade Frauen stehen schnell vor großen wirtschaftlichen Problemen, wenn mit dem Tod des Mannes der Hauptverdiener wegfällt und z.B. noch das Eigenheim abbezahlt werden muss. ‚"Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt erst nach Ablauf der sogenannten allgemeinen Wartezeit von 60 Monaten Witwen- und Waisenrenten‚Äù, mahnt der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Darum ist nach den Worte...
Deutsche zahlen pro Jahr 2219 Euro für Versicherungen Laut einer Studie des Europäischen Versicherungsverbandes, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, haben die Deutschen im Jahr 2012 im Durchschnitt 2.219 Euro für Versicherungen ausgegeben. Knapp die Hälfte dieser Summe (1.070 Euro) floss dabei in die private Altersvorsorge und der Rest wurde für die Absicherung gegen Unfälle und andere Risiken gezahlt. Im europäischen Vergleich zahlen die Deutschen insgesamt etwas mehr für Versicherungen als der europäische Durchschnitt (1.843 Euro), aber dabei weniger für die private Altersvorsorge. In diesem Bereich sind die Briten Spitzenreiter, die im J...
Ansprüche aus Lebensversicherungen verjähren nicht Die Stiftung Warentest weist in einer aktuellen Meldung darauf hin, dass Ansprüche aus beitragsfrei gestellten Lebens- und Rentenversicherungen, nicht nach drei Jahren verjähren. Vielmehr haben Kunden, die ihre Kapitallebensversicherung oder private Rentenversicherung beitragsfrei gestellt haben, auch noch Jahre danach einen Anspruch auf eine höhere Versicherungssumme, wenn sie einen Stornoabzug zahlen mussten, der nicht eindeutig aus den Vertragsbedingungen hervorgeht. Gleiches gilt für Versicherungen, für die zu hohe Abschlusskosten gezahlt worden sind und die nicht gekündigt wurden. Das hat...
Vertrieb von Lebensversicherungen Nach einer Studie der Unternehmensberatung Towers Perrin konnten im letzten Jahr unabhängige Vermittler (28,0%) und klassische Versicherungsvertreter (27,9%) etwa gleich viele Lebensversicherungen verkaufen. Der Anteil der Banken am Verkauf von Lebensversicherungspolicen beläuft sich 2008 auf 26,8%. Deutlich weniger erzielten gebundene Strukturvertriebe (8,6%) und der Direktvertrieb über das Internet (4,4%). In den letzten Jahren ging der Anteil der Neuabschlüsse, die von Versicherungsvertretern erzielt wurden, stetig zurück: 1985 betrug er noch rund 80%, im Jahr 2000 schon nur noch 40%, sch...
Kapitallebensversicherung als Prozesskostenhilfe Nach einem Urteil des Brandenburgischen Oberlandesgericht (OLG) muss eine kapitalbildende Lebensversicherung als Prozesskostenhilfe eingesetzt werden (Az.: 9 WF 396/09). Damit bestätigte das OLG ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts. Im konkreten Fall ging es um eine Frau, die in einem familiengerichtlichen Verfahren Antrag auf Prozesskostenhilfe gestellt hatte. Dieser wurde mit dem Verweis auf die bestehende Kapitallebensversicherung abgelehnt. Das Gericht war der Ansicht, dass der Einsatz dieser Versicherung uneingeschränkt zumutbar sei, da die Art der Versicherung verdeutliche, dass e...
Von Stephan (Insgesamt 332 News)