Unnötige Versicherungen » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Versicherungen > Unnötige Versicherungen

Nach Einschätzung des Bundes der Versicherten (BdV) besitzen viele Deutsche zahlreiche unnötige Versicherungspolicen. Als Beispiele für überflüssige Versicherungen nannte der BdV z.B. die Glasbruchversicherung, Versicherungen für Elektrogeräte und Handys, die Insassenunfallversicherung für das Auto, die Reisegepäck- und die Sterbegeldversicherung.

Eine Auswertung von Daten des Informationsdienstleisters Acxiom durch dpa-RegioData hat jeder Deutsche im letzten Jahr ca. 10% seines Einkommens für Versicherungen ausgegeben, berichtet n-tv. Das entspricht einer durchschnittlichen Summe von 1905 Euro für Lebensversicherungen, private Krankenversicherungen (inkl. Zusatzversicherungen), Schadens- und Unfallversicherungen. Dem BdV zufolge könnten jedoch rund 400 Euro pro Jahr für Policen eingespart werden, ohne dass der Versicherungsschutz leidet.

BdV-Referent Thorsten Rudnik erklärte gegenüber der Presseagentur dpa, dass viel in nebensächliche Spezialversicherungen investiert wird, gleichzeitig aber existenzielle Risiken (z.B. durch eine Berufsunfähigkeits- oder Haftpflichtversicherung) zu wenig abgesichert sind, so n-tv.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Ab 1. Juli mehr Geld für Pflege von Demenzkranken Ab dem 1. Juli haben Demenzkranke früher und einen größeren Anspruch auf Unterstützung. Ist es bislang so, dass nur in Pflegestufe 1 oder höher eingestufte Demenzkranke Leistungen erhalten, wird mit der neuen Regelung der Kreis der Berechtigten erweitert. Wenn bei einer Person ein "erheblicher allgemeiner Betreuungsbedarf" wurde, konnte bislang ein Betreuungsbetrag in Höhe von 460 Euro pro Jahr gewährt werden. Ab kommendem Monat ist die Anerkennung einer Pflegestufe keine zwingende Voraussetzung mehr für einen Anspruch auf Unterstützung und der Betreuungsbetrag steigt auf 1200 bzw. 2400 Euro i...
Versicherungsschutz bei ehrenamtlicher Arbeit Wer ehrenamtlich für zum Beispiel einen Verein oder eine andere Organisation tätig ist, der sollte unbedingt seinen Versicherungsstatus prüfen. Das gilt insbesondere für ehrenamtliche Tätigkeiten in verantwortlichen Positionen, zum Beispiel Trainer in Sportvereinen, etc. Zwar haben die meisten Organisationen eine Haftpflichtversicherung für ihre Mitarbeiter, die für alle Schäden, die durch normale Fahrlässigkeit entstehen, aufkommt, aber dennoch ist es ratsam hier nachzufragen und sich über den Versicherungsstatus aufklären zu lassen. Auch ein Check der eigenen Haftpflicht ist ratsam. Manche e...
In der Elternzeit richtig krankenversichert Nach der Geburt eines Kindes verändern sich die Lebensumstände und der Alltag immens und es dauert eine Weile, bis sich die Eltern an die neue Situation gewöhnt haben. Damit sich die frischgebackenen Eltern dann nicht noch um Versicherungsangelegenheiten kümmern müssen, ist es wichtig, schon vorab alle nötigen Regelungen zu treffen. Hier ist zu unterscheiden, ob das betreuende Elternteil noch teilweise oder gar nicht mehr arbeitet. In letzterem Fall kommt nur das Verbleiben in der Privaten Krankenversicherung in Frage, eine Versicherung über den Partner in der gesetzlichen Krankenkasse ist nic...
Urteil: AGB sind verbindlich, Werbesprüche nicht Nach einem Urteil des Amtsgerichts München müssen Verbraucher vor dem Abschluss eines Vertrages immer auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) lesen, denn nur die sind rechtlich bindend (Az.: 261 C 25225/10). Oft werden hier im Kleingedruckten Werbeangebote widerrufen oder eingeschränkt, doch diese sind nicht bindend, sondern werden von den AGB aufgehoben. Im konkreten Fall ging es um eine Frau, die Anfang 2009 ihre Krankenkasse gewechselt hatte. Sie entschied sich für eine Kasse, die in ihrem Prospekt mit einer Beitragsrückerstattung geworben hatte. In der Broschüre stand wörtlich "Si...
Unnötige Versicherungen kündigen Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass man durch die Kündigung überflüssiger Versicherung und den Wechsel zu günstigen Anbietern wichtiger Versicherungen bis zu mehreren hundert Euro im Jahr sparen kann. Wer erst vor kurzem einen unnötigen Versicherungsvertrag abgeschlossen hat, kann diesen möglicherweise noch widerrufen. Die Widerufsfrist beginnt einen Tag, nachdem der Versicherte alle Vertragsunterlagen erhalten hat. Sie beträgt in der Regel zwei Wochen, bei Renten- oder Lebensversicherungen sind es sogar 30 Tage. Ein Widerruf sollte am besten schriftlich und per Einschreiben erfolge...
Von Melanie (Insgesamt 1903 News)
2 Kommentare für “Unnötige Versicherungen
  1. Conny

    Glasbruch unnötig? Vielleicht aber ich zumindest musste sie schon mehrfach in Anspruch nehmen. Ich habe nun noch 10 Jahre vor mir bevor die Schadensumme sich mit der Prämie ausgleicht.

    Die Sterbegeld sehe ich für veranwortungsvolle Erwachsene mit Familie nicht als überflüssig an. So kann man leicht vorsorgen und seinen Nachkommen mal nicht zur Last fallen in dem diese die Beerdigung zahlen müssen. Vor allem wenn kein Geld ansonsten da ist.

  2. Kombiversicherung

    Die Kombiversicherung mit Hausrat, Haftpflicht und Rechtschutz gehört wohl definitiv zu den wichtigen Versicherungen und ist im Kombi Paket sehr preiswert.

Kein Kommentieren mehr möglich.