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Eine private Unfallversicherung kann im Unglücksfall die finanziellen Folgen einer Verletzung abmildern. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt vor Einbußen, wenn man seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann. Immer mehr Versicherte allerdings fügen sich selbst absichtlich Verletzungen zu, um die Versicherungssumme oder eine lebenslange Berufsunfähigkeitsrente zu kassieren.

Besonders häufig kommen Verletzungen an den Händen vor – Sägen oder Holzhacken sind eben Tätigkeiten, die gewisse Gefahren bergen. Die Versicherungen verzeichnen jedoch in den letzten Jahren einen starken Anstieg solcher Unfälle. Und immer häufiger stellen sie Nachforschungen an, bei denen auch Detektive zum Einsatz kommen.

Stellt sich nämlich zum Beispiel heraus, dass der Versicherte hohe Schulden oder andere finanzielle Sorgen hat und womöglich noch kurz vor dem Unfall gleich mehrere Versicherungen abgeschlossen hat – dann sind das Anhaltspunkte für noch intensivere Überprüfungen. Und oftmals gelingt es den Versicherungen tatsächlich, ‚"Selbstverstümmelungen" nachzuweisen. Die vermeintlichen Unfallopfer haben dann fortan nicht nur unter den körperlichen Folgen des inszenierten Unglücks zu leiden, sondern werden wegen versuchten Versicherungsbetruges auch noch strafrechtlich belangt.

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Unfallversicherungen schalten Detektive ein
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