Erste Krankenkassen-Zusatzbeiträge für Juli erwartet » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Krankenversicherung > Erste Krankenkassen-Zusatzbeiträge für Juli erwartet

Medienberichten zufolge ist bei einigen gesetzlichen Krankenversicherungen mittelfristig mit einem Zusatzbeitrag zu rechnen, so dass 4,5 Millionen Kassenpatienten in 16 Krankenkassen mit höheren Beiträgen rechnen müssen. Der Präsident des Bundesversicherungsamts, Josef Hecken, erwartet laut der Tageszeitung „Die Welt“ zum 1. Juli diesen Jahres die ersten Zusatzbeiträge.

Hecken nannte keine konkreten Versicherungen, aber die großen Versicherungsunternehmen äußerten sich dahingehend, dass sie in diesem Jahr keine Zusatzbeiträge erheben wollen. Sowohl Herbert Rebscher, Chef der DAK, als auch Norbert Klusen, Chef der TK, die AOK und die Barmer Ersatzkasse teilten mit, dass sie 2009 keinen Zusatzbeitrag nehmen würden. Bei der Deutschen BKK entscheidet sich dies erst Anfang Juni.

Laut Hecken könnten theoretisch 30 vor allem kleinere Kassen Prämien an ihre Versicherten auszahlen, aber derzeit wurde dies tatsächlich nur von drei Kassen beschlossen und beim Bundesversicherungsamt beantragt. Einige Kassen hätten bereits entsprechende Voranfragen gestellt.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Spitzenverband dementiert Unterfinanzierung von 23 Kassen Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) dementiert Berichte, nach denen 23 der rund 160 gesetzlichen Krankenkassen in einer so schlechten Finanzlage stecken, dass sie als "gefährdet" gelten. Dies hatte die "Rheinische Post" gemeldet und berief sich dabei auf interne GKV-Unterlagen. Außerdem sollen weitere 46 Krankenkassen wegen ihrer Finanzlage "unter Beobachtung" stehen. GKV-Sprecher Florian Lanz erklärte am Freitag, dass diese Meldung auf "veralteten Zahlen" beruhe, die keinerlei Rückschlüsse auf die tatsächliche aktuelle Finanzsituation der einzelnen Krankenkassen er...
Beitragsbemessungsgrenze zur Krankenversicherung Die Beitragsbemessungsgrenze, also bis zu der Beitrag vom freiwillig gesetzlich Versicherten gezahlt wird, liegt in 2007 bei einem jährlichen Bruttogehalt von 42.750 Euro, was umgerechnet einem 3.562,50 Euro pro Monat entspricht. Die Beitragsbemessungsgrenze sagt also aus, bis zu welchem monatlichem Gehalt oder Einkommen ein freiwillig in der gesetzlichen Kasse Versicherter den Beitragssatz zur Kasse zahlen muß. Nicht zu verwechseln mit der Pflichtversicherungsgrenze, welche in 2007 bei einem Jahreseinkommen von 47.700,- Euro liegt - was monatlich 3.975,- Euro entspricht. Arbeitnehmer, die a...
Billigtarife in der PKV Medienberichten zufolge starten DKV und Victoria aus der Ergo-Gruppe eine neue Preisoffensive und wollen damit die Konkurrenz unter Druck setzen. Dazu wurde eine komplett überarbeitete Tarifstruktur vorgestellt, mit der die Versicherungen durchschnittlich um ein Drittel günstiger werden. Ein Beispiel: Bislang zahlte ein 30-jähriger Mann in einem Tarif mit 600 Euro Selbstbehalt bei der DKV knapp 220 Euro Monatsbeitrag. Im neuen Tarifsystem würde er nur noch circa 140 Euro zahlen. Ergo-Vorstand Günter Dibbern bezeichnet das neue Tarifsystem als "flexibel, transparent, leistungsstark und hart kal...
Zusatzversicherung für Kieferorthopädie lohnt sich nur für Kinder Zusatzversicherungen sollen den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherungen erweitern. Inzwischen gibt es Zusatzversicherungen für alle möglichen Bereiche von Hörgeräten über Sehhilfen bis zu zahnärztlichen Behandlungen. Die Stiftung Warentest hat private Versicherungen für kieferorthopädische Behandlungen untersucht und stellt fest, dass sich diese Versicherungen nur für Kinder lohnen. Wie in der Zeitschrift Finanztest zu lesen ist, gibt es bei Zusatzversicherungen für kieferorthopädische Behandlungen ein großes Problem: Sie können kaum von Erwachsenen geltend gemacht werden, denn...
Einkommensgrenze für Wechsel in private Krankenversicherung steigt Wer von der gesetzlichen in eine private Krankenversicherung wechseln möchte, muss entweder selbstständig sein oder als Angestellter ein relativ hohes Einkommen beziehen. Wieviel genau der Versicherte verdienen muss, regelt die gesetzlich festgelegte Versicherungspflichtgrenze. Sie erhöht sich im Jahr 2006 leicht gegenüber dem Vorjahr und liegt nun bei einem Monatseinkommen von 3.937,50 statt bislang 3.900 Euro. Zwingend gesetzlich versichert ist also jeder Arbeitnehmer, der weniger als 47.250 Euro im Jahr verdient. Angestellte mit einem höheren Einkommen haben die Wahl, ob sie im gesetzliche...
Von Melanie (Insgesamt 1903 News)