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Die Diskussion um die Zukunft des Rentenversicherungssystems und die Rentenhöhe für künftige Leistungsbezieher geht weiter. Nachdem Finanzexperten wie Bernd Raffelhüschen für die kommenden Jahre und Jahrzehnte ‚"Nullrunden" vorhergesagt hatten, scheint die Politik sich ebenfalls vom Gedanken an jährlich steigende Altersbezüge zu verabschieden.

So stellte beispielsweise der parlamentarische Staatssekretär Andreas Storm von der CDU nun fest, dass es ‚"keinen Spielraum" für Erhöhungen gebe. Zur Begründung verwies er auf stagnierende Löhne und die hohe Arbeitslosigkeit. Beides führe dazu, dass zu geringe Beitragszahlungen in die Sozialversicherungssysteme fließen würden.

In der Politik mehren sich zudem die Stimmen, die eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 oder sogar 69 Jahre fordern. Wer dennoch zum Beispiel bereits mit 63 Jahren in den Ruhestand geht, müsste dann hohe finanzielle Einbußen hinnehmen – zusätzlich zur faktischen Rentenkürzung durch den fehlenden Inflationsausgleich.

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‚“Kein Spielraum“ für Rentenerhöhungen
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