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Nicht bei jedem Unternehmer oder Freiberufler laufen die Geschäfte immer ‚"rund". Wenn für schlechte Monate keine ausreichenden Rücklagen vorhanden sind, mit denen wenigstens die wichtigsten Ausgaben – vor allem auch für die Krankenversicherung – gedeckt werden können, droht eine fatale Abwärtsspirale.

Wenn freiwillig gesetzlich Versicherte oder privat Versicherte mit den Beitragszahlungen in Rückstand gerät, haben sie keinen Anspruch mehr auf Leistungen der Kasse. Das bedeutet: Mögliche Arztbesuche und Medikamente müssen selbst bezahlt werden. Der Betroffene muss dann zunächst eventuell vorhandenes Vermögen verwerten, erst danach springt das Sozialamt ein.

Eine neue Krankenversicherung zu finden, wird unter diesem Umständen sehr schwer. Wenn überhaupt ein neuer Vertrag angeboten wird, dann meist zu verschlechterten Bedingungen, also mit höheren Beiträgen. Das macht es dem Betroffenen noch schwerer, wieder auf einen ‚"grünen Zweig" zu kommen. Umso wichtiger ist es gerade für Selbstständige, rechtzeitig ausreichende finanzielle Reserven anzulegen.

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Beitragsrückstände gefährden Krankenversicherungsschutz
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