Ministerin bekräftigt Forderung nach Krankenkassen-Fusionen » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Krankenversicherung > Ministerin bekräftigt Forderung nach Krankenkassen-Fusionen

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat sich einmal mehr den Zorn von Vertretern der gesetzlichen Krankenversicherungen zugezogen. Die SPD-Politikerin bekräftigte ihre Forderung, die Zahl der gesetzlichen Kassen deutlich zu reduzieren – von heute rund 250 auf ‚"30 bis 50".

Diese Zahl reiche aus, um im Interesse der Versicherten Wettbewerb zwischen den Kassen herzustellen. Die Ministerin erhofft sich von der Fusion zahlreicher Kassen hohe Einsparungen. Die Kassenvorstände wehren sich energisch gegen Schmidts Pläne und drohen mit gerichtlichen Schritten.

So mancher Kritiker kommt allerdings zu dem Schluss, dass die Funktionäre dabei weniger das Wohl der Versicherten im Auge haben. Vielmehr fürchteten sie um ihre Posten. Denn statt 250 Chefsesseln gäbe es künftig auch nur noch 30 bis 50 Vorstandsposten zu besetzen.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Müssen Städter künftig mehr für ihre Krankenversicherung zahlen? Der Streit um die gesetzliche Krankenversicherung hält an. Es geht um die Finanzierung und Experten planen hier radikale Neuerungen. So sollen sich die Beiträge für die Krankenkassen sich in Zukunft an den Wohnorten orientieren. Wer in der Stadt wohnt, soll mehr zahlen als derjenige, der in einer ländlichen Region Deutschland zu Hause ist. Ein umstrittenes Gutachten Gesundheitsexperten haben ein Gutachten erstellt und es jetzt dem Bundesgesundheitsministerium vorgestellt. In diesem Gutachten ist unter anderem auch von einer „Zielgenauigkeit der Mittelvergabe“ die Rede, insgesamt ist von ...
Gesetzlich Versicherte haben geringere Lebenserwartung Laut der Rostocker Demografin Eva Kibele haben gesetzlich Krankenversicherte ein um etwa ein Drittel höheres Sterberisiko als gleichaltrige Privatversicherte. Dieser Befunde dürfe aber nicht so interpretiert werden, dass dies an möglichen Unterschieden in der medizinischen Versorgungsqualität liege, betont die Demografin. Vielmehr bestünde ein Zusammenhang zwischen der Lebenserwartung und anderen Faktoren wie Bildung, Einkommen und Art der Beschäftigung. Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Demografie (DGD) erklärte Kibele, dass Privatversicherte hinsichtlich ihrer Lebenserwart...
Stabile Krankenversicherungsbeiträge Die gute Wirtschaftslage macht es möglich. Der derzeitige Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung liegt bei 13,92 Prozent. Laut Experteneinschätzung bestehen gute Chancen, dass dieser Beitragssatz auch bis in Jahr 2008 hinein stabil bleibt. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf die gute konjunkturelle Lage und die damit verbundenen höheren Einnahmen der Gesetzlichen Krankenkassen. Das Plus an Einnahmen für die Kassen wird auf ca. eine Milliarde Euro geschätzt. Diese Entwicklung setzt jedoch voraus, dass sich nicht gravierendes ändert und der Aufschwung in Deutschland auch im Lau...
Ulla Schmidt fordert gerechtere Patienten-Wartezeiten Wer gesetzlich Versichert ist und einen Termin beim Arzt hat, der stellt sich oftmals schon im Voraus auf eine längere Wartezeit ein. Privatpatienten hingegen kommen da meistens viel schneller an die Reihe und werden oft auch bei der Terminvergabe bevorzugt behandelt. Dieser Umstand ist Ulla Schmidt nun ein Dorn im Auge. Die Gesundheitsministerin kritisiert die langen Wartezeiten von Kassenpatienten und fordert eine Gleichstellung bei den Behandlungsterminen mit den für die Ärzte lukrativeren Privatpatienten. Neu ist die Tatsache nicht, dass Kassenpatienten längere Wartezeiten akzeptieren müss...
Debeka: Betreuungsprogramm für Depressive Seit dem letzten Jahr hat die Debeka Krankenversicherung ihren Service im Bereich des Gesundheitsmanagements durch ein neues Betreuungsprogramm für Versicherte mit depressiven Beschwerden erweitert. Das Programm ProPerspektive der AnyCare GmbH richtet sich an jene Betroffene, die wegen ihrer Depressionen bereits stationär behandelt wurden und umfasst z.B. die Erarbeitung eines individuellen Hilfeplans. Dieser soll dabei helfen, veränderte Lebenssituationen und Krisen selbstständig zu bewältigen. Das Programm wird auf die individuelle Situation und die Bedürfnisse der Betroffenen angepasst. Me...
Von Stephan (Insgesamt 332 News)