Betriebskostenversicherung übernimmt laufende Kosten » Versicherungen Finanzen

Versicherungen News > News > Versicherungen > Betriebskostenversicherung übernimmt laufende Kosten

Wenn ein Arbeitnehmer krank wird und für eine Weile ausfällt, bekommt er sein Gehalt weiterhin – zunächst vom Arbeitgeber, später von der Krankenkasse. Bei Freiberuflern und Selbstständigen hingegen sieht das anders aus.

Gegen den Verdienstausfall kann sich jeder Unternehmer mit einer Krankentagegeldversicherung absichern. Diese zahlt im Krankheitsfall einen vorher festgelegten Betrag pro Krankheitstag. Oftmals reichen diese Zahlungen aber nicht aus, um die laufenden Kosten im eigenen Betrieb zu decken.

Die Miete für Büroräume, Strom- und Heizungsrechnungen sowie nicht zuletzt die Gehälter für Angestellte müssen weiter gezahlt werden. Im produzierenden Gewerbe kann die Arbeit auch ohne den Chef weitergehen, so dass frisches Geld hereinkommt. Im Falle von Steuerberatern, Gutachtern oder Anwälten gilt das jedoch nicht.

Damit nun keine wirtschaftliche Schieflage eintritt, die am Ende sogar zur Pleite führen kann, gibt es die Betriebskostenversicherung. Diese zahlt die laufenden Kosten weiter, zu denen auch Leasingraten und Zinszahlungen gehören. Auf diese Weise bleibt der Betrieb ‚"gesund", bis es auch der Chef wieder ist.

Das könnte Sie auch interessieren.

Ähnliche News:

Arbeitslosenversicherung für Selbstständige Laut SGB III war zwar bereits eine Möglichkeit der freiwilligen Arbeitslosenversicherung vorgesehen, allerdings war diese nur auf einen bestimmten Personenkreis abgestimmt. Nun können aber auch Selbstständige und Freiberufler einen Antrag auf Weiterversicherung in der Arbeitslosenversicherung stellen, Voraussetzung: Sie müssen mehr als 15 Stunden wöchentlich berufstätig sein und in den letzten 24 Monaten vor Beginn der Selbstständigkeit mindestens ein Jahr in der Arbeitslosenversicherung pflichtig versichert gewesen sein oder aber Arbeitslosengeld bezogen haben. Wichtig für Existenzgründer...
Keine Versicherung bei Penny abschließen Der Discounter Penny bietet eine Kinderversicherung für einen Beitrag von 49 Euro im Jahr an. Die Versicherung umfasst eine kombinierte Unfall- und Rechtsschutzversicherung. Verbraucherschützer raten vom Abschluss dieser Versicherung ab. Wie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz mitteilte, handele es sich zwar um ein günstiges Angebot, der Versicherungsschutz sei aber unzureichend. Die Unfallversicherung biete eine zu geringe Versicherungssumme und der Versicherungsschutz der Rechtsschutzversicherung bezieht sich im Wesentlichen nur auf den Fall, dass ein Kind Opfer eines Gewaltve...
Hausratversicherung für Wertgegenstände Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin bestätigte, müssen sich Versicherungsnehmer beim Abschluss der Hausratversicherung genau informieren, welche Konditionen für die Übernahme eventueller Schäden an Wertegegenständen durch Einbrüche und Diebstähle zu beachten sind. Einige Versicherungen verlangen eine besondere Sicherung dieser Gegenstände, sonst verweigern sie die Erstattung. Dies kann bis zur expliziten Vorschrift eines bestimmten Tresors gehen. Andere Versicherungen belohnen die sorgsame Vorsicht ihrer Versicherungsnehmer, die ihre Wertgegenstände in e...
Unbeaufsichtigtes Erhitzen von Fett kann Versicherungsschutz kosten Wie die Fachzeitschrift "recht und schaden" unter Berufung auf ein Urteil des Landgerichts Dortmund berichtet, kann das unbeaufsichtigte Erhitzen von Fett als besonders schwerer Pflichtverstoß gewertet werden, der einen Teil des Versicherungsschutz kosten kann (Az.: 2 O 101/11). Im konkreten Fall hatte eine Hausfrau auf einer Herdplatte Fett erhitzt, um damit Pommes Frites zu frittieren. Währenddessen verließ sie jedoch das Haus, weil sie ihre Tochter abholen wollte. In dieser Zeit entzündete sich das Fett und der daraus resultierende Brand verursachte einen Gebäudeschaden von knapp 11.000 Eu...
Unfallversicherung zahlt nicht bei Somatisierungsstörungen Nach einem Urteil des Landgerichts Berlin muss eine Unfallversicherung nicht für alle Folgen eines Unfalls aufkommen, z.B. nicht für Somatisierungsstörungen (AZ: 7 O 495/04). Hierbei handelt es sich um Erkrankungen bzw. Symptome, bei denen keine organische Ursache festgestellt werden kann und auch keine dauerhaften organischen Schäden nach sich ziehen. Sie können unter anderem nach einem Unfall auftreten. Im konkreten Fall waren dies dauerhafte Gleichgewichtsstörungen, die zusammen mit Schwankungen und einem Drehempfinden und einem Unsicherheitsgefühl einhergingen. Sind diese Störungen wie im ...
Von Stephan (Insgesamt 332 News)