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Ein drohender Streik in der Versicherungsbranche ist abgewendet. Arbeitgeber und Gewerkschaften einigten sich nach stundenlangen Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag.

Die Vereinbarung sieht eine Gehaltserhöhung ab dem 1. April 2006 um zwei Prozent vor. Genau ein Jahr später steigen die Bezüge der Angestellten um ein weiteres Prozent. Zum Verhandlungsergebnis gehört außerdem eine Einmalzahlung in Höhe von 250 Euro.

Die Gewerkschaft Ver.di hatte zunächst 4,5 Prozent mehr Lohn gefordert, die Arbeitnehmer hatten mit Warnstreiks und vielfältigen Protestaktionen Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt. Mit dem erzielten Kompromiss kann nun auch die Versicherungswirtschaft leben. Die Wettbewerbsfähigkeit der Branche, so hieß es aus der Verhandlungsdelegation, werde unter dem neuen Tarifvertrag nicht leiden.

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Tarifstreit in der Versicherungsbranche beigelegt
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