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Ca. 100.000 Lebensversicherungen werden jeden Monat vorzeitig gekündigt. Diese hohe Zahl ist sicherlich auch der Grund dafür, dass es immer mehr Firmen gibt, die sich mit der Zweitvermarktung von Lebensversicherungen beschäftigen.

Das Prinzip der Zweitvermarkter ist relativ einfach. Sie zahlen dem Kunden zwischen 2 – 15 % mehr Geld aus der Lebensversicherung aus, als er bei Kündigung der Versicherung bekommt. Vom Versicherer wird bei einer Kündigung der Rückkaufwert der Lebensversicherung errechnet, der in der Regel niedriger ist, als die Summe der eingezahlten Beiträge.

Dass es überhaupt die Möglichkeit gibt, seine Lebensversicherung zu verkaufen, ist in Deutschland nur ca. 7 % der Bevölkerung bekannt. In England beispielsweise sind die 85 %. Grundsätzlich gilt aber für eine Lebensversicherung, dass der Verkauf sowie die Kündigung in jedem Fall die schlechtesten Varianten sind. Man sollte vorher prüfen, in wie weit es möglich ist, die Lebensversicherung beitragsfrei zu stellen, um die monatlichen Prämien zu sparen. Der angesammelte Anspruch bleibt dann selbstverständlich erhalten.

Abgetretene Lebensversicherungen oder Direktversicherungen können im Übrigen nicht verkauft werden. Anders ist es bei Fondsgebundenen Lebensversicherungen, hier sollte man allerdings die genauen Bedingungen hinterfragen.

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Von Frank (Insgesamt 615 News)