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Die Schaden- und die Unfallversicherung gehören für den Allianz Versicherungskonzern zu den gewinnträchtigsten Segmenten. Trotzdem sieht die Allianz in diesem Bereich Handlungsbedarf und will hier die Kosten senken. Der Controllingvorstand Helmut Perlet sagte hierzu: ‚"Wir können mit der Kostenquote nicht zufrieden sein. Hier ist ganz klar Handlungsbedarf". Dies gehe aus den endgültigen Zahlen für das erste Quartal 2007 hervor.

Im ersten Quartal sei demnach ein Anstieg der Kostenquote im Vergleich zum Vorjahr von 28,5% auf 28,6% zu verzeichnen gewesen. Die Gründe legen im Wesentlichen in den höheren Selbstbehalten des Versicherers sowie in der fast vollständigen Übernahme der russischen Versicherungstochter Rosno. Dies habe zu einem Anstieg der Kosten geführt.
Ziel der Allianz ist es, die Kostenquote mittelfristig auf ein Niveau von 24 % zu senken. Dies ist im Vergleich zum US-Wettbewerber eine realistische Zahl. Ziel der Allianz sein es, im internationalen Vergleich Kostenführer zu werden.

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