‚“Nachholfaktor“ verhindert Rentensteigerungen

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Die Höhe der Renten orientiert sich an der allgemeinen Lohnentwicklung. Da die Gehälter der deutschen Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren aber nur sehr leicht stiegen, vielfach stagnierten und durch den Wegfall freiwilliger Leistungen des Arbeitgebers teilweise sogar sanken, steigen auch die Altersbezüge nicht.

Es ist bislang allerdings politischer Wille, die Renten auch dann nicht zu kürzen, wenn das wegen einer insgesamt rückläufigen Lohnentwicklung eigentlich geboten wäre. Statt dessen gab und gibt es für die Rentner ‚"Nullrunden".

Die ersten Signale für ein Anspringen der Konjunktur haben nun nicht nur bei Gewerkschaftern, sondern auch bei vielen Wirtschaftsexperten zu Forderungen nach höheren Löhnen im Jahr 2006 geführt. Einigen sich die Tarifparteien tatsächlich auf nennenswerte Steigerungen, so erhöht sich das Lohnniveau insgesamt. Davon müssten theoretisch auch die Rentner profitieren – sie tun es aber nicht. Denn die Regierung hat einen so genannten ‚"Nachholfaktor" beschlossen. Dieser besagt, dass eigentlich fällige, aber nicht vorgenommene Rentenkürzungen mit rechnerisch möglichen Erhöhungen in den Folgejahren verrechnet werden. Somit bleibt es trotz steigender Gehälter der Arbeitnehmer bei stagnierenden Altersbezügen.

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