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Wer sich selbstständig machen möchte, der muss nicht nur das nötige Geld und einen guten Businessplan, sondern auch die richtigen Versicherungen haben. Die Gewerbeversicherung, die Betriebshaftpflichtversicherung und die Vermögensschadenhaftpflicht sind für etablierte Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. Junge Start-up-Unternehmen müssen sich zunächst einmal kundig machen, welche betrieblichen Versicherungen für sie infrage kommen. Aber welche dieser Versicherungen müssen abgeschlossen werden und welche sind zumindest am Anfang nicht so wichtig?

Die betriebliche Haftpflichtversicherung

Fehler passieren sowohl im privaten wie auch im beruflichen Leben, manche Fehler können jedoch sehr teuer werden. Die gesetzliche Regelung besagt, dass jeder, der einen Fehler macht, für den Schaden haftet, und zwar mit dem gesamten Vermögen. Hohe Schadensersatzansprüche können junge Unternehmen und Start-ups sehr schnell in den finanziellen Ruin treiben, daher sind vorbeugende Maßnahmen wichtig. Die betriebliche Haftpflicht ist darum für jeden jungen Unternehmer Pflicht, zumal es für Existenzgründer attraktive Rabatte gibt. Die Prämien und die Leistungen der Berufshaftpflicht sind sehr unterschiedlich und ein direkter Vergleich hilft dabei, viel Geld zu sparen.

Die Betriebsinhaltsversicherung

Diese Versicherung ist vergleichbar mit der privaten Hausratversicherung. Sie kommt für alle Schäden auf, die durch Wassereinbruch, Feuer, Hagel, Regen oder Sturm entstehen. Kommt es zu solchen Naturereignissen, dann kann es passieren, dass der ganze Betrieb zum Erliegen kommt, was unter Umständen teure Folgen nach sich zieht. Die Versicherung haftet ebenfalls, wenn es im Unternehmen zu einem Einbruch mit Diebstahl kommt. Durch die Betriebsinhaltsversicherung sind neben dem Inventar auch alle IT-Komponenten sowie die Waren im Lager und der Bestand an Rohstoffen geschützt. Durch diese Absicherung ist es einem Unternehmen möglich, nach einem Unwetter oder einem Einbruch schnell wieder zu arbeiten.

Die Vermögenshaftpflichtversicherung

Ein junger Unternehmer, der durch Fehler einen Vermögensschaden verursacht und keine entsprechende Versicherung für seinen Betrieb hat, der kann Insolvenz anmelden. Ein Unternehmen ist in den meisten Fällen Teil einer Kette, die aus zahlreichen Gewerken besteht. In dieser Kette greift ein Teil ins nächste, kommt es aber zu Verzögerungen, dann stockt das komplette Vorhaben und Schadensersatzforderungen sind wahrscheinlich. Diese Forderungen kann kein junges Unternehmen aus eigener Kraft stemmen, daher sollte eine Vermögenshaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Für alle Existenzgründer, Freiberufler und Start-up-Unternehmen sollte diese wichtige Versicherung auf jeden Fall zur elementaren Absicherung des Unternehmens dazugehören.

Bild: © Depositphotos.com / mavoimages

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