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Der neuste digitale Trend, der „Smart Home“ heißt, soll schon sehr bald in möglichst vielen deutschen Haushalten zu finden sein. Unter einem smarten Home versteht man, dass alle Haushalts- und Elektrogeräte, die es im Haushalt gibt, mittels einer passenden App steuerbar sind. Ein solcher vernetzter Haushalt soll das Leben dann einfacher und eben smarter machen. Der Gesamtverband der Deutsche Versicherungswirtschaft warnt allerdings vor den Risiken dieser modernen Technik, denn das smarte Heim kann sich sehr schnell in einen digitalen Albtraum verwandeln.

Der neue Trend und seine Schattenseiten

Die neue digitale Technik verspricht vollmundig, dass sie das Leben einfacher, komfortabler und auch günstiger machen wird. So kann zum Beispiel die Heizung per App ferngesteuert werden, damit es mollig warm ist, bevor man das Haus betritt. Der Fernseher wird per Handzeichen ein- und wieder ausgeschaltet und das Smartphone warnt die Hausbewohner, wenn sich ein Einbrecher an der Hintertür zu schaffen macht. Aber diese praktische Neue Welt hat auch ihre Schattenseiten, denn damit alle Geräte überhaupt miteinander vernetzt werden können, müssen die Geräte erst einmal ins Netz gehen. Damit sind sie aber diversen Sicherheitsrisiken ausgesetzt und auf diese Risiken bei der Sicherheit macht der GDV aufmerksam.

Ein potenzielles Angriffsziel

Alleine in diesem Jahr werden wohl über acht Millionen Elektro- und Haushaltsgeräte ins Netz gehen, um das Haus noch smarter zu machen, und der Trend wird sich so schnell nicht aufhalten lassen. Die Versicherungen verlangen jetzt nach Sicherheitsstandards und einige Gesellschaften haben bereits eine Kooperative mit Geräteherstellern gestartet. Wenn es um das vernetzte Haus geht, dann stellt sich natürlich auch die Frage, inwiefern die Versicherungen involviert sind, wenn es zu Problemen kommen sollte. Im Fokus steht dabei vor allem die Hausratversicherung. Hier ist es bereits möglich, die Police an „Smart Home“ anzupassen. Einige Versicherungen bieten ihren Kunden sehr niedrige Prämien an, wenn sie sich die Technik zulegen, die zum Beispiel vor Einbrechern warnt.

GDV fordert regelmäßige Updates

Es sind die Billighersteller, die den Versicherungen Sorgen machen, denn diese Hersteller sind oftmals nicht in der Lage, die Technik in regelmäßigen Abständen zu überarbeiten und sie auch zu betreuen. Der GDV fordert daher verlässliche Updates und auch ein Verfallsdatum für die Elektronik, die festschreibt, ob und wie lange die Technik vom Hersteller gepflegt und überarbeitet wird.

Bild: © Depositphotos.com / aa-w

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