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Wer die Koffer packt und in die Ferien fährt, der wird sehr wahrscheinlich nicht darüber nachdenken, was passiert, wenn es im Urlaub zu einem Unfall kommt. Vor allem, wenn die Reise ins Ausland geht, ist es wichtig, die richtige Versicherung zu haben, denn sonst kann es sehr, sehr teuer werden. Wer sich zum Beispiel von der Bergwacht retten lässt, der muss damit rechnen, dass die Versicherung nicht zahlt und dass man die Kosten des Einsatzes aus der eigenen Tasche bezahlen muss.

Wer zahlt die Retter?

In den Bergen zu klettern, kann ein wunderbares Hobby sein, aber es kommt immer wieder zu Unfällen in den Bergen und wer sich nicht selbst helfen kann, der muss die Bergwacht zur Hilfe holen. Rund 12.000 Mal musste alleine die Bergwacht in den bayrischen Bergen ausrücken, um Bergwanderer und Bergsteiger aus gefährlichen Situationen zu befreien. In der Hälfte aller Fälle, in denen die Bergwacht Hilfe leisten muss, werden Menschen verletzt und müssen je nach Schwere der Verletzung nach Hause geflogen werden. Alleine im letzten Jahr musste der ADAC 55.000 Menschen aus dem Urlaub nach Hause fliegen. In der Regel können sich die Betroffenen auf ihre Krankenkasse verlassen, denn sie übernimmt sowohl die Kosten für die Bergung, als auch für die Behandlung.

Kostenübernahme nur im Inland

Wer in den bayrischen oder in den österreichischen Bergen verunglückt, der muss sich um die Kosten für die Bergung und die Behandlung im Krankenhaus keine Sorgen machen, denn hier übernimmt die Krankenkasse. Wer jedoch in den Bergen der Schweiz einen Unfall hat und von der dortigen Bergwacht gerettet werden muss, der kommt für die Kosten selbst auf und diese Kosten können sehr schnell sehr hoch werden. Zwischen 40,- und 80,- Euro kostet alleine eine Minute mit dem Hubschrauber und je nach Dauer der Rettung kommt so schnell eine horrend hohe Summe zusammen. Es muss nicht einmal ein Unfall sein, der die Hubschrauberrettung notwendig macht, viele Urlauber überschätzen sich beim Bergwandern und müssen gerettet werden, weil sie die Kräfte verlassen.

Besser mit einer Unfallversicherung klettern

Wer in den Bergen auf Nummer sicher gehen will, der sollte eine Unfallversicherung abschließen, die im Ernstfall alle anfallenden Kosten für eine Bergrettung übernimmt. Alle, die viel und gerne in den Bergen unterwegs sind, können aber auch Mitglied im Alpenverein werden, denn damit hilft man nicht nur anderen, sondern auch sich selbst.

Bild: © Depositphotos.com / suzbah

Gegen Unfälle im Ausland richtig versichern
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Von Ulrike (Insgesamt 181 News)

Ulrike ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig. eMail: ulrike@versicherungen-blog.net

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