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Viele Verbraucher in Deutschland sammeln im Laufe der Zeit kleine Kreditschulden bei verschiedenen Anbietern an. Zudem ist meist der teure Dispo-Zins des Girokontos ein Grund, weshalb das Begleichen der Raten immer teurer wird. Die Umschuldung erscheint hier als eine Möglichkeit, um die monatlichen Kosten direkt zu senken. Doch auf was ist zu achten, damit dieses Vorhaben auf jeden Fall gelingt?

Der Leitzins als Grundlage

Die wohl wichtigste Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Umschuldung ist bereits durch den so niedrigen Leitzins der EZB in der aktuellen Phase geschaffen. Denn diese Wirkung überträgt sich auch auf die Kreditzinsen, die nach der Nutzung eines Angebots zu tragen sind. Während bis vor wenigen Jahren häufig vier oder fünf Prozent fällig waren, steht heute häufig eine Eins oder Null vor den Angeboten. Besonders bei alten Verbindlichkeiten, die im Laufe der Jahre noch nicht wirklich klein geworden sind, ist die Umschuldung aus diesem Grund ein sehr effektives Mittel. Je älter die bestehenden Kredite also sind, desto höher stehen die generellen Chancen, durch den Wechsel eine erhebliche Vergünstigung zu erreichen. Wer einen Kredit umschulden möchte, sollte deshalb zunächst den Blick auf diese essentielle Grundlage der Aktion lenken.

Wann ist die Umschuldung sinnvoll?

Zusätzlich gibt es einige Schritte, mit deren Hilfe sich das Potenzial des Vorhabens ganz einfach ermitteln lässt. Dafür gilt es, alle aktuellen Kredite zu ermitteln, die für eine Umschuldung in Frage kommen. Sind diese erst einmal zusammengefasst, ist es nun wichtig, die absoluten Kosten pro Monat genau zu ermitteln. Sollte daraus ein erschreckend hoher Wert entstehen, so spricht dies wenigstens für das Potenzial, das im Rahmen einer gezielten Umschuldung voll abgerufen werden könnte. Denn im zweiten Schritt geht es nun darum, aktuelle Anbieter zu finden, die einen vollumfänglichen Kredit anbieten. Dieser sollte dazu in der Lage sein, alle anderen bestehenden Kreditsummen in sich zu vereinen und dazu einen günstigen Zinssatz an den Verbraucher zu vermitteln. Dieser Zweischritt ist in jedem Fall zu empfehlen, um den Überblick über die aktuelle Situation wieder zu erhalten.

Die finanzielle Freiheit erreichen

Weiterhin gibt es einige spezifische Gründe, welche Ursache für die Umschuldung sein können. Zum einen zählt dazu die finanzielle Freiheit, die in gewissem Maße ein Grundbedürfnis darstellt. Wer in der Vergangenheit einen zu großen Teil des eigenen Einkommens für die Begleichung der Raten einplante, hat nur noch wenig Spielraum was weitere Käufe angeht. Beim neuen Vertrag, der im Rahmen der Umschuldung ausgewählt wird, lässt sich nun die absolute Laufzeit neu ermitteln. Wer sich folglich mehr Zeit lässt, um die Kreditsumme zurückzuzahlen, senkt damit die monatliche finanzielle Belastung zusätzlich zu den niedrigen Zinsen. Was den Weg bis zur Schuldenfreiheit auf den ersten Blick nur unnötig in die Länge zu ziehen scheint, ist in Wahrheit ein wertvolles Mittel, um dadurch die eigene Lebensqualität nicht zu sehr einschränken zu müssen.

Fazit

Speziell in den Zeiten des niedrigen Leitzinses ist die Umschuldung ein machtvolles Instrument. Wem es gelingt, vorhandene Kredite in einem günstigen Angebot zusammenzufassen, gewinnt dadurch zum einen den Überblick über die aktuelle finanzielle Situation. Auf der anderen Seite reduziert sich auch die relative finanzielle Belastung, was den Weg aus den Schulden deutlich erleichtert.

Bild: © Depositphotos.com / pixpack

Diese 3 Tipps sollten Sie beachten, wenn Sie Kredite umschulden möchten
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