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Dass die Finanzlage der Gesetzlichen Rentenversicherung sehr gut ist, war bekannt. Doch dass sich die Rücklage der Rentenkasse inzwischen auf 32 Milliarden Euro beläuft, ist eine Überraschung und zugleich ein neuer Rekord. Bislang wurde mit gut 2,5 Milliarden Euro weniger gerechnet, schließlich wurde der Beitragssatz Anfang 2013 von vorher 19,6% auf 18,9% gesenkt. Dass die Rücklage dennoch so hoch ausfallen konnte, führen Experten auf den anhaltenden Beschäftigungsboom zurück.

Wie aus den Zahlen des Bundesversicherungsamtes in Bonn hervorgeht, entspricht die Rücklage der Rentenversicherung den „Stuttgarter Nachrichten“ zufolge genau 1,8 Monatsausgaben. Laut Gesetz muss der Beitragssatz zur Rentenversicherung gesenkt werden, sobald die Rücklage mehr als 1,5 Monatsausgaben beträgt. Die Bundesregierung will diese Regelung jedoch kippen. Eigentlich war für dieses Jahr eine Senkung des Beitragssatzes auf 18,3% vorgesehen, doch diese fällt aus, um die Ausgaben decken zu können, die durch die geplante Rente mit 63 und die höhere Mütterrente entstehen.

Ob die gute Finanzlage der Rentenversicherung im Laufe des aktuellen Jahres bestehen bleibt, ist deshalb fraglich. Die große Koalition plant im Rahmen ihres Rentenpakets Mehrausgaben für das laufende Jahr in Höhe von voraussichtlich 4,5 Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2020 sollen die geplanten Maßnahmen 60 Milliarden und bis zum Jahr 2030 sogar 160 Milliarden Euro kosten.

Rekord-Rücklage in der Rentenversicherung
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