PKV: Umstellung auf Unisex-Tarife erfolgt nur langsam » Versicherungen Finanzen

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Mit der Einführung der Unisex-Tarife im Dezember dieses Jahres soll die unterschiedliche Behandlung von Frauen und Männern in der privaten Krankenversicherung beendet werden. Doch die Umstellung auf die neuen Tarife erfolgt nur langsam.

Derzeit sorgen die Unisex-Tarife, wie ein Vergleich der Private Krankenversicherung auf TARIFCHECK24 zeigt, nur für wenig frischen Wind. Die privaten Krankenversicherer haben bislang kaum Unisex-Tarife auf den Markt eingeführt. Trotz der nur langsamen Einführung könnten die kommenden Übergangslösungen der Versicherer bereits in Kürze für viel Verwirrung sorgen.

Die Unisex-Tarife werden in circa fünf Monaten in der PKV Pflicht sein. Doch auch hier müssen sich Verbraucher auf unterschiedliche Konditionen einstellen. So muss bei Ihnen ebenso, wie wenn Verbraucher eine günstige Zahnzusatzversicherung finden möchten, ein Vergleich der einzelnen Angebote durchgeführt werden. Trotz der bevorstehenden Einführung bereitet sich die PKV-Branche nur zögerlich auf dieses Ereignis vor. Derzeit gibt es nur wenige Anbieter, die private Zusatzversicherungen oder Krankenvollversicherungen in Form eines Unisex-Tarifs anbieten. Auch weiterhin erfolgt wie privatekrankenversicherung-24.org verdeutlicht eine Differenzierung zwischen den Geschlechtern.

Aktuell scheinen sich die Versicherer vor allem auf die Erarbeitung von individuellen Übergangslösungen zu konzentrieren. Nach Ansicht von Experten könnten diese Übergangslösungen zum einen für Verwirrung sorgen und zum anderen den Markt noch unübersichtlicher gestalten. Hingegen bleibt der Ausverkauf, der in der privaten Krankenversicherung bislang vermutet wurde, auch weiterhin aus. Zuletzt gingen einige Branchenkenner davon aus, dass die Versicherer darum bemüht sein werden, Neukunden vor der Umstellung durch sogenannte Last-Minute-Angebote zu gewinnen. Diese sollten mit besonders niedrigen Beiträgen oder auch besonderen Leistungen einhergehen.

In den meisten Versicherungsbereichen sind Unisex-Tarife längst keine Seltenheit. Die privaten Krankenversicherungen agieren in diesem Punkt trotzdem weiter zögerlich. Nur wenige private Anbieter haben bislang entsprechende Tarife in das eigene Portfolio eingeführt. Erst kürzlich hat die Inter beispielsweise einen Krankenvollversicherungstarif eingeführt, der als Unisex-Angebot konzipiert wurde und sich an Versicherte bis zum 34. Lebensjahr richtet. Bei dem Angebot INTER JAZ 300A zahlen Männer und Frauen demnach den gleichen Beitrag.

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PKV: Umstellung auf Unisex-Tarife erfolgt nur langsam
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