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Wie die Stiftung Warentest berichtet, haben zwei Klassiker der Altersvorsorge in diesem Jahr stark an Vertrauen bei den Anlegern eingebüßt, nämlich die Kapitallebensversicherung und die private Rentenversicherung. Das ist das Ergebnis einer Studie, die im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes von der icon Wirtschafts- und Finanzmarktforschung durchgeführt wurde.

War die Kapitallebensversicherung im letzten Jahr noch für 46% der Deutschen die erste Wahl für die Altersvorsorge, sind es demnach in diesem Jahr nur noch 28%, die diese bevorzugen. 2010 lag die private Rentenversicherung bei 38% der Deutschen in Sachen Altersvorsorge weit vorne, aber inzwischen ist sie nur noch für 25% die erste Wahl beim Vermögensaufbau.

Der Spitzenplatz wird 2011 von der selbstgenutzten Immobilie eingenommen – ganze 44% der Deutschen sind der Meinung, dass die eigene Immobilie (Haus/Wohnung), in der man selbst wohnt, ein guter Bestandteil der Vermögensbildung ist. Deutlich zugenommen hat auch die Beliebtheit der betrieblichen Altersvorsorge, ihre Zustimmung ist von 12% im letzten Jahr auf aktuell 27% gestiegen.

Dass die Lebens- und Rentenversicherung an Zustimmung verliert, könnte auch an den immer niedrigeren Garantiezinsen liegen, die von den Anbietern gewährt werden. Ab dem 1. Januar sinkt der Garantiezins für die klassischen privaten Renten- und Lebensversicherungen nämlich von 2,25% auf 1,75%. Berechnen die Versicherungen höhere Kosten, dann kann – bezogen auf den vollen Beitrag – sogar nur noch ein Garantiezins von 1,5% übrigbleiben.

Vertrauen in Lebensversicherung sinkt
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