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Jetzt ist die Zeit, in der die Ferienhausbesitzer in ihre Immobilien im Ausland zurückkehren. Auch in diesem Sommer werden zahlreiche Eigentümer vor zerbrochenen Scheiben und aufgestemmten Türen stehen. Außerhalb der Urlaubszeiten sind die Ferienhaussiedlungen und die abseits gelegenen Ferienhäuser oft völlig verlassen, sodass Langfinger ein leichtes Spiel haben.

Wenn die Häuser in Spanien, Italien oder auch Dänemark lange leer stehen, ist es kein Wunder, dass sie schnell Diebe anziehen. Es sind leichte Ziele, oft abseits gelegen und ungenügend gesichert. Dennoch finden sich hier häufig teure Unterhaltungselektronik und wertvolle Einrichtungsgegenstände. Da ist es dann wichtig, dass die Auslandsimmobilien wenigstens ausreichend versichert sind, damit man als Besitzer nicht auf den Kosten des Diebstahls sitzen bleibt. Aber nicht nur Schäden durch Einbrüche drohen, sondern auch Gefahren, die in Deutschland nicht präsent sind, rücken in einigen Ferienregionen ins Blickfeld. Waldbrände wie Ende Mai auf Ibiza oder Überflutungen wie in Australien sind in Deutschland eher ungewöhnlich, im Ausland aber teilweise häufiger anzutreffen. Man muss Auslandsimmobilien also nicht nur gegen dieselben Risiken absichern wie das eigene Haus, sondern auch gegen zusätzliche Bedrohungen, die es im Heimatland vielleicht nicht gibt.

Die richtigen Versicherungen für Auslandsimmobilien

Es ist sicher ein Thema, das beim Kauf von Auslandsimmobilien eine untergeordnete Rolle spielt, aber sein Ferienhaus zu versichern, ist inzwischen essenziell.

Es empfiehlt sich in jedem Fall der Abschluss einer Hausratversicherung, die Schäden durch Einbrüche begleicht. Bei Ferienhäusern ist diese Gefahr besonders hoch, da sie oft exponiert stehen und lange unbewacht sind. Diese Versicherung deckt den Verlust von Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen im Ferienhaus ab. Auch Aufräumkosten und Schutzkosten werden von dieser Versicherung übernommen. Neben den Kosten bei Einbrüchen schützt die Hausratversicherung aber auch bei Feuer-, Sturm- und Hagelschäden. Weitere Schadensarten können ebenfalls von der Police abgedeckt werden, sodass auch Schäden durch Überschwemmung, Erdbeben, Lawinen und so weiter gedeckt sind. Allerdings sollte die Police genau geprüft werden, damit keine Risiken explizit ausgeschlossen werden. In Überschwemmungsgebieten werden Schäden durch Wasser zum Beispiel häufig ausgeschlossen. Es sollte ebenfalls geklärt werden, wie sich lange Perioden der Abwesenheit auf die Police auswirken, um nicht bei eventuellen Schäden Probleme zu bekommen. Erwirbt man eine Immobilie, sollte man sich frühzeitig um die Versicherungen kümmern, denn sobald das Ferienhaus übergeben worden ist, geht das Risiko auf den Käufer über.

Deutsche Makler in Anspruch nehmen

Da die Sprachbarriere gerade bei komplexen Verträgen ein Problem sein kann, bietet sich ein deutschsprachiger Versicherungsmakler vor Ort an. Häufig haben die großen Versicherungskonzerne Niederlassungen in beliebten Urlaubsregionen, sodass sie sich schnell um deutsche Kunden kümmern können. Es lohnt sich häufig bei der Wahl des Maklers nicht nur auf den Preis zu schauen, denn ein guter Service ist vor allem im Ausland viel Wert.

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