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Medienberichten zufolge wurde bei der neuen elektronischen Gesundheitskarte eine Sicherheitslücke entdeckt. Wie der „Münchner Merkur“ unter Berufung auf einen internen Bericht der Betreibergesellschaft Gematik berichtet, könnten Hacker durch die Sicherheitslücke im schlimmsten Fall sensible Patientendaten ausspionieren.

Offenbar ist die Software der neuen Kartenlesegeräte, die in den Arztpraxen aufgestellt werden sollen, die Schwachstelle. Es sei möglich, dass Hacker dort Spionage-Programme installieren und so die persönliche PIN-Nummer des Patienten ausspähen. Damit könnten sie dessen Daten (z.B. Vorerkrankungen) auslesen, berichtet der „Münchner Merkur“.

Ursprünglich sollte die neue elektronische Gesundheitskarte schon 2006 die bisherige Versichertenkarte ablösen. Wegen einem Streit zwischen den Krankenkassen, Ärzten und Kliniken und technischen Problemen verzögerte sich die Einführung der Karte immer wieder. Nun soll sie ab Herbst 2011 sukzessive an alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherungen ausgegeben werden.

Hat die neue Gesundheitskarte Sicherheitsmängel?
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