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Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wollte wissen, wie gut die Beratung bei der Eigenheimfinanzierung ist. Dazu überprüfte sie 397 Finanzierungsangebote von 233 Verbrauchern, die diesen vorgelegt wurden. Das Ergebnis ist eindeutig: Immobilienfinanzierungen stimmen oft nicht mit dem Bedarf der Kunden überein, in den untersuchten Angeboten passten 71% nicht zu dem Bedarf der Verbraucher!

Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg berichtet, dass die beobachteten Beratungsmängel bei allen Vertriebsformen festgestellt wurden, also sowohl bei Bausparkassen, Versicherungsgesellschaften und Finanzvertrieben als auch bei Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken.

Zu den vielfältigen Mängeln gehörte u.a. dass die Darlehenssumme und die Länge der Zinsbindung nicht zur individuellen Situation des Kreditnehmers passte, dass die monatliche Rate falsch berechnet wurde und dass die Angebote sehr unflexibel waren – um nur einige Mängel zu nennen. Jeder einzelne dieser Mängel kann im Notfall Auslöser dafür sein, dass die Finanzierung nicht bis zum Ende der Laufzeit durchgehalten werden kann.

Deshalb fordert die Verbraucherzentrale eine einheitliche Regulierung und Kontrolle jeder Finanzberatung und -vermittlung, einschließlich der für die Immobilienfinanzierung.

Schlechte Beratung bei Immobilienfinanzierung
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