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Viele Unternehmen bieten ihren Kunden sogenannte Co-Branding-Kreditkarten an, durch die ihnen Preisvorteile und die Teilnahme an Sonderaktionen ermöglicht werden. Diese Kundenkreditkarten werden in Kooperation mit Banken erstellt, doch Verbraucherschützer beurteilen sie skeptisch und mahnen zur Vorsicht. Schnell können die Kreditkarten zur Schuldenfalle werden. Denn auch die Co-Branding-Kreditkarten müssen die gleichen Kriterien erfüllen wie normale Kreditkarten.

Markus Feck von der Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf erklärt in der „Rheinischen Post“, dass sowohl die Banken als auch die Unternehmen, von denen die Kreditkarten vertrieben werden, profitieren: Für die Banken bedeuten sie neue Kunden, höhere Umsätze und Gewinne durch Gebühren und die Unternehmen erhoffen sich eine intensivere Kundenbeziehung und höheren Umsatz.

Diese Kreditkarten funktionieren so, dass den Kunden ein kontinuierlicher Kreditrahmen gewährt wird, der in monatlichen Raten zurückgezahlt wird. Je nach Anbieter müssen die Kunden feste Monatsraten oder prozentuale Beträge (ab 5%) zurückzahlen. Und natürlich werden hierfür Zinsen fällig, teilweise bis zu 14%. Hinzu kommen Jahresgebühren oder andere Gebühren.

Auch Eva Raabe von der Verbraucherzentrale Hessen kennt das Problem der Co-Branding-Kreditkarten: Vielen Kunden ist gar nicht bewusst, dass sie einen Kredit aufnehmen, wenn sie die Karte benutzen und wundern sich dann, wenn am Monatsende Raten zu zahlen sind.

Schuldenfalle Kundenkreditkarten
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