Private Krankenversicherung: Beitragserhöhung in 2011 dementiert » Versicherungen Finanzen

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Der PKV-Verband hat die Meldungen zu einer Beitragserhöhung im kommenden Jahr dementiert und widerspricht somit den aktuellen Spekulationen. Experten zufolge muss in den privaten Krankenversicherungen mit Beitragserhöhungen von bis zu 8 Prozent gerechnet werden.

Grund dafür seien die Auswirkungen der Finanz-und Wirtschaftskrise, die die privaten Krankenversicherer belasten. Nach Angaben des Verbandes müssen Versicherte im kommenden Jahr nicht mit Beitragserhöhungen rechnen. Ob diese 2012 nötig sind, bleibt jedoch abzuwarten. Die privaten Krankenversicherungen rechnen 2011 durch die Gesundheitsreform mit zahlreichen neuen Mitgliedern. Im Rahmen der Gesundheitsreform hat die Bundesregierung den Wechsel in die PKV erleichtert.

Mitglieder von privaten Krankenversicherungen können bei einer Beitragshöhung ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen. Auf diesem Weg ist der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter möglich. Die vorhandenen Rückstellungen der bisherigen Krankenversicherung können zu einem Teil zum neuen Versicherer mitgenommen werden. Allerdings sollten Versicherte in diesem Fall die Beratungsangebote in Anspruch nehmen.

Derzeit haben insgesamt zehn von 46 privaten Krankenversicherern mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Nachdem sie auf die finanziellen Probleme aufmerksam machten, wurde in der Branche über eine Senkung des Höchstrechnungszinses diskutiert.

Private Krankenversicherung: Beitragserhöhung in 2011 dementiert
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Kommentar für “Private Krankenversicherung: Beitragserhöhung in 2011 dementiert
  1. aura47

    Werdet Nichtzahler und organisiert euch in sozialen Netzwerken!!!
    „Nichtzahlen“ der PKV-Prämien ist das einzige Mittel im Kampf gegen Abzocke und Missmanagement durch die privaten Versicherer und gegen die Lobbypolitik von Schwarz, Gelb, Rot und Grün, für die Gesundheitsmafia
    .
    Privat Krankenversichert bedeutet generell unkalkulierbare Beitragentwicklung und ab den 55. Lebensjahr, obwohl auch 32 Jahre gesetzlich versichert, Zwangsmitgliedschaft in der PKV bei ständig steigenden Mitgliedsbeiträgen und Absenkung der vereinbarten Versicherungsleistungen.
    Zum Beispiel stiegen meine Prämien 2011 um ca. 30% und 2012 um 70%/Monat.
    Meine Selbstbeteiligung wurde von 750 €/Jahr auf 1000 € /Jahr nach 18 Jahren Mitgliedschaft in der PKV und 30.000 € Altersrücklagen, erhöht.
    Ab den 01.01.2012 bin ich deshalb „Nichtzahler“ und lege den nicht eingezahlten Beitrag auf einen eignen Vorsorgekonto an.

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