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Nachdem SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach gefordert hatte, die Homöopathie als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen, ist ein heftiger Streit entbrannt. In der Regel sind homöopathische Mittel sowieso von der Erstattung ausgeschlossen, es sei denn, die Krankenkasse bietet dies im Rahmen eines Wahltarifs an.

Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will an der Homöopathie auf Kassenkosten festhalten. Er erklärte, dass die Krankenkassen auch zukünftig schon alleine aus Wettbewerbsgründen grundsätzlich an entsprechenden Wahltarifen festhalten könnten, wenn sie dies wollten. Der entscheidende Punkt sei jedoch, „dass die Allgemeinheit nicht belastet wird“.

In der Union gibt es verschiedene Meinungen. Während CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn einer sofortigen Streichung zustimmen würde, da der Nutzen der Homöopathie wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist, warnt Baden-Württembergs Sozialministerin Monika Stolz (CDU) davor, einzelne Leistungen zu streichen und diese Entscheidung den jeweiligen Kassen zu überlassen.

Grüne und Linke sind dagegen, dass die Homöopathie aus den Krankenkassen herausgenommen wird. Auch die Kassen selbst protestieren gegen den Vorstoß für ein Homöopathie-Verbot bei Krankenkasen.

Streit um Homöopathie als Kassenleistung
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