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Im letzten Jahr haben sich mehr Versicherte beim Ombudsmann für die private Kranken- und Pflegeversicherung (PKV) beschwert als noch 2008. Die Anzahl der Beschwerden lag 2009 bei 5015 – das entspricht einem Anstieg von rund 15%. Ombudsmann Helmut Müller, erklärte auf einer Tagung des Bundes der Versicherten, dass aktuelle Hochrechnungen auf der Basis der Beschwerde-Eingänge von Januar bis März in diesem Jahr mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden müsse.

Der Ombudsmann ist der Ansprechpartner für alle Privat Krankenversicherten, die sich von ihrer Versicherung ungerecht behandelt fühlen, erklärt die „Financial Times Deutschland“ (FTD). Dies kann Beitragserhöhungen oder die Verweigerung von Versicherungsleistungen betreffen. 2009 bezogen sich laut FTD 83% der Beschwerden auf die Krankenkostenvollsicherung, 10% auf die Krankenhaustagegeldversicherung und andere Zusatzversicherungen und 5% auf die Krankentagegeldversicherung. Die restlichen Beschwerden betrafen die Auslandskranken- und Pflegeversicherung.

In der Vollversicherung hatten Müller zufolge 22,8% der Beschwerden mit Streitigkeiten über die medizinische Notwendigkeit einer Behandlung zu tun, 13,9% mit Gebührenstreitigkeiten und 10,4% betrafen die Allgemeinen Versicherungsbedingungen. 9,3% beschwerten sich über Vertragsbeendigungen und 8,2% über Streitigkeiten zu Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln.

PKV: Beschwerden nehmen zu
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