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Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 166 km/h fegte gestern das Orkantief Xynthia über Deutschland hinweg und richtete vielerorts heilloses Chaos an. Auch viele Autos wurden durch herumfliegende Teile oder herabstürzende Äste beschädigt. Die betroffenen Autobesitzer sind sich oft unsicher, wer für diese Schäden aufkommt.

Die „Bild“-Zeitung weist darauf hin, dass Schäden am Auto, die von Cynthia verursacht wurden, ein Fall für die Kfz-Versicherung ist. Grund: Der im Versicherungsschutz genannte Sturm wird als „eine wetterbedingte Luftbewegung von mindestens Windstärke 8“ definiert, was bei Cynthias der Fall war.

Die Vollkaskoversicherung springt auf jeden Fall für Sturmschäden am Auto ein, sie ist zuständig, wenn jemand mit seinem Auto gegen einen schon länger auf der Straße liegenden Ast fährt. Wegen der Stärke des Orkans kann auch die Teilkasko-Versicherung in Anspruch genommen werden. Dies ist z.B. der Fall, wenn Äste oder Dachziegel auf das Fahrzeug fallen oder dieses gegen einen umstürzenden Baum knallt. Bei beiden Versicherungen wird die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung fällig, in der Teilkasko unterbleibt jedoch eine Rückstufung, weil es hier gar keine Schadenfreiheitsklassen gibt. Übrigens: Wer keine Kaskoversicherung, sondern nur die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung hat, muss für die Sturmschäden selbst aufkommen.

Sturmschäden am Auto
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