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Die Krankenkassen, die Zusatzbeiträge erhoben haben oder dies angekündigt haben zu tun, sehen sich mit einer regelrechten Austrittswelle konfrontiert. So hat z.B. die Deutsche BKK, die seit dem 1. Februar einen Zusatzbeitrag von 8 Euro pro Monat erhebt, schon jetzt 1000 Kündigungen von Versicherten erhalten. Einem Bericht der „Rheinischen Post“ zufolge geht man bei der BKK aber davon aus, dass noch bis zu 50.000 Kündigungen folgen werden. Eine Umfrage der Kölner Rating-Agentur Assekurata ergab, dass mehr als 25% der Versicherten zu einem Kassenwechsel bereit ist, wenn sich der Beitrag um 8 Euro erhöht.

Auch die DAK erhebt seit dem 1. Februar einen Zusatzbeitrag von 8 Euro, von ihr gibt es jedoch noch keine konkreten Kündigungszahlen. Die „Rheinische Post“ will aus Branchenkreisen erfahren haben, dass es derzeit jeden Tag 1000 Kündigungen gibt, was ein Sprecher aber als „Quatsch“ bezeichnete.

Gesetzliche Krankenkassen, die bislang keine Zusatzbeiträge angekündigt haben, profitieren von dem Wechselwillen der Deutschen. Bei der Techniker Krankenkasse haben sich dem Bericht zufolge die Online-Anfragen vervierfacht und die Telefone stünden seitdem nicht mehr still. Wilfried Jacobs, Chef der AOK-Rheinland bestätigt ebenfalls eine enorme Steigerung der Nachfrage und beziffert diese mit täglich 1000 Anrufen von

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