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Krankenversicherungen scheinen sich auch bei sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook nach ihren Versicherten umzusehen. Je nachdem, was die Assekuranz dort fortfindet, kann dies fatale Folgen haben. So berichteten die Medien kürzlich von einer Kanadierin, die seit mehreren Monaten wegen schwerer Depressionen krankgeschrieben war. Die 29-jährige konnte ihren Job bei IBM krankheitsbedingt nicht ausüben und erhielt von ihrer Versicherung ein monatliches Krankengeld. Auf aktuellen Fotos, die auf ihrem Profil bei Facebook zu sehen waren, war die Kanadierin fröhlich lachend im Bikini, bei einer Stripshow oder auf einer Geburtstagsfeier zu sehen. Die Versicherung stellte die Zahlung des Krankengeldes daraufhin ein, da sie der Ansicht war, dass die Kanadierin offenbar wieder arbeiten könne.

Die junge Frau verteidigte sich und erklärte, dass sie dem Rat ihres Arztes zu sozialen Kontakten gefolgt sei. Sie hat gegen die Einstellung der Zahlung Einspruch erhoben und will dies zur Not gerichtlich klären lassen. Eine Sprecherin der Versicherung erklärte derweil, dass die Zahlungseinstellung aus mehreren Gründen, nicht nur wegen der Facebook-Fotos, erfolgt sei.

Die Facebook-Aktivitäten ihrer Mitarbeiter kontrollieren auch manche Arbeitgeber. Eine Versicherungsangestellte aus Basel erhielt im letzten Jahr die Kündigung, weil sie bei Facebook aktiv war, obwohl sie krankgeschrieben war, berichtet banktip.de.

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