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Einige Versicherer bieten besonders günstige Tarife an, weil diese ohne Vermittlungsgebühren kalkuliert werden. Man bezeichnet solche Tarife als Nettotarife oder Honorartarife, die zwar insgesamt noch sehr selten, aber immer häufiger angeboten werden.

börse-online weist darauf hin, dass auch hier ein Vergleich zwischen den verschiedenen Angeboten angeraten ist, denn jedes Versicherungsunternehmen definiert den Begriff „Nettotarif“ anders. Beispiel: Nettotarife bei der „Hannoverschen Leben“ bedeutet, dass die Abschlusskosten über die gesamte Vertragslaufzeit verteilt werden und nicht, wie sonst üblich, komplett in den ersten Jahren aufgeschlagen werden. Im Gegensatz dazu meint Nettotarif bei der „Fortis Deutschland“, dass der Vermittler entscheiden kann, ob er Provision verlangt und wenn ja, wie viel innerhalb eines vorgegebenen Rahmens.

Dieter Rauch, Geschäftsführer des Verbunds Deutscher Honorarberater (VDH), hält diese unterschiedlichen Definitionen nicht für sinnvoll, ebenso wenig wie den unterschiedlichen Gebrauch des Begriffs „Provision“, der die Vermittlungsgebühr oder aber zusätzlich auch die zusätzlichen Verwaltungskosten bezeichnen kann. Um die Verbraucher vor solchen „Mogelpackungen“ zu schützen, hat der VDH laut börse-online mit über 20 Versicherungsunternehmen spezielle Tarife vereinbart, die um 15-20% günstiger sind als konventionelle Angebote und bei denen sämtliche Extras ausgeschlossen sind.

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Nettotarife bei Versicherungen
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