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Das erste Quartal 2007 hat bei den gesetzlichen Krankenkassen zu einem Minus von ca. 700 Millionen Euro geführt. Es wurden Einnahmen in Höhe von 36,4 Milliarden Euro erzielt, denen Ausgabe in Höhe von 37,1 Milliarden Euro gegenüberstehen. Dies geht aus Zahlen hervor, die das Bundesgesundheitsministerium bekannt gegeben hat, nachdem die Zahlen von 241 gesetzlichen Krankenkassen ausgewertet wurden.

Die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt bezeichnete diese Zahlen als jahreszeitlich bedingt und sie rechnet damit, dass sich die Finanzen der Kassen bis zum Jahresende positiv Entwickeln werden und die Krankenkassen zum Jahresende schuldenfrei sein werden.
Zum Vergleich betrug das Minus im ersten Quartal des Vorjahres runde 1,22 Milliarden Euro und zum Jahresende konnten die Kassen ein Plus von ca. 1,73 Milliarden Euro erzielen.

Eine Positive Entwicklung erwartet Schmidt zudem von der am 01.04.2007 in Kraft getretenen Gesundheitsreform, die auf das erste Quartal logischerweise noch keine Auswirkung haben konnte. Seitens der Kassen sind die Erwartungen nicht ganz so optimistisch. Einige Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen wollten sich nicht zu einer Prognose hinreißen lassen, dass die Kassen das Jahr 2007 mit einem Plus abschließen werden.

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Minus bei Krankenversicherungen
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