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Die Bundesregierung plant eine Reform der gesetzlichen Unfallversicherung und erfährt damit erheblichen Widerstand aus der deutschen Wirtschaft. Der Arbeitgeberpräsiden Dieter Hundt sagte, dass die Pläne der großen Koalition zu kräftigen Mehrbelastungen und teuren Leistungserweiterungen in der Wirtschaft führen wird.

Um diesen Mehraufwand aufzufangen fordert er, dass nicht mehr der Arbeitgeber für einen ausreichenden Versicherungsschutz auf dem Arbeitswege (Wegeunfälle) aufkommen soll. Der damit eingesparte Betrag wurde in einer Größenordnung von Euro zwei Milliarden liegen.

Das Gesamtvolumen aller Leistungen aus der Unfallversicherung beziffert die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände auf rund 9 Milliarden Euro im Jahr. Seit 1991 ist die Zahl der Arbeitsunfälle um die Hälfte zurück, allerdings sind die Beiträge zur Unfallversicherung im Durchschnitt nur um ca. 6 Prozent gesunken.

Der Grundsätzliche Plan zur Umorganisation der der Unfallversicherung mit einer Reduzierung der gewerblichen Berufsgenossenschaften von 26 auf 9 findet grundsätzlich die Zustimmung von Hundt.

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Keinen Versicherungsschutz auf dem Arbeitsweg mehr?
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