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Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) kritisiert die Wohneigentumsquote in Deutschland. Während zum Beispiel in Spanien acht von zehn Haushalten in den eigenen vier Wänden wohnen, sind es bei uns gerade mal vier. „Bauen ist in Deutschland zu teuer“, meint Bern Katzenstein, Sprecher des DIA. Und damit hat er Recht, schaut man sich mal den internationalen Vergleich an. So braucht ein Deutscher durchschnittlich fünf bis sechs Jahresnettoeinkommen um sich den Traum des Eigenheims zu verwirklichen. In den USA sind das zum Beispiel nur zwei bis drei, in Großbritannien drei bis viereinhalb. Ein Grund ist auch die gewollte Verknappung von Bauland durch die Kommunen. Das DIA fordert daher auch eine ausreichende Bereitstellung von Bauland. Das mehr Bauland auch zu mehr Eigentum führt, sieht man am Beispiel der Niederlande. Seit 1990 wurde dort preiswertes Bauland und eine einfache Bauweise angeboten, was zu einem echten Boom führte. Aber auch bei der Finanzierung hakt es. Die Kreditinstitute verlangen heute mindestens 25 Prozent Eigenkapital beim Hausbau oder Kauf. Das schließt junge Familien quasi vom Bauen aus. Auch hier machen es die Niederlande vor. Dort gibt es so genannte Garantiefonds, die auch untere Einkommensgruppen einschließen und im Fall einer Zwangsversteigerung alle Hypothekenschulden abdecken. So ist quasi eine Finanzierung bis zu 100 Prozent des Verkehrswertes möglich.

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Zu wenig Eigenheime als Altersvorsorge
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