Ombudsrat fordert Neuordnung bei Hartz IV » Versicherungen Finanzen

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Der Ombudsrat für die Arbeitsmarktreform Hartz IV fordert eine Neuordnung der Verwaltungsstrukturen. Das gravierende Problem der an sich richtigen Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe liegt in der verfehlten Organisationsentscheidung“, heißt es in dem am Freitag vorgelegten Abschlussbericht des Gremiums, das seit Anfang 2005 Anlaufstelle für Beschwerden war. In der Kritik stehen vor allem die Arbeitsgemeinschaften der Arbeitsagenturen mit den Kommunen.

Der Ombudsrat widerspricht der in der Äffentlichkeit weit verbreiteten Auffassung, die gestiegenen Ausgaben seien zu einem erheblichen Teil durch Leistungsmissbrauch verursacht. Vielmehr habe die Reform mehr Menschen den Zugang zu einer Grundsicherung ermöglicht. Der Ombudsrat wurde im Dezember letzten Jahres von der rot-grünen Bundesregierung eingesetzt worden, um Schwachstellen der Hartz-IV-Reform zu überprüfen und Beschwerden von Arbeitslosen nachzugehen. Dem Ombudsrat zufolge gab es breits über 70 000 Anfragen, also durchaus ein lohnender Einsatz.

Ombudsrat fordert Neuordnung bei Hartz IV
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Kommentar für “Ombudsrat fordert Neuordnung bei Hartz IV
  1. Finger

    Dipl.-Ing;Ing.(FH) Gerhard Finger
    Freiherr-vom-Stein-Straße 39
    39576 Stendal

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
    Minister Müntefehring
    10117 Berlin
    Wilhelmstr.49
    l
    Stendal, den 27.10.07
    Klage gegen die Zwangsverrentung

    Sehr geehrter Herr Müntefehring,

    Die Pressemitteilung vom 25.10.2007 hat mich in Sachen Zwangs-Rente vom Hocker gehauen.

    Ich fühle mich nun ‚"lebenslänglich" von diesem Staat bedroht !!!!
    Erst bescheißt man mich im Leben mit der schlimmen Nachkriegszeit, ‚"beglückt uns mit Stalin und dem entwickelten Sozialismus und wenn man sich befreit durch glückliche Umstände wird der
    ‚"Reichtum" im Sozialismus angesammelt enteignet und es wird auf die Rente auch noch zugegriffen.

    Die Zeichen der Zeit habe ich reichlich zeitig erkannt in der Wendephase und habe im Febr.90 bereits ein Gewerbe angemeldet.
    1992 war ich entlassen worden und habe 5000 DM als Starthilfe erhalten als Ablösesumme für den Rausschmiss.

    1995 verunfallte ich schwer und nach der Entlassung aus dem Krankenhaus habe ich durch glückliche Umstände in einem Betrieb der Landesregierung in Potsdam für 3 Monate Arbeit gefunden.

    Dann wurde ich für 18 Monate Rentner und der ‚"Abstieg" begann. Und den ersten Rentenkrieg habe ich erfolgreich gewonnen. Meine Rente wurde nach Jahren um fast 40% aufgebessert.
    (Pfui‚Ķ kann man da nur sagen was die Behörden da mit einem anstellen.
    Weit über tausend Bewerbungen‚Ķ‚Ķ..ohne Erfolg

    Für einige Fördermaßnahmen war ich dankbar. Für 6 Monate hatte ich Arbeit im RP Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Eine kleine Erholungsphase auch finanziell für uns.

    Meine Frau ist seit 1992 ohne Arbeit.

    Dann der Streit mit der ARGE um des ALG II.

    Zwischenzeitlich die Enteignung von Rentenpunkten auf einem weiteren Nebenkriegsschauplatz dem der Rentenversicherung.
    Die Diskreminierung 17 Jahre nach der Wiedervereinigung mit dem aktuellen Rentenwert(ost) von 22,97€. All diese Dinge taugen nicht um eine Einigung zu erreichen.

    Meine Frau kann auf 24,2626 Entgeltpunkte zählen (Stichtag 18.11.2005). Sie hat zwei Kindern das Leben geschenkt und fällt
    am Ende auf Sozialniveauleistungen ab.

    Unverständlich für mich ist immernoch, dass man mir 10 Rentenpunkte gegenüber der BU-Rente gestrichen hat.
    Mein Rentenkonto weist derzeit nur 31,5885 Rentenpunkte Stichtag 02.03.2005 aus.

    Diese Rentenpunkte in der Summe von rnd 56 Punkten werden im nächsten Jahr mit 36% gemindert, da mine Frau auch 60 Jahre alt ist und wir ALG II beziehen somit ist mit rnd 36 Rentenpunkten für 2 Personen zu rechnen.

    Wir beide dürfen dann mit 824 ‚Ǩ leben. Ergo wir gehen und beantragen Grundsicherung . Tollllle Leistung

    Wofür werden wir bestraft?

    Mit freundlichen Grüßen

    ………………………………………

    Ich bitte auch um Ihre Stellungsnahme.

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