Lebensversicherung: Kunden profitieren von ‚“stiller Reserve“

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Um das Auf und Ab an den Kapitalmärkten abzufedern, bilden die Lebensversicherer stille Reserven. Diese entstehen vor allem dann, wenn beispielsweise die Kurse von Aktien steigen, die Wertpapiere aber mit dem niedrigeren Kaufkurs in der Bilanz stehen bleiben. Die stillen Reserven kommen dem Kunden nicht zugute, steigern also seine Rendite nicht.

Die Bundesregierung will die Höhe der stillen Reserven jetzt vermindern und dafür sorgen, dass die Versicherten in stärkerem Maße profitieren. Dazu sieht das neue ‚"Vertragsgesetz für Lebensversicherungen" vor, dass die Kunden alle zwei Jahre eine Gutschrift über die Hälfte der stillen Reserven erhalten.

Die Versicherungsbranche hat zwar grundsätzlich Entgegenkommen signalisiert, übt aber Kritik im Detail. So sinke der ‚"Risikopuffer" zu deutlich, langfristige Anlagechancen könnten wegen der geplanten Zwei-Jahres-Frist nicht mehr genutzt werden – was unter Umständen zu Einbußen bei der Rendite führen würde.

Das Justizministerium hat eine Überprüfung der Bedenken zugesagt. Welchen Anteil an der stillen Reserven Lebensversicherungskunden also am Ende tatsächlich bekommen werden, steht derzeit noch in den Sternen. Doch eine Verbesserung gegenüber der bisherigen Praxis wird sich auf jeden Fall ergeben.

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