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In vielen Bundesländern sind Rauchmelder bereits Pflicht, so führte Rheinland-Pfalz in 2003 als erstes Bundesland eine Rauchmelder-Pflicht für alle Neubauten mit Wohnnutzung ein. Später folgten dann das Saarland, Schleswig-Holstein, Hessen und Hamburg. Auch Nordrhein-Westfalen als größtes deutsches Bundesland will sich nun der Rauchmelderpflicht anschließen.

Wer neu baut und die Pflicht nicht beachtet riskiert seinen Versicherungsschutz. Einiger Anbieter von Hausratversicherungen versuchen mit sogenannten Rauchmelder-Rabatten, die Kunden zum Einbau von Rauchmeldern zu bewegen und mehr für die eigene Sicherheit zu tun und damit gleichzeitig das Risiko der Versicherung zu verringern.

In den neueren Bedingungen zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung findet sich unter dem Punkt „Sicherheitsvorschriften“ folgendes: „Der Versicherungsnehmer hat alle gesetzlichen, behördlichen oder vereinbarten Sicherheitsvorschriften zu beachten.“, wozu auch die Rauchmelderpflicht gehört. Der Versicherer kann in einem Falle des Falles unter Umständen die Zahlung verweigern, wenn ein Brand ohne Rauchmelder den Schaden vergrößert hat.

Kein Versicherungsschutz ohne Rauchmelder ?
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4 Kommentare für “Kein Versicherungsschutz ohne Rauchmelder ?
  1. Udo G

    Immer mehr Menschen sterben jedes Jahr an Rauchvergiftungen, gerade in der heutigen Zeit der Medialisierung und Elektronik bis an die Bettkante kann man dies nur aus selbstschutz positiv werten. Allerdings sollten die Rauchmelder auch fachgerecht installiert und gewartet werden um die Funktion zu garantieren.

    Udo G.

  2. axel

    Leider wird die Verpflichtung zum Einbau von Rauchmeldern auf Länderebene in Deutschland ganz unterschiedlich gehandhabt. So sind in Schleswig-Holstein die Eigentümer von Wohnraum verpflichtet, diesen zumindest in Schlaf- und Kinderzimmern und Fluren mit Rauchmeldern auszustatten. D. h., das auch der vom Eigentümer vermietete Wohnraum auf dessen Veranlassung mit Rauchmeldern auszustatten ist. Es entstehen Kosten, wobei zu prüfen ist, inwieweit sich diese auf die Miete umlegen lassen – Stichwort Modernisierungsaufwand.
    Die jährlich wiederkehrende Wartung der Melder ist zwar einerseits ein lästiges Übel, weil man sich immer wieder den Zugang zu vermietetem Wohnraum verschaffen muss, andererseits ist eine Kontrolle sinnvoll und notwendig, schließlich hat keiner etwas von installierten Meldern, die vielleicht gar nicht funktionieren. Dabei lässt sich ein vollständiger Test nur durch ein spezielles Prüfgas simulieren, der Testknopf am Melder reicht nicht aus. Die jährlich wiederkehrende Wartung ist für den Vermieter über die Betriebskosten zu 100% umlagefähig. Die Beauftragung eines Fachbetriebes macht daher Sinn.
    Weitere Infos können Sie auch auf meiner Website erhalten.

  3. Bernd Binder

    Alles schön und gut – ich hab mir letztes Jahr auch einen Rauchmelder gekauft, der im Test gut abgeschnitten hat. Aber schon im 1. Monat gab`s einen Fehlalarm (in der Wohnung wurde weder geraucht noch gekocht), und ich hab fast einen Herzinfarkt bekommen von dem überraschenden Lärm. Dann hab ich das Ding wieder abgebaut – so bringt mir das auch nichts. Schade!!!

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