Abwanderung aus gesetzlichen Krankenkassen befürchtet

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Steigende Kosten für Medikamente und Krankenhausaufenthalte sowie gleichzeitig sinkende Bundeszuschüsse verschärfen die Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenkassen zusehends. Die bislang diskutierten politischen Kurskorrekturen reichen nach Meinung der meisten Gesundheitsexperten bei weitem nicht aus, um im Jahr 2007 erneute Beitragssteigerungen bei den gesetzlichen Kassen zu verhindern.

Neben steigenden Abgaben sind auch weitere Einschnitte bei den Leistungen nicht ausgeschlossen. Wie das gehen kann, wurde beim Zahnersatz bereits vorgemacht: Wer mehr will als eine billige Standardlösung, muss einen höheren Eigenanteil leisten und/oder eine private Zahnersatzzusatzversicherung abschließen.

Höhere Beiträge bei gleichzeitig schlechteren Leistungen würden aber wohl noch mehr bislang freiwillig gesetzlich Versicherte zu den privaten Krankenkassen treiben. Selbstständige können das gesetzliche System verlassen, ebenso Angestellte mit einem Bruttoeinkommen von monatlich 3.937,50 bzw. 47.250 Euro im Jahr. Eine massenhafte Abwanderung von gut verdienenden Mitgliedern, die entsprechend hohe Beiträge zahlen, würde dann zu noch größeren Finanzproblemen der gesetzlichen Kassen führen.

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