Die private Krankenversicherung (PKV) ist in Deutschland eine alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung. Abgesichert werden bei der privaten Krankenversicherung Kosten, die durch Unfälle oder Krankheiten entstehen bzw. Kosten, die für vorbeugende oder diagnostische Maßnahmen entstehen (als Gesundheitsvorsorge). Die Versicherer sind privat organisierte Versicherungsunternehmen.
Die private Krankenversicherung kann in drei Kategorien unterteilt werden:
Bevor eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden kann, muss der angehende Versicherungsnehmer sich einem Gesundheitscheck unterziehen. Ob der Versicherungsnehmer als Kunde akzeptiert wird, ist zudem vom Alter abhängig.
Eine Private Krankenversicherung wird in der Regel von Personen gewählt, die:
Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung werden die Beiträge bei der privaten Krankenversicherung unabhängig vom Einkommen des Versicherungsnehmers festgelegt.
Für die Beitragsberechnung gelten folgenden Kriterien:
Der Gesundheitszustand ist ein ganz wesentlicher Faktor und kann dazu führen, dass Risikozuschläge erhoben werden, dass eine Leistungsstaffelung oder Leistungsausschlüsse festgelegt werden oder dass im schlimmsten Fall der Interessent als Versicherungsnehmer abgelehnt wird.
Einige private Krankenversicherungen bieten eine Beitragsrückerstattung an. Hierbei erhält der Versicherungsnehmer einen Teil seiner geleisteten Versicherungsprämien zurückerstattet, wenn er in einem Versicherungsjahr keine Leistungen in Anspruch genommen hat.
Zusätzliche Leistungen lassen sich bei der privaten Krankenversicherung separat vereinbaren. Diese können z. B. sein:
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