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Beiträge in der Kategorie 'Versicherungen'

Internetversicherungen müssen für Kunden auch telefonisch erreichbar sein

Nach einem am Donnerstag in Luxemburg veröffentlichten Urteil des Europäischen Gerichtshof müssen Internet-Versicherungen für potentielle Kunden ohne eigene E-Mail-Adresse einen Telefonkontakt ermöglichen (AZ: C 298/07). Interessierte Kunden, die über eine eigene E-Mail-Adresse verfügen, können eine elektronische Anfragemaske nutzen, allerdings soll der Anbieter dann dafür sorgen, dass die Anfragen der Verbraucher innerhalb von 30-60 Minuten beantwortet werden.

Anlass war die Klage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen gegen die Deutsche Internetversicherung (DIV). Die DIV bietet Kfz-Versicherungen an, die ausschließlich über das Internet abgeschlossen werden können. Als Kontaktdaten wurden Postanschrift und E-Mail-Adresse, jedoch keine Telefonnummer des Anbieters angegeben. Eine Kommunikation mit Interessenten erfolgt ausschließlich über E-Mail oder das auf der Website eingebundene Kontaktformular. Erst wenn ein Versicherungsvertrag abgeschlossen wurde, erhielten die Kunden auch eine telefonische Kontaktmöglichkeit.

Mit diesem Urteil wurden die Verbraucherrechte von Personen ohne eigenen Internetanschluss gestärkt.


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Beitragsbemessungsgrenze soll angehoben werden

Arbeitnehmer mit überdurchschnittlich hohem Einkommen sollen zukünftig auch höhere Sozialabgaben leisten. Medienberichten zufolge steigt die Grenze für die Beitragsbemessung um 100 Euro auf dann 5400 Euro für die Arbeitslosen- und Rentenversicherung und um 75 Euro auf dann 3675 Euro für die Krankenversicherung.

Die Beitragsbemessung stellt eine Obergrenze dar, an der sich der prozentuale Beitrag z.B. einer Krankenkasse orientiert. Eine Beitragsbemessungsgrenze von 3675 Euro bedeutet demnach, dass Personen mit einem höheren Einkommen als 3675 Euro die Maximalbeiträge zahlen, die auch Personen mit einem Einkommen von 3675 Euro zahlen. Bei einem Jahreseinkommen von 48.000 Euro und mehr besteht allerdings keine Pflicht mehr zu einer gesetzlichen Versicherung, d.h. man darf dann wählen, ob man gesetzlich oder privat versichert sein möchte.

Wer über dieser Bemessungsgrenze liegt, hat dann pro Monat ca. 20 Euro Mehrkosten zu tragen. Ein entsprechender Beschluss des Bundeskabinetts soll in der kommenden Woche erfolgen.

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Wichtige Versicherungen für Auswanderer

Auswandern liegt voll im Trend, doch wer sich einen neuen Wohnsitz außerhalb Deutschlands sucht, sollte auch an seine Versicherungen denken. Christina Busch berät beim Raphaels-Werk in Berlin auswanderwillige Bürger und erklärt, dass innerhalt der Europäischen Union die bürokratischen Hürden nicht so groß sind. Dennoch seien einige Dinge zu beachten, z.B. gibt es durchaus Unterschiede bzgl. der jeweiligen Zollbestimmungen für Autos oder Tiere, bei der Anmeldung vor Ort und im Gesundheitssystem. Sie empfiehlt allen Interessierten, sich frühzeitig sehr sorgfältig über die entsprechenden Bestimmungen im Traumland zu erkundigen.

Nicht nur junge Familien, auch immer mehr Senioren möchten ihren Ruhestand gerne in einem anderen Land, vorzugsweise im Süden verbringen. Für viele sind die Sommermonate in Südeuropa aber zu heiß, so dass sie mehrere Monate im Jahr nach Deutschland zurückkehren. In diesem Fall gilt es, in Deutschland einen Zweitwohnsitz anzumelden. Wer seine Hauptwohnsitz ins Ausland verlegt, sollte vorher Kontakt mit der Rentenversicherung aufgenommen werden, um sicherzustellen, dass die Rente abzugsfrei ins Ausland überwiesen wird. Die Überweisung selbst erfolgt in der Regel problemlos, allerdings ist der Ruheständler verpflichtet, einmal jährlich eine so genannte Lebensbescheinigung bei der Rentenversicherung einzureichen, die das Anrecht auf die Ansprüche bescheinigt. Der genauen Ablauf hierfür sollte ebenfalls frühzeitig erfragt werden.

Auch die Krankenversicherung muss informiert werden. Über ein so genanntes E-Formular, das bei der zuständigen Gesundheitseinrichtung im Ausland vorgelegt wird, bleibt man in Deutschland versichert, hat im Ausland jedoch nur auf die dort übliche medizinische Versorgung Anspruch. Bei der Pflegeversicherung müssen Auswanderer mit teilweise erheblichen Kürzungen rechnen, denn wer im Ausland lebt, erhält nur das reine Pflegegeld. Bei manchen Versicherten können die im Ausland gestrichene Sachleistung für die Beauftragung eines Dienstes jedoch die Hälfte der Leistungen ausmachen. Hier ist eine genaue Information vorab dringend zu empfehlen. Wenn im Ausland die Pflegebedürftigkeit eintritt, bleibt nichts übrig, als sich vor Ort zu den dort geltenden Bedingungen um die Zuzahlung zur Pflege zu kümmern.

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Kooperation von AXA und eBay

Für die Dauer von zunächst 30 Monaten haben der AXA Konzern aus Köln und das Online-Auktionsportal eBay eine strategische Kooperation vereinbart, in deren Mittelpunkt der neue eBay-Schutzbrief für Elektrogeräte stehen soll. Mit diesem Schutzbrief, der über eine normale Hausratversicherung hinausgeht, können Kunden ihre erworbenen neuen elektronischen Geräte gegen zahlreiche Schäden z.B. durch Flüssigkeitseintritt, Fallenlassen aber auch einfachen Diebstahl absichern lassen. Bei einem Schadensfall übernimmt die Versicherung die Reparatur, wenn die den Schaden nicht beheben kann, erhält der Versicherte ein vergleichbares Ersatzgerät. Der Schutzbrief hat eine Laufzeit von einem Monat und verlängert sich automatisch, es sei denn, man kündigt ihn explizit. Er kostet ab 0,99 Euro monatlich, der genaue Preis ist vom Gerätewert abhängig.

Der Geschäftsführer der eBay Advertising Group GmbH, Frank Bachér, sieht in der Kooperation einen zusätzlichen Service für eBay-Kunden, die ihr soeben erworbenes Produkt mit dem passenden Angebot versichern wollen und nur einen Klick entfernt genau das finden. AXA sei hierfür ein attraktiver und leistungsstarker Partner. Auch Klaus Vahle, Leiter des Bereichs Direkt- und Kooperationsvertrieb bei AXA, ist mit der Zusammenarbeit zufrieden und bezeichnet diese Kooperation als gelebte Kundenorientierung.

Im eBay-Partnerportal stehen den Kunden auch Informationen über weitere Versicherungsprodukte von AXA zur Verfügung. Dort können sich die Kunden die Kosten z.B. für eine Hausrat-, Kraftfahrt- oder Tierhalterhaftpflichtversicherung berechnen lassen. Alle die präsentierten Versicherungen können auch direkt online abgeschlossen werden.

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Reiseversicherungen – flexibler und vielseitiger

Bis vor kurzem konnten Reisenden nur Komplettpakete mit zahlreichen enthaltenen Reiseversicherungen abschließen, doch inzwischen hat die Kritik der Verbraucherschützer Fürchte getragen und Urlauber können bestimmte Risiken auch einzeln absichern und haben dabei die Wahl zwischen Angeboten für einzelne Reisen oder Jahresverträgen.

Neu ist, dass mittlerweile alle Anbieter von Reiserücktrittsversicherungen auch Verträge ohne Selbstbehalt anbieten, die jedoch natürlich teurer sind als die mit Selbstbehalt. Wahlweise können Reiserücktrittskosten-Versicherungen auch als Familienschutz abgeschlossen werden, der neben Familienreisen auch Städtereisen der Elter, Ferienlager oder Sprachreisen der Kinder abdeckt. Einige spezielle Policen wurden abgeschafft, so bietet z.B. die Europäische Reiseversicherung keine Verträge für Kreuzfahrten mehr an, sondern deckt in ihren “Rundum-Sorglos-”Paketen alle Verkehrsmittel ab. Möglich ist aber eine Versicherung bei einzelnen Flugtickets. Diese schützt vor den Risiken von Verspätung, Umbuchung oder Insolvenz der Fluggesellschaft. Auch für Spätzünder gibt es besondere Angebote, die frühestens 14 Tage vor Reisebeginn abgeschlossen werden können, z.B. bei Hanse Merkur, die in ihrem Last-Minute-Schutz ein Komplettpaket von Gepäck-, Notfall-, Reisekranken-, Reiserücktritt-, Unfall- und Urlaubsgarantieversicherung plus Urlaubsschutz anbietet. Wer sehr vorsichtig ist, kann bei einer Flugreise auch einen Flugstornoschutz abschließen.

Um die größten Risiken bei einer Reise abzudecken ohne lange zu vergleichen, empfiehlt sich immer noch der Abschluss eines Komplettpaketes. Wer zwei oder mehr Reisen im Jahr macht, kann mit Jahresverträgen im Vergleich zu einzeln abgeschlossenen Verträgen sparen.

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Winterreifentest 2008: Winterreifen beim ADAC im Test

Mit der kalten Jahreszeit kommt auch wieder die Frage nach dem richtigem Winterreifen. Auch in diesem Jahr hat der ADAC zusammen mit Stiftung Warentest die besten und die schlechtesten Winterreifen im Test ermittelt.

Auch im Winterreifen Test 2008 gab es wieder einige Überraschungen. Insgesamt mussten sich Von den 37 Winterreifen und drei Ganzjahresreifen dem Winterreifentest stellen. Acht der getesteten Reifen erhielten das Prädikat «nicht empfehlenswert». Im ADAC Winterreifentest konnten nur die Reifen überzeugen die im Winter mit allen Straßenverhältnissen gut zurecht kamen.

In der Kategorie 175/65 R14 mussten sich insgesamt 20 Winterreifen und ein Ganzjahresreifen den ADAC Testern stellen. In dieser Winterreifengröße konnten sich vier Reifen das Prädikat «besonders empfehlenswert» sichern: Die Gewinner waren der Vredestein Snowtrac 3, der Continental WinterContact TS 800, der Goodyear UltraGrip 7+ sowie der Dunlop SP Winter Response. Der Ganzjahresreifen Vector 4 Season von Goodyear bekam von den Testern das Urteil «empfehlenswert». Die Verlierer in dieser Reifendimension waren mit dem Urteil «nicht empfehlenswert» der Gislaved und Maxxis, Tigar, Ceat und Linglong.

Der weitere Winterreifentest wurde in der Reifen-Dimension 195/65 R15 durchgeführt, hier mussten sich 17 Winterreifen sowie zwei Ganzjahresreifen vor den Testern der Stiftung Warentest und des ADAC beweisen. Die Gewinner mit dem Prädikat «Besonders empfehlenswert» waren der Goodyear UltraGrip 7+, der Continental WinterContact TS830, der Pirelli W 190 Snowcontrol sowie der Dunlop SP Winter Sport 3D. Elf Reifen weitere Reifen konnten das Prädikat «empfehlenswert» erreichen. Der Ganzjahresreifen Vredestein Quatrac 3 konnte sich wegen Schwächen auf nasser, schneebedeckter und vereister Fahrbahn sowie aufgrund eines erhöhten Verbrauchs nur als «bedingt empfehlenswert» sichern. Der weitere Ganzjahresreifen Goodyear Vector 4 Season, zeigte auf trockener Straße kaum Vorteile gegenüber den Winterreifen.

Hier alle Testsieger und mehr zum Winterreifen Test

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Was sind Dread-Disease-Versicherungen?

Der englische Begriff “Dread Disease” bedeutet “schwere Krankheiten” und entsprechende Versicherungen schützen den Versicherungsnehmer vor den finanziellen Folgen bestimmter schwerer Erkrankungen. Während es diese Art der Versicherung in anderen Ländern schon länger gibt, werden sie in Deutschland erst seit den 90er Jahren angeboten.

Dread-Disease-Versicherungen versichern Krankheiten wie z.B. Leber- und Nierenerkrankungen, Multiple Sklerose, Krebs oder Parkinson, aber auch Ereignisse wie Herzinfarkt, Koma, Lähmung oder Schlaganfall werden durch sie abgesichert. Je nach Anbieter fallen unterschiedliche Erkrankungen oder Ereignisse unter den Versicherungsschutz, in der Regel enthält der Leistungskatalog 30-40 Schadensfälle. Die beiden häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit, nämlich psychische Erkrankungen und Erkrankungen der Wirbelsäule werden meistens nicht abgedeckt.

Wer einen Schadensfall erleidet und eine Dread-Disease-Versicherung abgeschlossen hat, erhält die vorab vereinbarte Versicherungssumme als Einmalzahlung ausgezahlt. Nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen kann sich der Abschluss einer solchen Versicherung für wichtige Führungspersonen des Unternehmens lohnen. Dann muss die Auszahlung der Versicherungssumme jedoch als Betriebseinnahme versteuert werden, allerdings können auch die Versicherungsbeiträge ebenfalls als Betriebsausgaben steuerlich berücksichtigt werden.

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Lebensversicherung kündigen mit CiaoLV

Lebensversicherungen sind über Jahre hin der Deutschen liebstes Kind gewesen, doch trotzdem wird jede zweite Kapitallebensversicherung oder Rentenversicherung vor Ablauf gekündigt.

Nun gibt es einen neuen Dienst im Internet, der Menschen die ihre Lebensversicherung oder Rentenversicherung kündigen wollen unterstützt. CiaoLV ist ein Verbraucherschützer der Menschen durch juristische Kündigungen und Rückabwicklungen aus unsinnigen Lebens- oder Rentenversicherungen heraus hilft und unterstützt.

CiaoLV ist kein Aufkäufer von Versicherungen und bietet auch keine Produkte an. 96 Mio. Lebens- und Rentenversicherungen liegen in den deutschen Haushalten herum. Die Renditen sind zum Teil erbärmlich. Gerade einmal 20% all dieser Verträge erreichen am Ende das Ablaufdatum. Der überwiegende Teil wird vorzeitig aufgelöst.

CiaoLV und seine Fachanwälte für Versicherungsrecht verhilft den Menschen zu einem ordentlichen Rückkaufswert und versucht anschließend alle einbezahlten Gelder zurück zu holen.

Mehr Informationen auf www.ciaolv.de

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Pflichtversicherungen für Unternehmen

Unternehmen müssen ihre Beschäftigten mit diversen Versicherungen absichern, während die Beiträge zur Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung zum Teil auch vom Arbeitnehmer bezahlt werden, wird die gesetzliche Unfallversicherung ausschließlich vom Unternehmen finanziert. Wie hoch diese Beiträge sind, ist abhängig von der Branche, in der die Beschäftigten tätig sind und demnach von ihrer Gefährdung. Durch diese Versicherung sind alle Schäden abgedeckt, die durch einen Unfall am Arbeitsplatz oder auf dem Weg dorthin entstehen. Von den ebenfalls angebotenen Gruppenunfallversicherungen für Mitarbeiter raten Experten jedoch ab, da sie oft sehr teuer sind.

Manchen Berufsgruppen (z.B. Versicherungsmaklern) wird ohne Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung keine Gewerberlaubnis erteilt. Auch andere Versicherungen können Voraussetzung zur Existenzgründung sein, hier müssen Informationen eingeholt werden, was im individuellen Fall nötig ist. Das hängt nämlich nicht nur an der Branche, sondern auch an dem individuellen Charakter des Betriebes. Beispiel: Ein Unternehmen, das medizinische Produkte herstellt, unterliegt dem Medizinproduktegesetz. Danach muss für Humanstudien eine spezielle Versicherung für die Absicherung der Probanden abgeschlossen werden.

Ein anderes Beispiel sind Betriebe, in denen Anlagen genutzt werden, die unter die Sicherheitsvorkehrungen nach der Störfallverordnung fallen. Auch hier wird eine besondere Versicherung, anders als bei dem Unternehmen für medizinische Produkte, eine besondere Haftpflichtversicherung, notwendig. Bei der Verarbeitung bestimmter Stoffe (z.B. petrochemische Stoffe) wird ebenfalls eine Pflichtversicherung verlangt. Für welche Stoffe dies zutrifft kann dem Umweltschaden- und dem Umwelthaftungsgesetz entnommen werden.

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Krieg der Krankenkassen

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt sagte der “Sächsischen Zeitung”, dass sie mit Einführung des Gesundheitsfonds einen harten Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen kommen sieht. Schmidt ist der Meinung das es einen Wettbewerb um die beste Versorgung geben wird.

Ab Januar 2009 kommt ein einheitlicher Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung, spätestens ab da an müssen die Kassen ihre Kunden überzeugen und mit guter Qualität die Kunden binden. Das genau sind die Maßstäbe womit man die Kassen beurteilen kann, sagte Schmidt.

Was noch zählen wird, ist dass die Kassen die gut wirtschaften Rückerstattungen an ihre Mitglieder zahlen können, Kassen die schlecht wirtschaften müssen einen Zusatzbeitrag erheben. Die Krankenkassen müssen sich also sehr anstrengen, was die Kunden aber auch von ihnen erwarten können.

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Krankenkassen schreiben tief rote Zahlen – Beiträge steigen

Trotzdem das die gesetzlichen Krankenkassen mehr eingenommen haben, schreiben die Kassen tief rote Zahlen, dass gab das Bundesgesundheitsministerium am Dienstag bekannt.

Im ersten Halbjahr 2008 ist bei den Kassen ein Defizit von 940 Millionen Euro aufgelaufen, ausgelöst durch steigende Kosten für Medikamente und allgemein gestiegenen Kosten. Trotz des Defizits erwartet Gesundheitsministerin Ulla Schmidt in diesem Jahr noch ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis. In 2007 machten die Kassen noch 1,7 Milliarden Euro Gewinn.

Die Kassen konnten im Vergleich zu den ersten drei Monaten im zweiten Quartal, als das Minus noch knapp über einer Milliarde Euro betrug, damit nur ein wenig Boden gut machen. Besserung wird im zweiten Halbjahr erwartet, dann verbuchen die Kassen meist höhere Einnahmen, durch beispielsweise Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld.

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ARAG Schutzbrief

Mit dem ARAG- Schutzbrief unterliegen alle in dem Versicherungsvertrag angegebenen Personen einem besonderen Schutz. Der ARAG- Schutzbrief hilft bei Krankheit und Unfall, sowohl im Inland als auch im Ausland. Hierzu zählen beispielsweise die sofortige Zusage für Krankenhauskosten bis zu 15.000,- Euro je Schadenfall.

Sollte das Fahrzeug ausfallen, so bietet der ARAG- Schutzbrief verschiedene Service- Möglichkeiten, wie z. B. den Weiter- und Rückfahr- Service, den Mietwagen- Service oder auch den Fahrzeug- Transport- Service. Weiter ist die ARAG bei der Fahrzeugreparatur und eventuell sogar bei der Fahrzeugverschrottung hilfreich.

Des Weiteren gibt es auch bei Verlust bestimmter Gegenstände die Sofort- Hilfe des ARAG- Schutzbriefes. Hierbei ist besonders zu erwähnen der Geldmittelverlust oder auch der Dokumenten- Verlust. Aber auch bei einem Notfall zu Hause ist man mit dem ARAG- Schutzbrief besonders abgesichert durch den Reise- Rückrufservice und den Handwerkerservice.

Selbst bei Strafverfolgung im Ausland ist die Vermittlung von Anwaltshilfen sowie der Rechtsanwaltskostenübernahme dank des ARAG- Schutzbriefes möglich.

Mehr Informationen auf www.arag.de

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Bausparvertrag & Bausparen voll im Trend

Bei den privaten Bausparkassen sind 2007 mehr als zwei Millionen Verträge über eine Bausparsumme von 56,8 Milliarden Euro neu abgeschlossen beziehungsweise erhöht worden. Nach Angaben des Verbandes der Privaten Bausparkassen (VDPB) beträgt der Bestand an Bausparverträgen bei den 15 privaten Instituten 19,9 Millionen und die Bausparsumme dieser Verträge 492,1 Milliarden Euro. Im statistischen Durchschnitt entfällt damit auf jeden vierten Bundesbürger ein Bausparvertrag einer privaten Bausparkasse. Die sogenannte Bauspardichte, also die Bausparsumme je Einwohner, belief sich 2007 im Bundesdurchschnitt auf 5.878 Euro und hat sich gegenüber 2006 um 24 Euro erhöht.

Eine regionale Aufschlüsselung dieser Kennziffer zeigt, dass die traditionellen Bausparländer auch weiterhin unverändert an der Spitze stehen. Die höchste Bausparsumme je Einwohner verzeichnete das Land Baden-Württemberg mit 7.851 Euro (plus 87), gefolgt von Bayern mit 7.387 Euro (plus 117), Rheinland-Pfalz mit 7.005 Euro (plus 85), Saarland mit 6.700 Euro (minus 17), Hessen mit 6.355 Euro (minus 13), Niedersachsen mit 5.794 Euro (minus 10) und Schleswig-Holstein mit 5.731 Euro (plus 22).

Dem Verband zufolge liegen die sieben Länder mit der größten Bauspardichte auch mit deutlichem Abstand zu den übrigen Bundesländern an der Spitze der Wohneigentumsbildung: Das Saarland mit einer Eigentumsquote von 54,9 Prozent, Rheinland-Pfalz (54,3 Prozent), Baden-Württemberg (49,1 Prozent), Niedersachsen (49,0 Prozent), Schleswig-Holstein (47,1 Prozent), Bayern (46,4 Prozent) und Hessen (44,3 Prozent). Sowohl bei den Eigentumsquoten als auch bei der Bauspartätigkeit liegen die Stadtstaaten Hamburg (20,2 Prozent, minus 126) und Berlin (14,1 Prozent, minus 19) am Ende der Rangliste.

Der Vorsitzende des VDPB Andreas J. Zehnder erklärte dazu: „Der enge Zusammenhang zwischen Bausparen und Wohneigentumsbildung ist bemerkenswert. Das zeigt sich auch in den neuen Bundesländern. Dabei weist Brandenburg mit einer Bauspardichte von 5.562 Euro und einer Eigentumsquote von 39,6 Prozent sogar höhere Werte auf als Nordrhein-Westfalen mit 4.718 Euro bzw. 38,7 Prozent. Gleiches gilt für Thüringen mit einer Bauspardichte von 5.394 Euro und einer Eigentumsquote von 40,6 Prozent. In den übrigen neuen Bundesländern gibt es jedoch noch Nachholbedarf.“

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344 Millionen Euro warten auf ihre Anspruchsberechtigten

Bis zu ihrer Privatisierung im Jahr 1990 gehörte die Holding der ehemaligen Deutsche Beamtenversicherungen (DBV) der öffentlichen Kunden und den Beamten, ihren Kunden. Damals sind direkt 300 Millionen Euro auf den Konten der Versicherten gutgeschrieben worden, der Rest (25%) plus eine Aktie sollte bis 2010 verkauft werden. Der Erlös aus diesem Verkauf sollte dann nachträglich an die damaligen Versicherten ausgezahlt werden. Schon 1994 verschickte die DBV Öffentlichrechtliche Anstalt für Beteiligungen (DBVÖR) deshalb rund 610.000 Berechtigungsscheine an die betroffenen Versicherungsnehmer. Tatsächlich erfolgte der Verkauf im Jahr 2006 und zwar an die französische Axa.

Inzwischen sind aus dem Deal 344 Millionen Euro an die Kunden auszuschütten, die bei der Deutschen Beamten Versicherung schon am 31.12.1989 und noch am 26.04.1990 versicherten waren. Die konkreten Verteilungsmodalitäten wurden schon bei der Privatisierung von der früheren Versicherungsaufsicht genau festgelegt. Da das Verfahren sehr langwierig ist, sind viele Policen inzwischen längst abgelaufen und ausgezahlt und einige der Betroffenen sind mittlerweile verstorben oder persönliche Daten wie Adressen haben sich geändert.

DBVÖR-Chef Hans-Joachim Krauß erklärte, dass man nur ein Drittel der Anspruchsberechtigten erreicht habe und selbst bei diesen gestaltet sich die Auszahlung teilweise schwierig, weil sie dem Geldsegen nicht trauen wollen. Lutz Zobel, der eine groß angelegte Mailingaktion an die Betroffenen organisierte, erinnert sich, dass ein Adressat sogar geantwortet habe, dass er auf solche Tricks nicht hereinfalle und dass er ggf. die Verbraucherzentrale einschalten würde. Dabei gibt es bei dieser Ausschüttung tatsächlich keinen Haken, die Betroffenen müssen nur mit dem Berechtigungsschein (ein Inhaberpapier) zur Commerzbank gehen und erhalten dort das Geld einfach und steuerfrei ausgezahlt.

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R+V Versicherung kauft Condor Versicherungsgruppe

In einer gemeinsamen Presseerklärung gaben R+V Versicherung und die Bielefelder Oetker-Gruppe bekannt, dass die bislang zu Oetker gehörende Condor Versicherungsgruppe zu 100% von R+V übernommen wird. Die Condor Versicherungsgruppe wurde vor über 50 Jahren gegründet und beschäftigt heute etwa 470 Mitarbeiter, die rund 332 Millionen Euro Beitragseinnahmen erwirtschaften. Der Großteil dieser Einnahmen stammt aus Lebensversicherungen. Das Versicherungsunternehmen hat seinen Sitz in Hamburg und ist auf Privatleute und Gewerbetreibende ausgerichtet.

Den Angaben zufolge soll Condor sowohl als Marke als auch als Gesellschaft in Hamburg bleiben und ausgebaut werden, noch müssen die zuständigen Behörden der Transaktion zustimmen. Den Kaufpreis wollen beide Parteien nicht bekannt geben.

R+V ist Teil des genossenschaftlichen Verbunds der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Im letzten Jahr erwirtschaftete R+V als fünftgrößter Versicherer in Deutschland mit 11.400 Mitarbeitern rund 9 Milliarden Euro.

Die Oetker-Gruppe gehört mit einem Jahresumsatz von 7,7 Milliarden Euro und 22.700 Mitarbeitern zu den größten Familienunternehmen in Europa. Zu dem internation agierenden Unternehmen gehören insgesamt über 400 Firmen, die in sechs Geschäftsfeldern tätig sind.

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