Beiträge in der Kategorie 'Versicherungen'
Reiseversicherungen werden teurer
Die Kosten für eine Reiseversicherung sind im Vergleich zum Jahre 2006 gestiegen. Für die meisten Urlauber ist jedoch nicht der Preis für eine Reiseversicherung entscheidend sondern die inkludierten Leistungen.
Beim Abschluss einer solchen Versicherung ist es daher wichtig, beispielsweise auf die Höhe der Selbstbeteiligung zu achten oder auf die Bedingungen, wann eine Familie als Familie angesehen wird (wer ist mitversichert?) Außerdem sollte man vor dem Abschuss einer Reiseversicherung prüfen, ob nicht ein möglicher Schaden bereits durch eine bestehende Versicherung, eine Kreditkarte oder durch eine Mitgliedschaft in einem Automobilclub getragen wird.
Wenn es im Urlaub zu einem Schadenfall kommt, sollte man auf jeden Fall sofort Kontakt mit der Versicherung aufnehmen, damit die nächsten Schritte besprochen werden können. Wenn die Versicherung von Anfang an in die Abwicklung integriert ist, kann sie im Nachwege keine Einwände vorbringen.
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Allianz Versicherung steigert Gewinn
Die Allianz Versicherung konnte ihren Gewinn dank einigen Beteiligungsverkäufen im ersten Quartal um mehr als drei Viertel stiegern. Der Überschuss ist auf 3,2 Milliarden Euro gestiegen, dass sind rund 1,4 Mrd. mehr als in 2006. Das teilte die Münchner Allinaz Versicherung auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Analysten hatten im Durchschnitt lediglich mit einem Nettogewinn von 2,47 Milliarden Euro gerechnet.
Der Sturm Kyrill kostete der Allianz 340 Millionen und drückte das Ergebnis leicht. Wegen des Orkans sank das operative Ergebnis im Segment Schaden und Unfall um 119 Millionen Euro.
Keine KommentareVersicherungen mit gutem Jahr 2006
Die Versicherungen können zufrieden in 2006 zurückblicken. Die Beitragseinnahmen stiegen über alle Versicherungssparten hinweg um 2,3 Prozent, oder in Summe auf über 161 Milliarden Euro. Spitzenreiter waren hier die Lebensversicerungen und privaten Krankenversicherungen, diese trugen mit einem Beitragsplus von 4,1 und 4,0 Prozent zu der gesamt positiven Entwicklung bei.
Die deutschen Lebensversicherer verkauften seit Beginn der Riester-Rente bis Ende 2006 über 22 Millionen neue Verträge. Damit wurde sogar das bereits starke Ergebnis von 2005 um 80 Prozent übertroffen. Es sollen mehr als zwei Millionen neue Riester-Rente Verträge abegschlossen worden sein.
Die privaten Krankenkassen steigerten die Beitragseinnahmen sogar auf über 28,4 Milliarden Euro. Die deutschen Schaden- und Unfallversicherer hatten ebnefalls ein zufrieden stellendes Geschäftsjahr 2006. Man erzielte einen Gewinn in Höhe von 3,9 Milliarden Euro über alle Sparten. In der Kraftfahrtversicherung hat sich der schon im Vorjahr beobachtete Rückgang der Beitragseinnahmen mit einem Minus von 3,8 Prozent auch in 2006 fortgesetzt.
Für 2007 erwarten speziell die Lebensversicherer einen weiteren deutlichen Anstieg, hauptsächlich im Bereich der Altersvorsorge.
Keine KommentareReiseversicherung: Bei der Wahrheit bleiben
Wer als Versicherter bei seiner Reisekrankenversicherung falsche Rechnungen einreicht, verliert seinen Versicherungsschutz. Im aktuellen Fall ist ein Versicherter bei seinem Nigeria-Urlaub an Malaria erkrankt und er wurde vor Ort behandelt. Die Kosten dafür wollte er bei seiner Reiseversicherung geltend machen. Die Versicherung wurde misstrauisch und erkundigte sich bei der Botschaft in Lagos.
Es stellte sich heraus, dass nicht alle der Belege von einem Krankenhaus oder einer Apotheke ausgestellt wurde, sondern den Namen eines Arzneimittelhandels trugen. Der Inhaber des Arzneimittelhandels wiederum versicherte, dass diese Rechnungen nicht von ihm ausgestellt wurden.
Daraufhin verweigerte die Versicherung die Zahlung und der Versicherte zog vor Gericht. Die Richter aus München gaben der Versicherung recht. (AZ: 262 C 14671/05) Alleine die Vorlage einer einzigen falschen Rechnung stellt eine Obliegenheitsverletzung dar, ob die anderen Rechnungen dann ordnungsgemäß waren, spielt in diesem Fall keine Rolle mehr.
Keine KommentareWinterthur Versicherung stellt ein
Nach Verkauf an die Axa gab es seinerzeit einen massiven Stellenabbau bei der Winterthur Versicherung, wir berichteten: Winterthur-Versicherung streicht 250 Stellen. Nun fast genau 6 Monate später dreht sich das Blatt und die Winterthur Versicherung sucht neue Mitarbeiter, genau 250 an der Zahl. Hundert Mitarbeiter werden für den Innendienst und 150 für den Außendienst gesucht.
Man habe aber aber große Probleme qualifizierte Mitarbeiter zu finden, so Philippe Egner, Chef der Winterthur Schweiz in einem Interview mit der Zeitung “Der Landbote”.
Keine KommentareSenkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge?
Aus der Wirtschaft wurden Stimmen laut, die sich für eine Senkung des Beitragessatzes zur Arbeitslosenversicherung aussprechen. Anlass für diese Diskussion sind die gute Wirtschaftsentwicklung und die sich dadurch entspannende Lage am Arbeitsmarkt.
Laut Aussage der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände führt die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt zu einer Entlastung des BA-Haushaltes. Bei einer weiteren Verbesserung der Situation müsse dies zu einer weiteren Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge erfolgen. Die Bundesagentur für Arbeit ist bereits mit einem höheren Überschuss als erwartet in das Jahr gestartet und die Lage kann sich im Laufe des Jahres noch weiter verbessern.
Keine KommentareKünstler-Versicherung
Die Bundesregierung plant momentan einen Umbau der Künstlersozialversicherung, der beim Bundestag auf grundsätzliche Zustimmung trifft. Die Opposition äußerte zu Einzelnen Punkten bei der ersten Lesung jedoch Bedenken. Eine Warnung der Linksfraktion lautete, dass Künstler durch eine verschärfte Prüfung nicht an der Versicherung herausgedrängt werden dürfen.
Die Künstlersozialkasse befindet sich seit Jahren in finanziellen Schwierigkeiten, da die Anzahl an Versicherungsnehmern stark angestiegen ist, auf der anderen Seite jedoch viele Unternehmen ihrer Verpflichtung zur Zahlung der Künstlersozialabgabe nicht Folge leisten. Die Umbaupläne sehen daher unter anderem vor, dass die Deutsche Rentenversicherung die Kontrolle übernehmen soll, ob die Abgaben korrekt entrichtet werden. Auch die Einkünfte der versicherten Künstler sollen stärker überprüft werden. Das Gesetz soll noch vor der Sommerpause verabschiedet werden.
Keine KommentareNeue Berufsregeln für Versicherungsvermittler
Am 22. Mai tritt ein neues Gesetz in Kraft, dass EU-Recht in deutsches Recht umsetzt. Neu geregelt werden dabei die Berufsregeln für Versicherungsvermittler und Versicherungsberater.
Der Beruf des Versicherungsvermittlers wird durch dieses neue Gesetz grundlegend reformiert. Geregelt werden dabei unter anderem die Fragen nach den Berufszugangsvoraussetzungen, was sind Vermittlerregister oder welche Übergangsregelungen gelten für Bestandsschutz. Um über die neuen Regelungen zu informieren hat u. a. die IHK Informationsabende in Vorbereitung, in denen speziell auf die Neuerungen und Änderungen eingegangen werden soll. Für viele Versicherungsvermittler und Berater wird dies neue Gesetz sicherlich einige Veränderungen mit sich bringen, die in der täglichen Arbeit umgesetzt werden müssen. Auch für die Versicherungsunternehmen wird es zu Änderungen in Abläufen und Prozessen kommen müssen.
Keine KommentareRekordgewinne bei Zurich Financial Services (ZFS)
Einen Reingewinn von 41 Prozent konnte der Versicherungskonzern Zurich Financial Services (ZFS) im abgelaufenen Jahr verzeichnen. Der Gewinn lag dabei bei 4,527 Mrd. Dollar. Wie der Konzern mittelte habe der so genannte operative Geschäftsgewinn (BOP) um 48 Prozent auf 5,861 Mrd. Dollar zugenommen.
Von diesem Rekordergebnis sollen u. a. die Aktionäre profitieren. So ist geplant, die Dividende von 7 auf 11 Fr. je Aktie anzuheben. Vom Verwaltungsrat wurde zudem festgelegt, dass ein Aktienpaket in Höhe von 1,25 Mrd. Fr. zurückgekauft werden soll. Durch diese Maßnahmen lässt der Konzern seinen Aktionären umgerechnet ca. die Hälfte des erzielten Gewinns wieder zukommen.
Das gute Ergebnis ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass das Nichtlebengeschäft deutlich profitabler geworden ist. So hat sich das Verhältnis von Aufwendungen für Schäden zu den Prämieneinahmen von 100,8 % auf 94,2 % verbessert. Ein Wert unter 100 % ist ein Indiz dafür, dass ein Geschäft rentabel ist.
Keine KommentareTodesfall
Die Sterbeurkunde ist für Hinterbliebene nach einem Todesfall das wichtigste Dokument. Für das Ausstellen der Sterbeurkunde ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk sich der Sterbefall ereignet hat. Die Sterbeurkunde sollte nach Ausstellung umgehend allen Unternehmen und Kassen zur Verfügung gestellt werden, bei denen Versicherungen geschlossen sind.
Bei Bankkonten ist es sehr hilfreich, wenn jemand bevollmächtigt ist, über das Konto zu verfügen. Ist dies nicht der Fall, genügt nicht die Sterbeurkunde sondern es muss ein Erbschein vorgelegt werden. Alternativ genügt auch eine beglaubigte Abschrift eines Testaments.
Gibt es ein privatschriftliches Testament, so muss der Besitzer dies unverzüglich dem zuständigen Nachlassgericht vorlegen. Ansonsten macht sich der Besitzer ggf. strafbar.
Keine KommentareKlimawandel kann Versicherungen teurer machen
Die Allianz Versicherung hat vor kurzem vor dem Folgen des Klimawandels gewarnt. Wenn die Anzahl an Naturkatastrophen im Zusammenhang mit dem Klimawandel in den nächsten Jahren weiter zunimmt, wird sich dies auf die Prämien der Versicherungen auswirken, die für die Beschädigungen eintreten müssen. Die Prämienerhöhung würde daher Verbraucher und auch Firmen treffen.
Die bisherigen Kalkulationen der Versicherungen beruhten auf Zahlen der Vergangenheit. Sollten die Naturkatastrophen jedoch weiter zunehmen, müssen die Versicherer dies in Ihre Kalkulationen mit einbeziehen, sagte Olaf Nova, Leiter der Sparte Rückversicherung von Naturkatastrophen bei der Allianz Versicherung.
Bereits heute werden ca. ein Drittel aller Versicherungsschäden durch Naturkatastrophen ausgelöst. Allein im Jahre 2005 wurde dabei in den USA ein Negativrekord aufgestellt. Eine Serie von Wirbelstürmen belastete die Versicherer mit über 83 Milliarden Dollar.
Keine KommentareBeschwerden über Versicherungen
Die Beschwerden über Versicherungen haben im Jahr 2006 erheblich zugenommen. Mehr als 18.000 Versicherungsnehmer beschwerten sich im Jahre 2006 beim Ombudsmann für Versicherungen in Berlin. Die Zahl der Beschwerden stieg damit um fast zwei Drittel.
Der Leiter der Schlichtungsstelle Professor Wolfgang Römer sagte gegenüber der ‚"Stuttgarter Zeitung", dass eine solche Flut an Beschwerden bisher einmalig ist. Ca. 50 % der Beschwerden erfolgten aufgrund von Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Kündigung einer Lebensversicherung.
Als Ursache für die Beschwerden hat der Ombudsmann für Versicherungen die verbraucherfreundlichen Urteile der höchsten deutschen Gerichte zur Beteiligung an milliardenschweren stillen Reserven und zu Ansprüchen bei der Kündigung eines Vertrages ausgemacht.
Jede Dritte Beschwerde die beim Ombudsmann für Versicherungen eingeht, ist von Erfolg gekrönt. In vielen Fällen kann die Schlichtungsstelle jedoch nicht helfen, da noch einige Urteile zur Klärung von höchstrichterlicher Stelle fehlen.
Keine KommentareSturm Kyrill verursacht massive Schäden
Der Sturm oder besser das Orkantief Kyrill verursachte gestern und heute massive Schäden, und verursacht bei den Versicherern massive Kosten.
Mindestens 19 Menschen, davon sechs in Deutschland, starben bei dem verheerenden Sturm Kyrill, der Wind-Geschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern erreichte. Die Deutsche Bahn musste am Abend nahezu bundesweit den Verkehr einstellen. Hunderte Verbindungen im Flugverkehr wurden gestrichen und manche Maschinen hoben erst mit stundenlanger Verspätung ab. Alleine am Flughafen in Frankfurt wurden bis zum frühen Abend 178 Flüge gestrichen.
In ganz Deutschland wurden Fährverbindungen auf Nord- und Ostsee und auf dem Bodensee zeitweise komplett eingestellt. Auf den Inseln, Halligen und an den Küsten bereiteten sich die Menschen auf eine schwere Sturmflut vor, indem sie Sandsäcke füllten und lose Gegenstände festzurrten.
Kyrill ließ in viele Orten den Strom ausfallen, in Magdeburg kam nahezu das ganze öffentliche Leben zum Erliegen. Katastrophal war auch die Lage im Harz. Auf dem Brocken wurden Windgeschwindigkeiten von rund 200 Kilometern pro Stunde erreicht.
Wer Sturmschäden erlitten hat und wem sich die Frage stellt welche Versicherungen für welche Schäden eintreten, denen haben wir hier eine kleine Übersicht unserer bsiherigen Beiträge erstellt. Zur Übersicht
3 Kommnentare
Orkan Kyrill schwerer Sturm über Deutschland
In wenigen Stunden soll ein schwerer Sturm, der Orkan ‚"Kyrill" über Deutschland fegen. Windgeschwindigkeiten bis zu 150 km/h werden erwartet und es wird sicher wieder schwere Sturmschäden geben. Welche Versicherung für den Sturmschaden aufkommt und was zu beachten ist haben wir bereits teilweise in älteren Artikeln abgehandelt, welche wir an dieser Stelle mal empfehlen:
- Sturmschäden sind ab Windstärke acht abgesichert
- Welche Versicherung zahlt bei Sturmschäden ?
- Schadensregulierung bei Sturmschäden
- Sturm, Gewitter, Hochwasser Schäden am Auto
Für weitere Fragen steht Ihnen auch ab sofort unser Versicherungen Forum zur Verfügung.
Update:
Der Orkan ‚"Kyrill" erreicht voraussichtlich am frühen Nachmittag die schleswig-holsteinische Westküste. ‚"Wir rechnen etwa ab 16 Uhr mit den ersten orkanartigen Böen", sagte Günter Delfs, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Donnerstagmorgen. Das bedeute Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern. Bereits am Mittag wird ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten von rund 90 Stundenkilometern erwartet.
Um sich vor solchen Stürmen und den daraus resultierenden Sturmschäden abzusichern ist eine gute Gebüdeversicherung unverzichtbar, machen Sie hier den Gebäudeversicherung Vergleich
1 KommentarVersicherungsforum – Forum zum Thema Versicherung
Auf vielfachen Wunsch unserer Leser haben wir heute nun endlich unser Versicherungsforum gestartet. Im Forum können Sie jetzt rund um das Thema Versicherungen diskutieren, Fragen stellen und Antworten erhalten. Das Forum wird von uns moderiert und wir werden versuchen alle ihre Fragen zu beantworten. Viel Spaß beim diskutieren.
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