Stiftung Warentest testet Senioren-Unfallversicherung
Wenn Senioren einen Unfall haben, kann eine Unterstützung im Haushalt (z. B. beim Einkaufen oder beim Duschen) danach sehr hilfreich sein – besonders für alleinstehende Senioren. Um solche Hilfsdienste wie die Malteser oder Johanniter kostengünstig in Anspruch nehmen zu können, bietet sich eine Senioren-Unfallversicherung an. Die Stiftung Warentest hat 32 verschiedene Tarife solcher Versicherungen unter [Weiterlesen ...]
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Unfallversicherung bei Weiterbildung
In einer Pressemitteilung weist die VBG darauf hin, dass Arbeitnehmer, die auf Anweisung des Arbeitgebers an einer beruflichen Weiterbildung teilnehmen, währenddessen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Weiterbildung “vom Betrieb selbst organisiert oder von einem externen Bildungsträger durchgeführt wird” und auch der Veranstaltungsort (betriebsintern oder extern) hat [Weiterlesen ...]
Keine KommentareUrteil: Raucherpause nicht unfallversichert
Nach einem aktuellen Urteil des Berliner Sozialgerichts gelten Unfälle, die sich in der Raucherpause ereignen, nicht als Arbeitsunfall. Da das Rauchen eine persönliche Angelegenheit ohne sachlichen Bezug zur Berufstätigkeit sei, haben Betroffene in diesen Fällen auch keinen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung (Az.: S 68 U 577/12). Im konkreten Fall hatte eine Pflegehelferin aus [Weiterlesen ...]
Keine KommentareVersicherungs-App von SureNow im Schnelltest
SureNow ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, die auch Versicherungen anbietet. Als erstes Produkt kommt eine Wintersportversicherung für Ski- und Snowboardfahrer auf den Markt, die tageweise über eine App abgeschlossen werden kann. Die Stiftung Warentest hat das Angebot einem Schnelltest unterzogen und kommt zu dem Ergebnis, dass der Versicherungsschutz höchstens als Übergang für einige Tage [Weiterlesen ...]
Keine KommentareUnfallversicherung muss nicht für Mobbing-Folgen zahlen
Nach einem kürzlich veröffentlichten Beschluss des Hessischen Landessozialgerichts in Darmstadt zählen gesundheitliche Probleme nach Mobbing am Arbeitsplatz weder als Berufskrankheit noch als Arbeitsunfall (Az.: L 3 U 199/11). Betroffene haben deshalb keinen Anspruch auf eine Entschädigung von der gesetzlichen Unfallversicherung. Im konkreten Fall ging es um eine Frau aus dem Landkreis Fulda, die Mobbing in [Weiterlesen ...]
Keine KommentareVersicherung zahlt bei Unfall wegen Schwindelanfall nicht
Nicht alle Unfälle sind auch von der privaten Unfallversicherung abgedeckt. Wie aus einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf hervorgeht, muss die Versicherung auch bei einem versehentlichen Sturz aus dem Fenster nicht zwangsläufig zahlen – nämlich dann nicht, wenn dem Sturz ein plötzlicher Schwindelanfall vorausgegangen ist (Az.: I-4 U 218/11). Nach den Allgemeinen Bedingungen für Unfallversicherungen [Weiterlesen ...]
Keine KommentareUnfallversicherung: Falsche Route kann Versicherungsschutz kosten
Im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung sind Beschäftigte gegen Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle am Arbeitsplatz und auf dem Arbeitsweg versichert. Leider sind die Voraussetzungen bzw. Bedingungen für den Versicherungsschutz nicht immer eindeutig, weshalb häufig Gerichte entscheiden müssen, ob die Unfallversicherung zahlen muss oder nicht. In einem Urteil entschied das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen z.B., dass ein Unfall, der [Weiterlesen ...]
Keine KommentareBeratung für BU- und Unfallversicherung verbesserungswürdig
Im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv hat das Deutsche Institut für Servicequalität (DISQ) die Beratungskompetenz und die BU- und Unfallversicherungen von 26 Versicherungsunternehmen analysiert. Dabei sollte ermittelt werden, bei wem die Kunden ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis finden und zugleich Top-Service erwarten dürfen. Die Analyse ergab, dass die Beratung insgesamt stark verbesserungswürdig ist. So erzielten die Versicherer mit [Weiterlesen ...]
Keine KommentareVorerkrankung kann Leistungen der Unfallversicherung verringern
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass eine Unfallversicherung die bei Unfalltod oder -verletzung fällige Zahlung nur dann kürzen darf, wenn eine vorhandene Vorerkrankung des Versicherten nachweislich zu 25% die Unfallfolgen mitverursacht hat (Az.: BGH IV ZR 70/11). Im konkreten Fall ging es um einen Mann, der bei Arbeiten einen Stromschlag erlitten hatte und an dessen [Weiterlesen ...]
Keine KommentareBSG stärkt Unfallversicherungsschutz von Organspendern
In einem am Dienstag getroffenen Grundsatzurteil hat das Bundessozialgericht in Kassel den Unfallversicherungsschutz von Organspendern gestärkt. Das Gericht entschied, dass Organspender, bei denen die Organentnahme zu weiterführenden Gesundheitsschäden führt, einen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung haben (Az.: B 2 U 16/11 R). Im konkreten Fall ging es um einen Organspender aus Sachsen-Anhalt, der 2002 [Weiterlesen ...]
Keine KommentareNicht jeder Sturz mit Todesfolge zählt als Unfall
Nach einem Urteil des Amtsgerichts Bad Segeberg ist nicht jeder Sturz mit Todesfolge automatisch als Unfall und damit als leistungsberechtigt gegenüber der Unfallversicherung anzusehen (Az.: 17 C 294/10). Vielmehr muss nachgewiesen werden, dass der Unfall durch äußere Einflüsse verursacht wurden, die in den Vertragsbedingungen enthalten sind. Im konkreten Fall ging es um eine Frau, die [Weiterlesen ...]
Keine KommentareWer auf der Autobahn hilft, ist versichert
Wer bei der Beseitigung einer Gefahrenquelle auf der Autobahn hilft und dabei Verletzungen erleidet, der ist dem Gesetz zufolge versichert. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschieden (Az.: B 2 U 7/11 R). Im konkreten Fall wurde ein Mann, der ein Metallrohr von einer Autobahn bergen wollte, von einem Auto überfahren und schwer verletzt. [Weiterlesen ...]
Keine KommentareDiabetes muss Unfallversicherung gemeldet werden
Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Oldenburg darf eine Diabetes-Erkrankung gegenüber der Unfallversicherung nicht verschwiegen werden. Wird die Krankheit nicht ordnungsgemäß gemeldet, muss der Versicherte damit rechnen, dass die Assekuranz im Schadensfall die Leistung verweigert (Az.: 5 U 78/09). Das berichtet die Fachzeitschrift “recht und schaden”. Im konkreten Fall hatte ein Versicherter gegen seine private [Weiterlesen ...]
1 KommentarUnfallversicherung zahlt nicht bei Herzinfarkt
Wie aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Nürnberg hervorgeht, muss eine private Unfallversicherung nicht zahlen, wenn ein Versicherter auf einem Tauchgang ertrinkt, nachdem er einen Herzinfarkt erlitten hat (Az.: 8 U 1906/10). Im konkreten Fall war ein Versicherter ertrunken, nachdem er regungslos auf den Grund eines Sees gesunken war. Ein Sachverständiger wurde eingeschaltet, um zu [Weiterlesen ...]
Keine KommentareOLG München: Tödlicher Schokoladenverzehr ist Unfall
Nach einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) München kann ein Schokoladenverzehr mit tödlichen Folgen als Unfall gewertet werden, so dass die zuständige Unfallversicherung zahlen muss (Az.: 14 U 2523/11). Im konkreten Fall hatte ein 15 Jahre altes, geistig behindertes Mädchen zu Heiligabend 2009 unbemerkt Schokolade gegessen. Das Mädchen, das hochgradig allergisch auf die in der [Weiterlesen ...]
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