Beiträge in der Kategorie 'Sonstige News'
Diebstahl: Autos besser geschützt in Polen
In Polen wurde die Rate der gestohlenen Fahrzeuge um 80 Prozent verringert. Was sich im ersten Moment unglaublich, wenn nicht sogar unwahrscheinlich anhört, ist wunderbare Realität bei unseren Nachbarn. Ein spezielles Zulassungssystem der polnischen Polizei macht den besseren Diebstahlschutz möglich. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) ist allerdings der Meinung, dass das deutsche Zulassungssystem ausreichend sei.
Nur noch 16.098 Kraftfahrzeuge wurden im vergangenen Jahr in Deutschlands Nachbarland entwendet. Wie Autobild berichtet, wurde die Anzahl der gestohlenen Fahrzeuge in gut zehn Jahren damit um 80 Prozent vermindert. Schon seit längerem wendet man in Polen eine neue Strategie gegen den Diebstahl von Autos an. In Deutschland wurde im selben Zeitraum gerade einmal eine Minderung 37 Prozent geschafft, also 42.002 gestohlene Autos.
So wurde seit der Jahrtausendwende das Zulassungsverfahren in Polen geändert. Seither prüft die polnische Polizei bei einer Anmeldung des Fahrzeugs zuvor, ob es im europäischen Gebiet als gestohlen gemeldet wurde. Dies dauert etwa drei Wochen, in denen der Autofahrer nur vorläufige Papiere ausgestellt bekommt.
Wenn sich der Besitzerwechsel als bedenkenlos herausstellt, bekommt man den Fahrzeugschein. Die Besonderheit hierbei: In den Schein wird ein Hologramm geklebt. Dies findet sich auch auf den Nummernschildern und an der Frontscheibe des Vehikels wieder. Dadurch kann bei Bedarf ein sicherer Abgleich gemacht werden, um Fahrzeugpapiere fälschungssicherer zu machen und dem Auto sicher zuordnen zu können.
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Rückversicherer Munich Re: Naturkatastrophen schmälern Gewinn 2011
Der weltweit größte Rückversicherer Munich Re hat kein leichtes Jahr hinter sich. Für meisten Branchen war 2011 ein katastrophales Jahr. Auch Munich Re musste Abstriche machen, sieht aber jetzt positiv in das Jahr 2012. Der Vorstand will 2012 wieder einen Gewinn in Milliarden-Höhe einfahren.
Auch wenn das Jahr 2011 wegen diverser Naturkatastrophen und der Euro-Krise nicht im Zeichen der Munich Re stand, soll der Gewinn nach bisherigen Berechnungen immerhin knapp 710 Millionen Euro betragen. Wie das Unternehmen mitteilte, war das Jahr 20112 das teuerste Jahr in der Geschichte der Versicherung, rund 4,5 Milliarden Euro hat es die Munich Re gekostet.
Niemals zuvor hatten Naturkatastrophen die Rückversicherer so viel Geld gekostet wie in 2011. Gerade das verheerende Seebeben in Japan zu Beginn des Jahres und das später folgende Erdbeben in Neuseeland waren hierfür ausschlaggeben. Selbst im Jahr 2005, als der Hurricane “Katrina” den Süden der Vereinigten Staaten verwüstet hatte, war es wohl billiger für die Rückversicherer gewesen.
Trotzdem sehen die Manager der Munich Re hoffnungsvoll in die Zukunft. Gerne wolle man den Gewinn aus dem Jahr 2010 anpeilen, so der Finanzchef Jörg Schneider am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Damals waren 2,4 Milliarden Euro in die Kasse gespült worden. Die Aktionäre spüren jedoch nichts von der Flaute, für die Ausschüttung der Dividende wurde Reserven der Munich Re angezapft und so 6,25 Euro pro Aktie ausgezahlt werden.
Keine KommentareViele Jobs in der Versicherungsbranche
Die Versicherungsbranche erlebt seit Jahren einen beispiellosen Boom. Auch in diesen Tagen befinden sich viele Versicherer auf der Suche nach kompetenten Fachkräften.
Derzeit bietet die Versicherungswirtschaft interessierten Bewerbern eine Vielzahl an neuen Job- und Einstiegschancen. Mit Blick auf die kommenden Jahre rechnen Versicherungsexperten mit steigenden Jobmöglichkeiten für Hochschulabsolventen. Auch unter den Jobs Hamburg finden sich weiterhin viele Angebote, die aus den Händen von Versicherungskonzernen stammen.
Die Jobangebote der Versicherungswirtschaft reichen angefangen von Beratern bis hin zu Fachkräften, die hinter den Kulissen tätig sind. Kompetente und kundenorientierte Beratungen werden in der teilweise intransparenten Fülle der Versicherungsangebote immer wichtiger und stellen für viele Versicherer eine Möglichkeit dar, mit der sie sich von anderen Anbietern abgrenzen können.
Sowohl in Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern stehen die Assekuranzen in diesen Tagen vor einer Weggabelung. Der Grund dafür ist die Solvency II. Die EU-Verordnung bezieht sich auf die Eigenmittelausstattung von Versicherungen. Durch die Solvency II wird vor allem der Bedarf an Risiko-Managern in den Versicherungskonzernen steigen. Für die Assekuranzen läuft dabei der Countdown. Auch wenn der endgültige Richtlinien-Entwurf noch fehlt, hat der Kampf um die besten Fachkräfte bereits begonnen.
Keine KommentareClerical Medical zieht Revision zurück
Mit großer Spannung wurde das Grundsatzurteil des Bundesgerichtshof (BGH) zu versprochenen Auszahlungen von Lebensversicherungen erwartet, doch dazu wird es jetzt nicht mehr kommen. Das verklagte britische Versicherungsunternehmen Clerical Medical hat eine Entscheidung des BGH verhindert, indem es seine Revision zurückgezogen und zugesagt hat, der Klägerin eine Entschädigung zu zahlen. So kann der BGH kein Urteil fällen.
In dem Verfahren ging es um eine Anlegerin, die im Jahr 2002 gegen den Einmalbeitrag von 247.000 Euro eine Lebensversicherung abgeschlossen und dafür ein Darlehen in Höhe von 250.000 Euro aufgenommen hatte. Das Darlehen war mit 6,5% verzinst. Sowohl der Abschluss der Lebensversicherung als auch der des Kredits wurden von demselben Verkäufer arrangiert. Dieser hatte der Anlegerin versprochen, dass die Police eine jährliche Wertentwicklung von 8,5% hat. Tatsächlich erhielt die Frau aber in den ersten beiden Jahren nur eine Rendite von 3% bzw. 1,5%, woraufhin sie aus dem Vertrag ausstieg und Schadenersatz in Höhe der vertraglich vereinbarten Summe (254.500 Euro) verlangte. Das Landgericht Chemnitz sprach ihr diesen Schadenersatz auch zu, doch Clerical Medical legte Revision ein.
Jetzt entschied sich das Unternehmen um und sagte der Klägerin die volle Summe zu. Carsten Hennicke von Clerical Medical erklärte, dass außer Frage stehe, dass der Vermittler damals falsch gehandelt habe, als er der Klägerin versichert habe, dass sie keine Verluste zu erwarten habe, sondern dass sie schlimmstenfalls keinen Ertrag erzielen könne.
In Deutschland sind nach Angaben der “Financial Times Deutschland” gegen Clerical Medical hunderte Klagen anhängig, alleine 40 weitere Verfahren vor dem BGH. Dabei geht es immer um die mangelnde Aufklärung über die Risiken und die allgemeine Intransparenz der Vertragsbedingungen. Das Urteil des BGH hätte für die gesamte Branche richtungsweisend sein können. Mit seiner Entscheidung hätte sichergestellt werden können, ob eine Versicherung für falsche Versprechen, die ein Vermittler macht, haften muss oder nicht – für die Branche hätte dies hohe Belastungen zur Folge haben können.
Keine KommentareRauchmelderpflicht in Hamburg und Schleswig-Holstein ab 2011
Seit dem 1. Januar 2011 müssen Wohnungen in Hamburg und Schleswig-Holstein mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Wird gegen die Rauchmelderpflicht verstoßen, riskieren die Haushalte im Schadensfall den Versicherungsschutz.
Während sich Hamburg und Schleswig-Holstein bereits für die Rauchmelderpflicht entschieden haben, gilt in Rheinland-Pfalz noch eine Übergangsfrist bis Juli 2012. Hessen hat die Übergangfrist bis Ende 2014 ausgedehnt. In Bremen und Sachsen-Anhalt wird die Rauchmelderpflicht erst Ende 2015 in Kraft treten.
Auch weiterhin verzichten einige Bundesländer in Deutschland auf eine in der Landesbauordnung verankerte Rauchmelderpflicht. Dem Gesetzestext zufolge ist der Eigentümer sowohl für den Einbau als auch für die Kontrolle der Rauchmelder verantwortlich. Darüber hinaus haftet er auch, wenn diese im Brandfall nicht betriebsbereit sind.
Beim Kauf der Rauchmelder sollten Verbraucher auf Angebote zurückgreifen, die der Produktnorm EN 14604 gerecht werden. Eine Alternative zu den klassischen Rauchmeldern sind Funkrauchmelder. Auch bei ihnen sollte auf das vorhandene VdS-Prüfzeichen geachtet werden. Dieses Zeichen steht für die Qualitätskontrollen, die im Rahmen der VdS Schadenverhütung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft durchgeführt werden.
Keine KommentareWinterreifen Test 2011: ADAC und Stiftung Warentest testen Winterreifen
Der ADAC hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest Winterreifen auf den Prüfstand gestellt. Im Winterreifen Test 2011 wiesen den Ergebnissen zufolge viele Reifen Schwächen auf. Lediglich neun von insgesamt 30 getesteten Kandidaten wurden mit der Note „gut“ bewertet.
Kein Winterreifen erhielt von den Testern die Note „sehr gut“. Schwächen zeigten nach Angaben des ADAC vor allem Reifen für Kleinwagen. Die Reifen, die von den Experten mit gut bewertet wurden, sind nicht wesentlich teurer als das Mittelfeld und die Modelle mit schlechteren Bewertungen.
Im aktuellen Test bewertete der ADAC neben Winter- auch Ganzjahresreifen. Bei den Ganzjahresreifen fiel das Ergebnis enttäuschend aus. Lediglich einer der insgesamt sechs getesteten Modellen erhielt die Note „befriedigend“. Die anderen fünf Modelle wurden vom ADAC und der Stiftung Warentest mit „ausreichend“ bewertet und sind demnach nicht allzu empfehlenswert. Bei den Winterreifen konzentrierte sich der ADAC auf die beiden verbreiteten Größen 195/65 R 15 und 175/65 R 14.
Bei den Winterreifen der Größe 195/65 R 15 vergaben die Tester sechsmal das Urteil „gut“. Der Großteil der Testkandidaten schnitt mit „befriedigend“ ab. Als Schlusslicht gilt der Trayal Arctica. Er war mir allen Testkategorien überfordert und ging mit dem höchsten Kraftstoffverbrauch einher.
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Verbraucherzentralen bieten telefonische Beratung zu Pflegeverträgen
Die Verbraucherzentralen Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein haben ein neues Beratungstelefon eingerichtet, das von Verbrauchern aus dem gesamten Bundesgebiet genutzt werden kann. Unter der Nummer 01803-663377 können Verbraucher Montags bis Mittwochs zwischen 11 und 14 Uhr hier ihre Fragen rund um das Thema Pflegebedürftigkeit stellen. Ein Anruf bei der Beratungshotline kostet 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz und bis zu 42 Cent pro Minute aus dem deutschen Mobilfunknetz.
Die Mitarbeiter der Verbraucherzentralen informieren und beraten über Verträge mit Pflegeeinrichtungen und beantworten Fragen zu den Themen Kündigung oder Vertragsanpassung bei geändertem Pflegebedarf, klassischen Pflegeheimen, Pflegewohngemeinschaften und Einrichtungen der Behindertenhilfe.
Die Einrichtung des Beratungstelefons gehört zu einem Projekt zur Stärkung der Verbraucherrechte in der Pflege, an dem 14 Verbraucherzentralen und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) beteiligt ist. Im Rahmen dieses Projekts, das im Oktober 2010 gestartet ist und bis Ende März 2013 läuft, prüfen die Verbraucherschützer das Kleingedruckte in den Verträgen von Alten- und Pflegeeinrichtungen, bieten juristischen Rat an und organisieren verschiedene Aktionstage. Finanziert wird das Projekt von dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
Keine KommentareWie Minijobber ihre Rente aufstocken können
Über 7 Millionen Menschen üben einen Minijob mit einer Höchstverdienstgrenze von 400 Euro pro Monat aus, bei 5 Millionen Menschen ist der Minijob die einzige berufliche Tätigkeit. Die Stiftung Warentest hat in einer aktuellen Meldung Tipps gegeben, wie sich Minijobber besser sozial absichern und ihre Rentenversicherung aufstocken können.
Stocken Minijobber die vom Arbeitgeber pauschal abgeführten Sozialversicherungsbeiträge mit eigenen Mitteln auf, erwerben sie nicht nur einen höheren Anspruch auf Altersrente, sondern auch einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente und auf Kuren. Außerdem können sie die Riester-Förderung als “unmittelbar Begünstigte” mit allen Steuervorteilen nutzen. Dazu wird nur eine formlose schriftliche Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber sowie ein Änderungsantrag des Arbeitgebers an die Minijob-Zentrale benötigt, erklärt die Stiftung Warentest.
Zur Aufstockung der Rente durch eigene Mittel muss der Minijobber zunächst bei seinem Minijob-Arbeitgeber schriftlich auf seine Versicherungsfreiheit verzichten. Dies kann formlos geschehen. Wer mehrere Minijobs hat, muss, um den maximalen Rentenbeitrag zu erreichen, diese Verzichtserklärung bei allen Minijob-Arbeitgebern einreichen. Daraufhin schickt der Arbeitgeber eine entsprechende Mitteilung an die Minijob-Zentrale.
Zukünftig erhöht sich der Rentenbeitrag von 15% auf 19,9%, wobei der Minijobber die Differenz von 4,9% selbst tragen muss. Bei einem monatlichen Lohn von 400 Euro sind dies 19,60 Euro. Ausnahme: Wer als Minijobber in einem Privathaushalt arbeitet, muss 14,9% Eigenanteil bezahlen, was bei einem Verdienst von 400 Euro der Summe von 59,60 Euro entspricht. In beiden Fällen behält der Arbeitgeber den zusätzlichen Rentenbeitrag direkt von dem Lohn ein. Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass der Verzicht auf die Versicherungsfreiheit immer erst wieder bei einem neuen Arbeitgeber rückgängig gemacht werden kann.
Keine KommentareGeldkartenbetrug an Tankstellen
Nach den hohen Benzinpreisen droht Autofahrern an Tankstellen in der Bundesrepublik nun auch der Geldkartenbetrug. Wie das Kreditkartenportal Kreditkartenvergleich.net berichtet, wurden Kartenterminals an Tankstellen manipuliert. So konnten Betrüger an die wertvollen Daten der Geldkarten kommen.
Doch der Geldkartenbetrug an deutschen Tankstellen scheint keine Ausnahme zu sein. Berichten zufolge werden Tankstellenmitarbeitern täglich hohe Geldbeträge angeboten. Für diese sollen sie die Kartenlesegeräte in den Tankstellen manipulieren. Im Anschluss werden von den Betrügern Dubletten der Daten erstellt, die schließlich für hohe Summen weiterverkauft werden.
Durch die Minikameras wird der Kunde bei der Eingabe der Geheimzahl gefilmt. Die sogenannten Tankpartys werden als Abschluss des Geldkartenbetrugs gefeiert. Vor kurzer Zeit gelang es der Polizei in Köln, einige Geldkartenbetrüger festzusetzen. Doch sie scheinen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein zu sein, denn bundesweit geht der Handel mit den gestohlenen Daten weiter.
Der Geldkartenbetrug nimmt in Deutschland immer größere Ausmaße an und wird durch das Internet in weiten Teilen erleichtert. So finden sich im Web komplette Anleitungen zum Kreditkartenbetrug. Auch weiterhin besteht auf Bundesebene ein hohes Maß an Aufklärungs- und Informationsbedarf unter den Verbrauchern. Trotz der erheblichen Gefahr sind die Sicherheitsmerkmale der Kreditkartenbetreiber weiter verschieden.
Keine KommentareUrlaub verfällt bei zeitweiser Erwerbsunfähigkeit nicht
Laut einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein verlieren Arbeitnehmer, die vorübergehend wegen verminderter Erwerbsfähigkeit eine Rente bezogen haben, nicht ihren Urlaubsanspruch (Az.: 4 Sa 209/10). Die Deutsche Anwaltauskunft weist darauf hin, dass der Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub und den Zusatzurlaub für Schwerbehinderte bestehen bleibt.
Im konkreten Fall ist ein schwerbehinderter Beschäftigter aus dem öffentlichen Dienst im Jahr 2004 dauerhaft erkrankt, woraufhin ihm eine befristete Rente wegen Erwerbsminderung bewilligt wurde. Anschließend erhielt er eine Dauerrente, bevor er 2009 aus dem Arbeitsverhältnis ausschied. Der Betroffene wollte zusätzlich die nicht in Anspruch genommenen Urlaubstage aus den Jahren 2005 bis 2009 ausgezahlt bekommen.
Dieser Forderung stimmten die Richter fast in vollem Umfang zu. Sie erklärten, dass es keine ausdrückliche Vorschrift gebe, laut der Arbeitnehmer, die eine befristete Erwerbsminderungsrente beziehen, eine Kürzung ihres Erholungsurlaubs hinnehmen müssten. Deshalb bliebe der Anspruch des Mannes auf gesetzlichen Mindesturlaub und Zusatzurlaub für Schwerbehinderte bestehen. Die Urlaubstage seien auch nicht nach dem 31. März des jeweiligen Folgejahres verfallen, da der Mann den Urlaub wegen seiner vorübergehenden Erwerbsunfähigkeit ja gar nicht in Anspruch nehmen konnte, so das Gericht.
Keine KommentareOECD: Längere Lebensarbeitszeit unausweichlich
Nach einer neuen Studie der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) ist eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit unausweichlich. Demnach führt an der Rente mit 67 kein Weg vorbei, etwa in jedem zweiten OECD-Land müssen die Menschen in Zukunft länger arbeiten, bevor sie in Rente gehen können.
Schon jetzt haben viele Industriestaaten das Renteneintrittsalter angehoben. In Deutschland beginnt im nächsten Jahr die Einführung der Rente mit 67, dann wird das Renteneintrittsalter sukzessive auf 67 Jahre angehoben. Wer 1964 oder später geboren wurde, muss dann bis zum Alter von 67 Jahren arbeiten, um ohne Abschläge Rente zu erhalten.
Der Grund für die Verlängerung der Lebensarbeitszeit liegt in der demographischen Entwicklung: Immer mehr Bürger werden immer älter und beziehen somit auch immer länger Rente. In Deutschland bekommen Männer im Durchschnitt 17 Jahre Rente, Frauen durchschnittlich sogar fast 21 Jahre lang. Im Jahr 2050 werden sich diese Zahlen sogar noch erhöht haben. Die OECD-Experten gehen davon aus, dass die durchschnittliche Rentendauer dann bei über 20 Jahre (Männer) bzw. über 24 Jahre (Frauen) liegt. “Im Jahr 2060 würden dann etwa 18% des Bruttoinlandsprodukts in die Renten fließen – das ist doppelt so viel wie heute”, so die Prognose der Studie. Deshalb seien Reformen dringend notwendig.
Allerdings betonen die Experten auch, dass eine bloße Verlängerung der Lebensarbeitszeit nicht ausreicht, vielmehr müssten die Bedürfnisse älterer Beschäftigter auch bei den Arbeitsbedingungen berücksichtigt werden. Maßnahmen, die heute noch eher die Ausnahme bilden wie z.B. eine verbesserte betriebliche Gesundheitsvorsorge, eine aktive Karriereberatung oder flexible Arbeitszeiten müssten dann selbstverständlich werden.
Keine KommentareTaschengeldtabelle 2011 für Kinder & Jugendliche
Die Festlegung des Taschengeldes fällt Eltern in vielen Fällen nicht leicht. Immer mehr Kinder stellen aufgrund ihres Freundeskreises hohe Erwartungen an das Taschengeld. Bei der Entscheidung für eine konkrete Summe kann die Taschengeldtabelle Hilfestellung leisten.
Aktuelle Taschengeldtabellen aus dem Internet dienen Eltern bei der Entscheidung für das Taschengeld als Orientierung. Gestaffelt in verschiedene Altersgruppen zeigt sie verschiedene Empfehlungen. Die Angaben der Taschengeldtabelle sind jedoch ausschließlich Orientierungen. Eltern sollten bei der Festlegung des Taschengeldes auch auf die individuelle finanzielle Situation eingehen.
So sollten bereits im Voraus Durchschnittseinkommen und finanzielle Verpflichtungen der Familie in die Höhe des Taschengeldes einfließen. Für viele Kinder und Jugendliche ist das Taschengeld selbstverständlich. Die Höhe sollte jedoch von den Eltern bewusst gewählt werden. Nur so kann der eigene Nachwuchs langfristig den richtigen Umgang mit Geld lernen.
Das Kind soll durch das Taschengeld lernen, wie es mit der zur Verfügung stehenden Summe richtig umgeht. Die Höhe des Taschengeldes wächst in der Regel gemeinsam mit dem Alter des Kindes. So bietet sich bei Jugendlichen ein höheres Taschengeld an als bei Kindern, die die Grundschule besuchen.
Keine KommentareWinterreifenpflicht Deutschland gilt ab dieser Woche
Ab Montag, den 29. November 2010, gilt in Deutschland die Winterreifenpflicht. Im Zuge der Neuregelungen hat die Bundesregierung die Bußgelder erhöht. Nach dem Beschluss des Bundesrates am Freitag darf ab dieser Woche ausschließlich mit Winter- und Ganzjahresreifen gefahren werden.
Autofahrer, die sich nicht an die Winterreifenpflicht halten, riskieren hohe Bußgelder. Nach der Neuregelung darf ein Auto bei Glatteis, Schneematsch, Schneeglätte, Eis- oder Reifglätte nur mit Winter-, Allwetter- oder M+S-Reifen auf Deutschlands Straßen unterwegs sein.
Autofahrer, die dabei erwischt werden, dass sie trotz Schnee mit Sommerreifen unterwegs sind, zahlen ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro. Dazu kommt ein Punkt in Flensburg. Entsteht aufgrund der Sommerreifen eine Gefährdung des Straßenverkehrs, komm es zu einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro und einem Punkt.
Mit dem ersten Wintereinbruch in Deutschland kam es bereits zu winterbedingten Verkehrsunfällen und hängengebliebenen Lastwagen. Bei dem Aufziehen der Winterreifen sollte darauf geachtet werden, dass diese eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern haben. Sind die eigenen Winterreifen älter als vier Jahre, sollten sie durch einen Fachmann überprüft werden.
1 KommentarKein Zahnarzttermin für Kassenpatienten mehr in 2010
Millionen gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland werden nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung wohl keinen Zahnarzttermin mehr in diesem Jahr bekommen. Die zahnärztlichen Behandlungen sollen sich künftig auf Notfälle konzentrieren.
Betroffen von den Einschränkungen sind vor allem Patienten der Bundesknappschaft in Bayern, der AOK und der Innungskrankenkassen. Bundesweit verlegen Zahnärzte Behandlungstermine von Patienten auf das Jahr 2011, da die Budgets für die Zahnbehandlungen bei Kassenpatienten bereits aufgebraucht sind.
Jürgen Fedderwitz, KZBV-Vorsitzender, erklärte, dass bereits in diesen Tagen viele Zahnärzte auf eigene Kosten arbeiten. Die Budgets einiger gesetzlicher Krankenkassen, die für Zahnbehandlungen in diesem Jahr zur Verfügung stehen, sind Berichten zufolge bereits aufgebraucht. Eine medizinische Versorgung wird jedoch in akuten Notfällen sichergestellt.
Vor allem Routine- und Kontrolluntersuchungen sollen dabei ins kommende Jahr verschoben werden. Insbesondere Mitglieder der AOK Berlin und Brandenburg müssen mit langen Wartezeiten rechnen. Gleiches gilt für die Versicherten der Bundesknappschaft in Bayern und einen Großteil der Mitglieder der Innungskrankenkassen. Die Innungskrankenkassen zählen aktuell mehr als fünf Millionen Versicherte.
Keine KommentareWinterreifen Test 2010 von Stiftung Warentest und ADAC
Gemeinsam mit der Stiftung Warentest hat der ADAC 28 Winterreifen in zwei Dimensionen getestet. Insgesamt sechs Winterreifen, sowie Ganzjahresreifen konnten den Winterreifen Test mit guten Ergebnissen beenden und gelten nach Aussagen der Stiftung Warentest als empfehlenswerte Wahl. Jedoch warnt der ADAC vor Billigreifen aus China.
Kein einziger Reifen erhielt im Test die Bestnote „sehr gut“. In jeder der untersuchten Größen konnten jedoch drei Reifen mit der Note „gut“ bewertet werden. In der Dimension 185/65 R15 88T überzeugten der Dunlop SP Winter Sport 3D MO und der Goodyear UltraGrip 7+. Auch der Esa-Tecar Super Grip 7 überzeugte mit guten Noten.
Bei den größeren Reifen, 225/45 R 17 91&94 H schnitten der Michelin Alpin A4 und der Continental WinterContact TS830P mit guten Ergebnissen ab. Zudem konnte sich der Dunlop SP Winter Sport 3D mit sehr ausgewogenen Eigenschaften durchsetzen. Insgesamt drei Reifen schnitten im Winterreifen Test mit der Note mangelhaft ab. Bei allen Modellen handelt es sich um Reifen aus China. Sie legten in mehreren Disziplinen katastrophale Leistungen aufs Parkett.
Überzeugen konnten die Ganzjahresreifen, die laut ADAC eine Alternative zu den reinen Winterreifen sind. Vor allem der Goodyear Vector 4Seasons konnte mit hervorragenden Verschleißwerten punkten.
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