Beiträge in der Kategorie 'Riester-Rente'
Riester-Rente lohnt auch mit wenig Eigenkapital
Laut Aussage der Verbraucherzentrale in Bremen lohnt sich die Riester-Rente auch für Arbeitnehmer, die nur wenig Geld sparen können. Oft reicht schon eine geringe eigene Sparleistung aus, um eine hohe Förderung zu erhalten.
Eine Förderung durch den Staat der Riester-Rente erfolgt über Zulagen, die der Staat auf ein sogenanntes Riester-Konto überweist, sowie durch durch einen steuerlichen Abzug. Die Basiszulage liegt in diesem und im nächsten Jahr bei max. 114 Euro, die Kinderzulage beträgt 138 Euro. Um die Zulagen in vollem Umfang zu erhalten, müssen in beiden Jahren jeweils drei Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens in einen Riestervertrag eingezahlt werden. Der Sparer muss diesen Betrag allerdings nicht in vollem Umfang selbst aufbringen, erläutert die Verbraucherzentrale sondern die Zulagen werden auch mitgerechnet.
Beträgt das Jahreseinkommen aus dem Vorjahr zum Beispiel 30.000 Euro, muss der Sparer in diesem Jahr 900 Euro in den Riester-Vertrag einzahlen. Weil die Zulage von 114 Euro angerechnet wird, verringert sich der Betrag auf 786 Euro. Bei einem Ehepaar mit zwei Kindern kann der Eigenbetrag auf 396 Euro sinken, da der Staat einen Zuschuss von 504 Euro gibt.
Riester-Rentenversicherung: Satte Förderung. Sicher vor Hartz IV. Testsieger!
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Riester-Rente weiter im Aufschwung
Der sich schon im Novenber vergangenen Jahres gezeigte Trend zur steuerlich geförderten Altersvorsorge, setzt sich auch im ersten Quartal des Jahres 2006 weiter fort. Nach Angaben der ‚"Deutsche Rentenversicherung Bund" sind die zum 15. Mai dieses Jahres veranlassten Auszahlungen an Fördergeldern vierfach höher als noch im letzten Jahr.
Durch die in diesem Jahr erreichte dritte Förderstufe hat die Riester-Rente noch mehr an Attraktivität gewonnen und wurde noch einmal lukrativer: Bis zu einem Betrag von 1575 Euro können Sonderausgaben bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden und für die Einzahlung von drei Prozent des Vorjahreseinkommens gibt es eine Grundzulage von 114 Euro und zusätzlich für jedes kindergeldberechtigte Kind eine Kinderzulage in Höhe von 138 Euro.
Mehr als 570.000 Bürgerinnen und Bürger schlossen im ersten Quartal 2006 einen Riester-Vertrag ab. Auch wenn der prozentuale Anteil von Fondssparplänen weiter ansteigt, war und ist der Verkaufsschlager im Rahmen der Riester-Rente die private Rentenversicherung.
Trotz der Rekordauszahlungssumme im Mai gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Zwar sind laut jüngsten Umfragen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die meisten Deutschen von der Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge überzeugt, doch nach dem Institut für Altersvorsorge (DIA) hat noch immer jeder fünfte Deutsche keine privaten Vorsorgemaßnahmen getroffen.
Keine KommentareRiester-Rente bald auch für Immobilien?
Schon kurz nach dem Wegfall der Eigenheimzulage wurde über Möglichkeiten diskutiert, auch weiterhin den Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum staatlich zu unterstützen. Dabei rückte schnell die Riester-Rente in den Blickpunkt. Wie könnte die Immobilienförderung in die Riester-Rente integriert werden? Über diese Frage wird seither beraten – und die Versicherungsbranche hat nun eine erste Antwort geliefert.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat ein Konzept namens ‚"Entnahmemodell 60plus" vorgestellt. Kern der Idee: Die Versicherten sollen nach Erreichen des 60. Lebensjahrs das im Riester-Vertrag angesparte Geld vollständig entnehmen dürfen, um damit noch laufende Immobilienkredite zu tilgen. Nach den bislang geltenden Bestimmungen dürfen höchstens 30 Prozent entnommen werden, die restliche Summe muss als monatliche Rente ausgezahlt werden.
Der Branchenverband hat sich für eine rückwirkende Änderung der Rahmenbedingungen in seinem Sinne ausgesprochen. So würden von der größeren Flexibilität nicht nur Neukunden profitieren, sondern auch jene mehr als 5,5 Millionen Versicherten, die bereits eine Riester-Rente abgeschlossen haben.
Keine KommentareRiester-Rente immer beliebter
So langsam finden die deutschen imm mehr gefallen an der Riester-Rente, immer mehr Menschen entscheiden sich für einen Abschluß einer Altersvororge in Form der Riester Rente. Die meisten setzen dabei auf Sparen mit Aktien, Aktienfonds - eine der drei möglichen Riester Varianten - galten Anfangs als die wenigst beliebteste Riester Variante, mausert sich nun aber zum absoluten Renner.
Hierfür gibt es zwei Gründe, zum einen der derzeit herrschende Börsenboom zum zweiten werden Anleger durch Rabatte im Internet auf riesterfähige Fonds überzeugt.
Die besten Fondssparpläne erwirtschafteten laut Finanztest in den vergangenen drei Jahren deutlich über zehn Prozent Rendite pro Jahr. Das schafften die zwei anderen Riester-Modelle, die vom Staat zur Altersvorsorge gefördert werden bei weitem nicht. Weder der Banksparplan noch die klassische Rentenversicherung erreichten diese Rendite.
Keine KommentareRiester-Rente soll für Familien attraktiver werden
Die Bundesregierung plant eine Anhebung der Kinderzulage, um die Riester-Rente für Familien mit Nachwuchs noch attraktiver zu gestalten.
Rund 5,6 Millionen Riester-Policen wurden bislang abgeschlossen, doch vor allem Geringverdiener sind noch unterdurchschnittlich versorgt. Die Anhebung der Sparzulage für Kinder soll nun einkommensschwachen Familien helfen, privat fürs Alter vorzusorgen.
Bislang erhält jeder Riester-Sparer zusätzlich zur Grundzulage in Höhe von 114 Euro im Jahr (ab 2008: 154 Euro) für jedes Kind 138 Euro vom Staat. Wie deutlich die Summe pro Kind über die ohnehin für 2008 geplante Anhebung auf 185 Euro steigt, dazu macht die Regierung noch keine konkreten Angaben.
Keine KommentareRiester-Rente soll freiwillig bleiben
Obwohl Bundessozialminister Franz Müntefering (SPD) bei der Vorlage des Rentenversicherungsberichtes nachdrücklich deutlich gemacht hat, dass sich in Zukunft niemand mehr allein auf die staatliche Rente verlassen dürfe, setzt er weiterhin auf die Bereitschaft der Bürger, freiwillig aktiv zu werden.
Der Vizekanzler verwies in Berlin vor allem auf die Riester-Rente als ein gutes Instrument für die private Altersvorsorge. Überlegungen, das Riester-Sparen zur Pflicht zu machen, erteilte der Minister allerdings eine Absage. Eine entsprechende Regelung sei “nicht geplant”.
Keine KommentareRiester-Rente: Staatliche Zulagen haben große Bedeutung
Eine neue Modellrechnung des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) unterstreicht die Bedeutung der staatlichen Zulagen für Riester-Sparer. Im Laufe der Jahre kommt durch den Zinses-Zins-Effekt dank der Förderung ein Betrag heraus, der um ein Viertel über der Summe vergleichbarer Sparpläne ohne Geld vom Staat liegt.
Die Beispielrechnung bezieht sich auf einen Familienvater im Alter von 30 Jahren, der zwei Kinder und somit auch Anspruch auf die Kinderzulagen hat. Der Sparer kann mit einer Riester-Rente im Laufe von 30 Jahren auf ein Vermögen von 165.000 Euro kommen.
Keine KommentareRiester-Rente für Männer nur wenig teurer
Die Anbieter von Riester-Renten hatten sich im vergangenen Jahr heftig gegen die Einführung der so genannten Unisex-Tarife gewehrt. Mit einheitlichen Beiträgen für Frauen und Männer wollte die EU für mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern sorgen. Kritiker bemängelten, wegen der längeren Lebenserwartung von Frauen seien ihnen höhere Beiträge zuzumuten – schließlich erhielten sie auch über einen längeren Zeitraum Rentenleistungen.
Seit Anfang 2006 gelten nun die Unisex-Tarife. Und selbst die Kritiker von einst räumen ein, dass die Anhebung der Beitragssätze für Männer moderat ausfiel. Männliche Riester-Sparer müssen nun um sechs bis acht Prozent tiefer in die Tasche greifen, für weibliche Sparer ergibt sich eine leichte Entlastung.
Der Effekt fiel auch deshalb weniger stark aus als zunächst angenommen, weil die übergroße Mehrheit der Riester-Verträge von Frauen abgeschlossen wurde.
Keine KommentareRiester-Rente wird immer beliebter
Mit der Höhe der staatlichen Zulagen wächst in den Augen vieler Sparer ganz offenbar die Attraktivität der Riester-Rente. Wirkung scheinen auch die Vereinfachungen bei der Förderung zu zeigen. Diese muss nun nicht mehr jährlich, sondern nur noch einmalig zu Beginn des Vertrags beantragt werden.
Die Folge: Allein im vierten Quartal 2005 haben Branchenangaben zufolge mehr als 200.000 Kunden neue Verträge über eine Riester-Rente abgeschlossen. Und in den ersten Wochen des Jahres 2006 sei das Neugeschäft ebenfalls sehr zufriedenstellend verlaufen.
Keine KommentareRiester-Sparer sollen eine Immobilie kaufen können
Nach der Abschaffung der Eigenheimzulage Ende 2005 wurden in der Großen Koalition schnell Forderungen nach einem Ersatz laut. Der Erwerb von selbstgenutzten Immobilien sollte auch weiterhin gefördert werden.
Das Instrument dazu wird wahrscheinlich die Riester-Rente sein. Die Bausparkassen haben nun einen Vorschlag präsentiert, wie Sparer beim Kauf einer Wohnung oder eines Hauses unterstützt werden könnten. Die Kunden sollen fortan die Wahl haben, ob ihre Riester-Beiträge beispielsweise in eine Renten- oder Lebensversicherung, in einen Sparplan oder eben in den Erwerb einer Immobilie fließen. Die staatlichen Zulagen, auf die jeder Riester-Sparer Anspruch hat, sollen unabhängig von dieser Wahl gezahlt werden.
Hintergrund des Vorschlages ist die weitgehend unbestrittene Erkenntnis, dass mietfreies Wohnen im Alter einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Lebensstandards leistet.
Keine KommentareRiester-Rente seit Jahresanfang für Männer teurer
Seit Anfang 2006 herrscht bei vielen Versicherungstarifen ‚"Gleichberechtigung". Die EU-Kommission hatte gegen den heftigen Widerstand der Versicherungsbranche durchgesetzt, dass Frauen und Männer für ihre Versicherungen fortan die gleichen Beiträge zahlen müssen. Die Folge waren so genannte ‚"Unisex-Tarife", die in manchen Bereichen spürbare Nachteile für Männer mit sich bringen.
Das gilt ganz besonders bei Altersvorsorgeprodukten wie der Riester-Rente. Männer haben statistisch eine geringere Lebenserwartung als Frauen, erhalten deshalb im Durchschnitt auch über einen kürzeren Zeitraum hinweg Rentenzahlungen. Diesem Umstand trugen die Versicherungen Rechnung, indem sie Riester-Verträge für Männer bei nominal gleicher monatlicher Rentenleistung zu günstigeren Beiträgen anboten. Seit dem Eingreifen der EU ist damit Schluss, nun müssen Frauen und Männer gleich viel in die Versicherung einzahlen - unabhängig davon, was sie unterm Strich wieder herausbekommen.
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Rürup: Private Altersvorsorge auf einem guten Weg
Der ‚"Wirtschaftsweise" Bert Rürup sieht die Bundesregierung bei der Förderung der privaten Altersvorsorge auf dem richtigen Weg. Mit Blick auf die nach ihm benannte Rürup-Rente (auch als Basis-Rente bezeichnet) sowie die bereits einige Jahre zuvor eingeführte Riester-Rente stellt der Wissenschaftler fest, noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik sei privates Sparen fürs Alter so massiv gefördert worden.
Rürup räumt allerdings auch ein, dass viele Bestandteile der Basis- oder Riester-Rente noch zu kompliziert seien. ‚"Vereinfachen kann man immer noch etwas", so Rürup. Allerdings seien schon wichtige Fortschritte in dieser Richtung gemacht worden. Ein Beispiel: Die staatlichen Zulagen, die Riester-Sparer bekommen, müssen seit 2005 nicht mehr jedes Jahr aufs Neue beantragt werden. Vielmehr gibt es jetzt die Möglichkeit, zu Vertragsbeginn einen so genannten Dauerzulagenantrag zu stellen. Ist dieser einmal bewilligt, entfällt fortan der jährliche Papierkram und das Geld vom Staat fließt automatisch.
Keine KommentareMüntefering wirbt für Riester Rente
“Wir haben immer gesagt, dass eine private Vorsorge nötig ist. Und wir haben die Instrumente geschaffen, mit denen sie auch möglich wird”, heißt es in einem Schreiben von Müntefering mit Blick auf die Riester-Rente. “Wer sich mit staatlicher Förderung bemühe, der habe auch in Zukunft ein ausreichendes Einkommen im Alter” so Müntefering weiter.
Grund für Münteferings Schreiben ist der Bericht der Bild in der vergangenen Woche unter der Überschrift Schrumpf-Rente. Die Bild hatte Berechnungen vorgestellt, wonach die Kaufkraft der Rente bis 2035 bei anhaltenden Nullrunden und einer Inflation von zwei Prozent kräftig sinken wird.
Müntefering weiter: “Es wird in dieser Legislaturperiode dafür gesorgt, dass die Renten nicht gekürzt würden”. Vergangene Woche hatte der Minister bereits angekündigt, ein entsprechendes Gesetz auf den Weg zu bringen. Zu Details äußerte er sich allerdings nicht.
Keine KommentareRiester-Rente: Rabatt für ‚"Verdi"-Mitglieder
Den Gewerkschaften laufen die Mitglieder davon. ‚"Verdi" versucht nun, mit einer besonders attraktiven Riester-Rente gegenzusteuern.
Exklusiv für ihre Mitglieder hat die Gewerkschaft gemeinsam mit der Volksfürsorge ein neues Angebot konzipiert, bei dem bis zu acht Prozent Rabatt winken. Wenn ein Arbeiter einen Riester-Vertrag über ‚"Verdi" abschließt und später aus der Gewerkschaft austritt, läuft die Rentenversicherung weiter. Dann muss allerdings der normale Beitragssatz gezahlt werden, der Rabatt entfällt.
Die Gewerkschaftsmitglieder können zwischen drei verschiedenen Dachfonds mit unterschiedlichen Anlageschwerpunkten wählen. Nach einem Jahr sind dann in bestimmtem Umfang kostenfreie Wechsel des Fonds möglich.
Keine KommentareImmobilienkauf soll mit Riester-Rente gefördert werden
Auch nach dem Wegfall der Eigenheimzulage zum Beginn des Jahres 2006 soll der Kauf einer selbstgenutzten Immobilie staatlich gefördert werden. Schon in den nächsten Wochen wird sich eine Arbeitsgruppe im Auftrag der Bundesregierung auf die Suche nach geeigneten Lösungen machen.
Favorisiert wird derzeit offenbar eine Aufwertung der Riester-Rente. Sparer sollen fortan die Möglichkeit erhalten, mit dem Riester-Vertrag nicht nur in langfristige Rentenversicherungen einzuzahlen, sondern mit ihren Beiträgen auch Wohneigentum erwerben dürfen. Der Staat fördert den Abschluss von Riester-Verträgen mit Zuschüssen, die im Laufe der Zeit ansteigen.
Wenn sich die Koalitionspartner auf eine entsprechende Regelung einigen, könnte die ‚"erweiterte Riester-Rente", mit der dann auch der Immobilienerwerb als Teil der Altersvorsorge gefördert wird, zum 1. Januar 2007 in Kraft treten.
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