Versicherungen News



Achtung: Sichern sie sich die staatliche Zulage zur Riester Rente - Hier kostenlos ihre Riester-Rente berechnen!

Beiträge in der Kategorie 'Riester-Rente'

Riester Rente für die Hausfrau

Als Hausfrau verringert sich die gesetzliche Rente, da während dieser Zeit keine Beitragszahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung erfolgen. Um trotzdem für das Alter vorzusorgen, gibt es die Möglichkeit, auch als Hausfrau das Modell der Riester-Rente zu nutzen. Hierbei ist kein eigener Beitrag erforderlich. Voraussetzung: Der Ehepartner hat eine eigene Riester-Rente abgeschlossen.

In einem dann möglichen, so genannten Zulagenvertrag fließt die jährliche Grundzulage in Höhe von 154 Euro und zusätzlich die Zulagen für die Kinder in Höhe von 185 Euro pro Kind. Für Kinder, die nach dem 1. Januar 2008 geboren wurden, gibt es eine Zulage in Höhe von 300 Euro. Grundsätzlich ist der Zulagenvertrag beitragsfrei, mit einer Ausnahme: Während der gesetzlichen Elternzeit muss der Betrag von 60 Euro pro Jahr eingezahlt werden.

Beispiel: Eine Hausfrau mit 2 Kindern, die vor 2008 geboren wurden, kann über den Zulagenverrag jährlich 524 Euro ansparen, ohne dass die Zahlung eines eigenen Beitrags fällig wird. Bei der Entscheidung für die Riester-Rente besteht die Wahl zwischen einem Banksparplan, einem Fondssparplan und einer Riester Rentenversicherung.


Keine Kommentare

Pflicht zur Riester-Rente?

Etwa 30% der Berechtigten sparen derzeit für eine Riester-Rente, doch Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung fordert angesichts der zunehmenden Altersarmut die Riester-Rente für alle und zwar verpflichtend. Der Wirtschaftsexperte erklärte, dass in den nächsten 30 Jahren ein “sehr großer Teil der Renten” höchstens auf Sozialhilfeniveau liegen wird und forderte deshalb dafür zu sorgen, dass alle bei der Riester-Rente mitmachen. Sinn beklagt die vielen Trittbrettfahrer, die sich darauf verlassen, dass sie der Staat versorgen wird und sich deshalb nicht um eine zusätzliche Altersvorge kümmern. Ein solches Verhalten dürfe nicht toleriert werden, so Sinn, der es als Skandal bezeichnet, dass nur 30% der Berechtigten für eine Riester-Rente sparen.

Für die Reformen der Regierung Gerhard Schröders (SPD) findet Sinn nur lobende Worte und bezeichnete sie als “fulminanten Erfolg”. So seien alleine in Westdeutschland 1,1 Millionen Stellen geschaffen worden und die Menschen würden nun mehr fürs Mitmachen und nicht mehr fürs Wegblieben bezahlt werden.

Sinn hält eine Vollbeschäftigung in Deutschland für möglich, allerdings müssten Lohnzuschüsse - ähnlich dem Hartz IV-System - eingeführt werden, weil auch bei einer Vollbeschäftigung nicht gewährleistet sei, dass gering Qualifizierte einen Lohn erhalten, von dem sie leben könnten. Seiner Einschätzung nach dürfte von einem Eigenverdienst von bis zu 500 Euro nichts abgezogen werden und bei jedem weiteren dazuverdienten Euro müsste man mindestens ein Drittel bis die Hälfte behalten dürfen.

Keine Kommentare

Anbieterwechsel bei der Riester-Rente

Im Gegensatz zu einer klassischen Lebens- oder Rentenversicherung ist der Anbieterwechsel bei der Riester-Rente vergleichsweise leicht möglich. Voraussetzung für den schnellen Wechsel ist die Übertragung des angesparten Kapitals in den neuen Riester-Vertrag.

Der Vorteil bei einem Anbieterwechsel bei der Riester-Rente besteht darin, dass anders als bei anderen Altersvorsorgeverträgen hier nicht nur die oft geringen Rückkaufwerte übertragen werden, sondern das gesamte angesparte Kapital. Die einzigen Kosten, die entstehen können, sind die Umschreibungsgebühren. Erhoben werden dürfen sie allerdings nur, wenn dies vorher vertraglich vereinbart wurde. Sie liegen bei etwa 100 Euro.

Ein Anbieterwechsel lohnt sich vor allem bei noch langjähriger Restlaufzeit, denn die Leistungsunterschiede in der Rentenphase können sehr groß sein. Um die attraktivsten Angebote zur Riester-Rente zu finden, empfehlen Experten einen unabhängigen Makler oder Berater zu konsultieren.

Keine Kommentare

Rentenerhöhung 2008/2009 “abgenickt”

Das Bundeskabinett hat am Dienstag eine außerplanmäßige Rentenerhöhung beschlossen. Damit werden die gesetzlichen Ruhestandsbezüge für 20 Millionen Rentner ab dem 1. Juli um 1,1 Prozent steigen. Um dies zu ermöglichen, wurde der 2001 eingeführte sogenannte Riester-Faktor bei der Bemessung von Rentenerhöhungen für zwei Jahre außer Kraft gesetzt.

Nach aktueller Rechtslage hätten die Renten nur um rund 0,5 Prozent steigen dürfen. Um die außerplanmäßige Rentenerhöhung dennoch zu ermöglichen soll der Riester-Faktor, der die Rentenerhöhung unter die jährliche Lohnsteigerungsrate drückt, für zwei Jahre ausgesetzt werden. Ursprünglich war eine Steigerung von 0,46 Prozent vorgesehen. Die ausgesetzten Stufen der sollen 2012 und 2013 nachgeholt werden. Die geplante Erhöhung war vor allem wegen der befürchteten Belastung des Bundeshaushaltes auf breite Kritik gestoßen.

Der Beitragssatz soll bis zum Jahr 2011 bei 19,9 Prozent bleiben. Erst 2012 ist demnach eine Senkung auf 19,5 und 2013 auf 19,1 Prozent vorgesehen. Die Bundesregierung sieht sich nach drei Nullrunden für die Rentner von 2004 bis 2006 sowie einer nur geringfügigen Erhöhung der Rente im vergangenen Jahr im Zugzwang.

Keine Kommentare

Nachteile der neuen Riester-Wohnrente

Nach den Plänen der Bundesregierung sollen Riester-Sparer ab dem Sommer das Kapital aus ihren Verträgen auch zur Finanzierung von Immobilien nutzen können. Die Neuregelung verschafft jedoch nicht nur eine größere Flexibilität, sondern birgt auch einige Nachteile wie das fehlende Sparvolumen und hohe Steuerlasten im Alter.

Bei den inzwischen 11 Millionen abgeschlossener Riester-Verträge liegen durchschnittlich rund 2000 Euro, maximale Ansparung ist bislang 6500 Euro. Da über Grund- und Kinderzulagen oft nur geringe eigene Beiträge eingezahlt werden müssen, lohnt es sich, bis zu 2100 Euro pro Jahr in die Riester-Verträge einzuzahlen, was allerdings erst seit diesem Jahr möglich ist. Die höheren Beiträge können in Fonds-, Banksparpläne oder Rentenversicherungen fließen und dort hohe Renditen erzielen. Bis zum 60. Geburtstag des Sparers vermehrt sich das eingezahlte Geld steuerfrei, aber bei der Auszahlung werden Steuern fällig und das nicht zu knapp, denn zu Rentenbeginn dürfen nur bis zu 30% des angesparten Kapitals direkt ausgezahlt werden.

Im Gegensatz dazu kann die angesparte Summe bei der Wohn-Riester-Rente schon früher komplett entnommen und für den Erwerb einer Immobilieverwendet werden. Dabei bleiben die Zulagen erhalten und fließen auf ein fiktives Wohnförderkonto, auf dem der Entnahmebetrag festgehalten und jährlich mit 2% verzinst wird. Genau dieses Wohnförderkonto ist jedoch spätestens ab dem 62. Geburtstag des Sparers die Grundlage für die nachträgliche Versteuerung, die wie folgt berechnet wird: Die Anbieter summieren die entnommen Beträge und anschließenden Sparleistungen auf und teilen das Saldo durch 23. Bis zum Alter von 85 muss der Sparer dann den anteiligen Betrag als Einnahme versteuern. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft bezeichnet dieses Vorgehen als „unnötige Bürokratie“. Zwar gibt es einen Sofortrabatt von 30% wenn die Steuer mit einem Mal gezahlt wird, doch das Wohnförderkonto gilt mit 70% als steuerpflichtige Einnahme und dieser höhere Steuersatz wirkt sich auch auf das übrige Einkommen aus. Kein Wunder, so der Bundesverband Deutscher Volks- und Raiffeisenbanken, dass diese Besteuerung fiktiver Wohnförderkonten die Verbraucher abschreckt. Sollte der Sparer sein 85. Lebensjahr nicht mehr erleben, müssen die Erben die noch säumige Steuerschuld bezahlen und zwar sofort. Und auch wenn das mit Riester erworbene Haus in den ersten 20 Jahren vermietet oder verkauft wird und der Erlös nicht in ein neues Eigenheim fließt, kommt es zur nachträglichen Besteuerung.

Keine Kommentare

Sozialverband fordert Trennung der Riester-Rente von Grundsicherung

Walter Hirrlinger, Präsident des Sozialverbands VdK, kritisierte, dass die Riester-Rente für viele Rentner hinsichtlich ihrer Grundsicherung neue Belastungen schaffe anstatt hier vorhandene Einbußen abzumildern, und forderte deswegen, dass sie nicht mit der Grundsicherung verrechnet werden dürfe. Einnahmen aus Riester-Renten gelten als Einkommen und werden daher immer berücksichtigt, wenn eine Überprüfung zum Erhalt einer Grundsicherung ansteht. Die Grundsicherung beträgt nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums momentan durchschnittlich 710 Euro monatlich (bestehend aus 347 Euro plus Wohn- und Heizkosten) und stellt eine Sozialleistung für Erwerbsunfähige oder für Rentner dar, die nur eine sehr kleine Rente beziehen. Hirrlinger nannte diesen Zustand einen Skandal.

Das Ministerium äußerte sich Hirrlingers Forderung gegenüber ablehnend, eine Änderung der bestehenden Regelung ist nicht geplant. Ministeriumssprecher Christian Westhoff begründete dies damit, dass die Grundsicherung eine Form der Sozialhilfe sei, also nur dann gezahlt wird, wenn es keine eigenen Einnahmen gibt, bzw. diese zu gering sind und die Riester-Rente deshalb im Alter verwendet werden muss. Elke Ferner, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, sieht ebenfalls keinen Handlungsbedarf, sie sieht vor allem Schwierigkeiten darin, zu entscheiden, in welchen Fällen die Riester-Rente von der Grundsicherung abgegrenzt werden soll. Ob die Einnahmen im Alter aus der Riester-Rente, der gesetzlichen Rentenversicherung oder einer betrieblichen Altersvorsorge oder einer Kombination der genannten stammen ist egal, alle diese Formen müssen gleich behandelt werden, so Ferner.

Keine Kommentare

Riester Rente 2007/2008

Wer noch keine Riester Rente abgeschlossen hat, aber rentenversicherungspflichtig ist oder Ehepartner eines Rentenpflichtversicherten ist sollte sich sputen. Denn nur wer noch in 2007 einen Riester Vertrag abschließt hat noch Anspruch auf die staatliche Zulage. Die staatlichen Zulagen betragen für 2007 114 Euro sowie 138 Euro für jedes Kind, welche man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

In 2008 wird die Riester Rente noch attraktiver, die Bundesregierung will ab dem nächsten Jahr die Förderung noch weiter zu verbessern. Ab Januar 2008 erhalten alle unter 21 jährigen, die einen Riester-Rentenvertrag abschließen einen einmaligen Zuschuss von 100 Euro. Für alle Eltern, deren Kinder nach dem 01.01.2008 geboren werden, beträgt die Förderung zukünftig 300 Euro, über alle übrigen Kinder wird die Förderung auf 185 Euro angehoben

Bei der Riester Rente können Sparer in Form einer privaten Rentenversicherung, im Banksparplan oder im Fondssparplan ihr Geld anlegen. Bevor man einen Riester Rentenvertrag abschließt ist es wichtig, sich ausführlich beraten zu lassen oder zu vergleichen. Schließlich triff man mit Abschluss eines Rentenvertrages eine Entscheidung, von der man erst in einigen Jahren oder Jahrzehnten profitieren will.

Die Riester Rente ist derzeit so beliebt wie nie zuvor, in 2003 sahen mal gerade 13 Prozent die Riester Rente als ideale Form der Altersvorsorge an, nach einer aktuelle Befragung sehen jetzt schon 31% die Riester Rente als die beste Form der Altersabsicherung an. Die Bundesregierung rechnet damit, dass bis zum Ende des Jahres 2007 ca. zehn Millionen Verträge zur Riester-Rente abgeschlossen sein werden.

Heutzutage gibt es auch gute Möglichkeiten einen Riester Vertrag übers Internet abzuschließen und die einzelnen Anbieter untereinander zu vergleichen. Hier finden Sie ein gute Möglichkeit einer Riester-Rente Berechnung

Keine Kommentare

Riester Rente Test der Stiftung Warentest

Stiftung Warentest testete 35 Unternehmen und deren Angebote zur Riester Rente. Beim dem Test der staatlich geförderten Altersvorsorge konnten nur zwei Angebote mit “sehr gut” bewertet werden. Einer der Gewinner ist die Riester-Rente R1-A von CosmosDirekt und das zweite Angebot die Riester-CareAR7 von der HanseMerkur. “Diese beiden Angebote garantieren nicht nur eine hohe Rente für den Eigenbeitrag des Sparers sondern die Versicherungen konnten auch beim Anlegen gute Renditen für die Anleger erzielen.”, so Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von Finanztest.

Nicht nur beim Anlageerfolg der Anbieter, sondern auch bei der garantierten Mindestrente konnte Stiftung Warentest große Unterschiede feststellen. Die besten Produkte brachten 20 Prozent mehr aus als die schlechtesten. Betrachtet man die spätere Gesamtrente, unterscheiden die Anbieter sich auch hier stark. Ein 40-jähriger Mann bekommt bei den besten Angeboten rund 10.000 Euro mehr versprochen als bei einem der derzeit schlechtesten Angebote auf dem Markt, so das Ergebnis einer Modellrechnung.

Zu den Verlierern des Test gehörten die Victoria, die Basler und die Itzehoer. Bei den getesteten Produkten bekamen alle drei Anbieter jeweils nur ein ausreichend. Acht Tarife bekamen von der Stiftung Warentest ein “gut”, darunter die Asstel mit der Riester-Rente Classic, die Huk-Coburg mit der Zuschussrente und der Marktriese Allianz mit der Zukunftsrente.

1 Kommentar

Wohn-Riester als neue Form der Altersvorsorge

Obwohl die überwiegende Mehrheit (75%) der Deutschen nach einer Umfrage des undesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Immobilien für eine gute und sichere Altersvorsorge ansehen, sind im laufenden Jahr die Baugenehmigungen um die Hälfte zurückgegangen, d.h. es wurden 2007 bislang deutlich weniger Häuser gebaut oder gekauft. Aufgrund dieses Rückgangs will die Bundesregierung eine neue Form der Altersvorsorge etablieren, die in Anlehnung an die Ähnlichkeit zur Riester-Rente und der Einbindung von Immobilien als “Wohn-Riester” bezeichnet wird.

Wie das Modell Wohn-Riester konkret aussehen soll, ist noch unklar, fest steht jedoch, dass es für Wohneigentum Zuschüsse und Steuererleichterungen von Vater Staat geben soll und wenn es nach der großen Koalition geht, sollen diese Förderungen noch in diesem Jahr beginnen. Diskutiert werden momentan zwei Modelle, bei denen Wohneigentum entweder mit einem gezielten Zuschuss zu den Tilgungsraten oder mit einer nachgelagerten Steuergutschrift belohnt wird. Welches Modell den Zuschlag erhalten wird, bleibt abzuwarten. Bislang besteht Einigkeit darüber, dass die Rendite aus den staatlichen Zuschüssen im Alter versteuert und dass die Wohnungsbauprämie erhalten bleiben soll. Die hierbei angesparten Beträge sind jedoch ausschließlich für den Wohnungsbau einzusetzen und dürfen nicht mehr, wie bisher, frei verwendet werden.

Die privaten Bausparkassen sind strikt gegen eine nachgelagerte Besteuerung und halten diese für zu kompliziert und für zu bürokratisch. Die scharfe Kritik des Bausparkassen-Verbandes, in dem alle großen Anbieter privater Bausparkassen wie Wüstenrot, Schwäbisch-Hall und BHW vertreten sind, könnte für neue Diskussionen sorgen und die Verhandlungen erneut anfachen. Auch die Forderung des Deutschen Mieterbundes, die Pläne der Immobilien-Förderung auch auf vermietetes Wohneigentum auszuweiten, steht noch im Raum und sollte in die Diskussion einbezogen werden.

Keine Kommentare

Kinderzulage bei Riester-Rente ab 2008

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat sich die Riester-Rente zu einer beliebten Form der Altersvorsorge entwickelt, immer mehr Bürger möchten die mit ihr verbundenen Vorteile nutzen und von den staatlichen Zuschüssen profitieren. Diese sollen nach Wunsch der Bundesregierung im Jahr 2008 mit einer zusätzlichen Kinderzulage noch weiter aufgestockt werden. Das Bundesfinanzministerium und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales planen eine jährliche Kinderzulage von 300 Euro für alle, deren Kind nach dem 1.Januar 2008 geboren wird. Eine Umsetzung in einen konkreten Gesetzestext ist allerdings bislang jedoch noch nicht erfolgt. Auch Jugendlichen soll die Riester-Rente schon früh schmackhaft gemacht werden, deshalb ist geplant, Jugendlichen bei Abschluss eines Riester-Vertrages vor dem 21. Lebensjahr eine Gutschrift über 100 Euro zu vergeben. Sollten diese zusätzlichen Vergünstigungen erst im Laufe des nächsten Jahres durch einen Gesetzestext bestätigt werden, sind sie voraussichtlich rückwirkend zum 1. Januar 2008 wirksam.
Unabhängig von diesen Änderungen erhöht sich ab dem nächsten Jahr auch die Grundzulage der Riester-Rente. Die bislang vom Staat gesponsorten 114 Euro erhöhen sich auf 154 Euro pro Jahr und die bisherige Kinderzulage, die parallel zum Kindergeld gezahlt wird, von 138 Euro soll dann 185 Euro pro Jahr betragen. Um die volle staatliche Förderung zu erhalten, müssen 4% des Jahresbruttoeinkommens (berechnet auf der Basis des Vorjahreseinkommens) in die Riester-Rente eingezahlt werden, die Obergrenze liegt bei 2100 Euro.

Keine Kommentare

Die Vorteile von Riester-Fondssparplänen

Riester-Sparmöglichkeiten für interessierte Anleger gibt es verschiedene. Da sind die Riester-Sparpläne der Banken, Riester-Rentenversicherungen und Riester-Fondssparpläne. Der Vorteil von Riesterverträgen im Allgemeinen ist die gesetzliche Vorgabe, dass dem Sparer zum Ende der Laufzeit oder zu Beginn der Rente als Minimum seine eingezahlten Beiträge zuzüglich der staatlichen Zulagen zur Verfügung stehen sollen.

Bankensparpläne haben eine verhältnismäßig schwache Rendite und die Riester-Rentenversicherungen sind meist an hohe Kosten gekoppelt.
Die besten Möglichkeiten für gute Renditen versprechen immer noch zertifizierte Riester-Fondssparpläne, wie z. B. die DWS TopRente.

Bei ihnen fließt der gesamte Sparbetrag in die Fonds ein. Da zudem Dank der Forderung des Gesetzgebers zu Beginn der Rente mindestens die eingezahlten Beträge und die damit verbundenen staatlichen Zulagen dem Sparer zur Verfügung stehen müssen, ist als besonderer Vorteil des Riester-Fondssparens zu nennen, dass das Risiko gegenüber dem “normalen” Fondssparen hier begrenzt ist. Zusätzlich bietet die DWS Riester-Rente Premium zudem ab dem 55. Lebensjahr eine Höchststandssicherung an: Einmal erzielte Höchststände sind zum Rentenbeginn garantiert. Trotzdem hat der Anleger gleichzeitig die Chance auf verhältnismäßig hohe Renditen.

Für den Erhalt der staatlichen Zulage muss der Investmentgesellschaft vom Anleger eine einmalige Vollmacht erteilt werden, die dann dauerhaft ihre Gültigkeit behält und zur Folge hat, dass jedes Jahr die Zulage überwiesen wird. Im Rahmen der jährlichen Steuererklärung wird vom zuständigen Finanzamt automatisch überprüft, ob eventuell eine Steuerersparnis sich günstiger auswirken würde für den Sparer als eine Zulage. Falls dies
der Fall sein sollte, wirkt es für den Sparer Einkommensteuer mindernd. Mittlerweile nutzen immer mehr Menschen die vom Bankenverband als besonders lukrativ eingestuften Riester-Fondssparpläne für ihre Zukunftsabsicherung im Rentenalter, bei denen die Sparbeiträge vor allem in
Aktienfonds investiert werden.

Weil nach Erfahrungswerten Aktien im Durchschnitt auf die Dauer gesehen mehr versprechen als festverzinsliche Anlagen, bieten die Riester-Fondssparpläne zumindest bei langen Laufzeiten reelle Chancen auf überdurchschnittlich hohe Erträge. Besonders Menschen unter 40 Jahren sollten Fondssparpläne bevorzugt nutzen, wenn sie an hohen Renditechancen interessiert sind und im Rentenalter nach Möglichkeit auf ein hohes Vorsorgekapital zurückgreifen möchten.

Ab 1. Januar 2009 bleiben Riester-Verträge verschont von der Abgeltungssteuer, so dass dem Anleger das volle Kapital ohne Steuerabzüge zur Verfügung stehen wird, während die herkömmlichen Fondssparpläne einer geplanten Abgeltungssteuer unterliegen. Dreißig Prozent des Angesparten Kapitals können auf Wunsch sofort nach Rentenbeginn entnommen werden, der verbleibende Rest wird dann in jährliche Raten aufgeteilt. Das Kapital ist Hartz IV sicher.

Wer mit Riester-Fonds spart, bekommt am Ende der Laufzeit mindestens die eingezahlten Beträge und die staatlichen Zulagen garantiert – plus obendrauf eine üppige Renditechance. So erzielte die DWS TopRente Dynamik seit dem Start im Jahr 2002 eine Rendite von ca. 11% pro Jahr.

1 Kommentar

Riestermeister der HanseMerkur

Die HanseMerkur startet mit dem Namen Riestermeister ein neues Produkt zu Riester Rente. Unter dem Produktnamen “RiesterMeister” vertspricht die
HanseMerkur24 Lebensversicherung AG ab dem 24. August 2007 über das gleichnamige Internet-Portal die nach deutschen Kalkulationsvorschriften höchste garantierte Riester-Rente zum niedrigsten Beitrag.

Der “RiesterMeister” der HanseMerkur ist eine klassische Riester-Rente, die nur online abgeschlossen werden kann. Sie bietet bei schlanker Verwaltung und hohem technischen Standard eines mittelständischen Versicherers nach deutschen Kalkulationsvorschriften die höchste garantierte Rente zum niedrigsten Beitrag. Ebenfalls einmalig ist die “100 Tage Geld-zurück-Garantie”. Diese verbraucher-freundliche Leistung garantiert, dass der Kunde bis zu 100 Tage nach Erhalt seiner Vertragsunterlagen den Vertrag zurückgeben kann und die eingezahlten Beiträge zurückerhält. Die marktgängige Widerrufsfrist bei Fernabsatzverträgen beträgt lediglich 30 Tage.

Der Kunde hat zudem die Wahl, ob die Überschüsse verzinslich angesammelt oder in einen Dachfonds (Sauren Global Growth, -Global Balanced oder -Global Opportunities) investiert werden sollen. Von dem auf die Bewertung von Lebensversicherungs-unternehmen spezialisierten Analysehaus Franke & Bornberg in Hannover hat die “RiesterMeister”-Rente bereits das Rating-Urteil “FFF” für hervorragende Produktqualität erhalten.

2 Kommnentare

Rente in Großbritannien geringer als in Deutschland

Das Thema Rente ist nicht nur in Deutschland aktueller denn je. Auch in Großbritannien steht die Altersvorsorge auf dem Prüfstand. Eine im Februar 2007 durchgeführte Studie von Fidelity hat ergeben, dass das Einkommen aus der Rentenabsicherung der Briten nur etwa 50 % ihres letzten Brutto-Haushaltseinkommens betragen wird. Berücksichtigt wurde dabei die Summe aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge.

Mit dieser Zahl liegt das zu erwartende Einkommen der zukünftigen Rentner in Großbritannien sogar noch unter dem der Deutschen. In Deutschland ergab eine ähnliche Studie, dass das zu erwartende Einkommen der Deutschen Senioren bei etwa 56 % liegen wird. Für die Menschen in beiden Ländern bedeutet dies aber auf jeden Fall, dass die Aussichten auf eine ausreichende Altersabsicherung unter den momentanen Bedingungen alles andere als rosig sind.

Die Politiker beider Länder ebenso wie Fidelity betonen daher ausdrücklich, das jeder Bürger seine persönliche Situation aktuell überprüfen sollte und zusätzlich fürs Alter vorzusorgen. In Deutschland wird das Thema Altersvorsorge und Rente in den letzen Jahren bewusster wahrgenommen und diskutiert. Die Folge ist unter anderem, dass die staatliche geförderte Riester Rente in den letzten Monaten einen hohen Zuspruch erfährt und damit deutlich wird, dass sich immer mehr Menschen in Deutschland mit dem Thema Absicherung im Alter befassen.

Keine Kommentare

Erfolgsgarant Altersvorsorge

Die deutsche Rentenversicherung ist nicht mehr ausreichend, um sich für das Alter abzusichern. Dies ist mittlerweile so gut wie jedem bekannt und ein Großteil der Deutschen Beschäftigen sich daher bereits mit einer zusätzlichen Altersvorsorge. Von dieser Tatsache profitieren die deutschen Versicherungsunternehmen in einem nicht unwesentlichen Maße.

Noch extremer gesagt ist es so, dass die Bilanzen der deutschen Versicherungsanbieter ohne Altersvorsorge-Produkte deutlich schlechter aussehen würden. Das Erfolgsprodukt dabei stellt die Riester-Rente da. Nur im abgelaufenen Jahr wurden insgesamt 2,4 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen. Der Namensgeber für diese Form der Altersvorsorge Walter Riester hält mittlerweile sogar für ein Versicherungsunternehmen Vorträge, die sehr gut besucht sein sollen.

Neben der Riester-Rente sind aber auch alle weiteren Formen der Altersvorsorge ein wesentlicher Baustein in den Produkten der Versicherungen und die Assekuranzen investieren viel Geld in Werbung, um auf sich aufmerksam zu machen.

Keine Kommentare

Hohe Auszahlungen an Riester-Verträge

Die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) hat mitgeteilt, dass am nächsten Zahltermin am 15.05.2007 rund 740 Millionen Euro an Zulagen na Riestersparer ausgezahlt wurden. Der Deutsche Rentenversicherungsbund teilte mit, dass dies die höchste Summe sei, die bisher ausgezahlt wurde.

Verantwortlich für die Entwicklung ist die Tatsache, dass die Zahl der Vertragsabschlüsse zur Riester-Rente in den letzten Monaten stark zugenommen hat. Zudem sind die Zulagebeträge seit 2006 gestiegen, was auch zum Anstieg der Auszahlungen beführt hat.

Insgesamt hat die ZfA seit 2003 über 1,9 Milliarden Euro an Zulagen zur Riesterrente an die Versicherten ausgezahlt. Diese Summe verteilt sich auf ca. 5,6 Millionen zulagenberechtigte Verträge.

Diese Zahlen belegen, dass sich die Riester-Rente nach Startschwierigkeiten zu einem echten Erfolgsprodukt entwickelt hat.

Keine Kommentare

1 2 3 ... 4 »

-->